Johnsen London Dry Gin

Ich konnte heute beim Aldi-Süd dem Johnsen London Dry Gin nicht widerstehen. Er war neu im Regal und ich dachte für 5,49€ macht man nicht viel falsch. Dazu habe ich Stilecht noch einen Flirt-Tonic in den Wagen gestellt. Zu Hause wartet zudem aus der letzten Gin-Werbeaktion vom besagten Supermarkt auch noch das passende Glas. Rundum ausgestattet im Low-Budget Bereich ging es ans Fotografieren und dann anschließend ans Bewerten von Geruch und Geschmack.

Hergestellt wird er übrigens in Deutschland von der Rola GmbH & Co. KG in Rottenburg an der Laaber. Der Gin wird unter anderem auch beim Hofer in Österreich und in Luxemburg vertrieben.

Kommen wir zum Geruch. Beim Öffnen der Flasche verströmt sofort ein Aroma von Wacholder und Koriander, gefolgt von Zitrone. Der Alkohol ist im Bouquet wahrnehmbar aber für einen Gin nicht störend.

Beim Geschmackstest kommen ganz deutlich die Koriander-, Wacholder- und Zitronennuancen hervor. Neben den blumigen Noten nehme ich am Gaumen noch Süßholz wahr. Im Abgang ist er seidig ölig und ich spüre die leichte schärfe des Alkohols.

Mit dem Aldi Tonic zusammen kann man den Gin als Longdrink vergessen. Dies ist allerdings mehr dem Tonic geschuldet, als dem Gin! Den finde ich in Summe und mit z.B. Goldberg Indian Tonic gar nicht so schlecht. Er ist definitiv nicht mit einem Premium Gin zu vergleichen und im Fazit auch kein Geschmackserlebnis. Aber als gewöhnlicher, sehr preiswerter Gin mit einem guten Tonic nicht zu verachten.

 

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Johnsen London Dry Gin

7

Gesamteindruck

7.0/10

Eigenschaften

  • Koriander- und Wacholderlastig
  • seidig und ölig im Abgang

Alkoholgehalt

  • 37,5 %

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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