Geisterbars – ein Hilfsprojekt für die „guten Geister der Gastfreundschaft“

Die Corona Pandemie stellt nun schon seit mehr als einem Jahr die Welt auf den Kopf. Die Zeit zwischen ersten und zweiten Lockdown hat gerade die Gastronomie mit vielfältigen Konzepten zum Infektionsschutz versucht zu reagieren und erfinderische Zuversicht signalisiert. Leider war diese Mühe vergebens und die Pandemie trifft die Bar-Szene erneut besonders hart. Viele versuchen sich mit ToGo-Geschäften über Wasser zu halten. Trotzdem werden viele Gastronomen die Coronakrise ohne Unterstützung nicht überstehen. Aus diesem Grund startet Filmemacher, Fotograf und Cocktail-Liebhaber Jochen Hirschfeld das Projekt „Geisterbars“ zur Unterstützung der internationalen Bar Community.

„Wenn ich durch die Straßen in unserem Viertel gehe, sehe ich die vielen liebevoll gebauten „Schanigärten“ in den Parkbuchten. Alle verwaist wie kleine Geisterstädte“, so Cocktailkenner Hirschfeld. „Ich habe das Projekt gestartet, um den guten Geistern der Gastfreundschaft zu helfen und sie ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.“

Das Projekt

Das zweigleisige Projekt ruft zum einen Fotografen auf, ihre Lieblingsbars als Geisterbars inszeniert zu fotografieren. „Die Fotos halten einen kritischen Moment der Zerbrechlichkeit fest. Für Viele geht es an die Substanz. Sie bringen ein großes Opfer, helfen mit und tun ihren Teil zum gesundheitlichen Wohle der Gemeinschaft. Viele sind Kämpfernaturen und jammern nicht viel. Das ist aber kein Grund, sie zu ignorieren und verblassen zu lassen.“

Jigger&Spoon Stuttgart
Foto: @geisterbars – Fotograf: Wolfgang Simm, bearbeitet von Jochen Hirschfeld

Der zweite Ansatz des Projekts ist eine finanzielle Unterstützung durch Bar-Gäste und -Liebhaber, wie Hirschfeld selbst. Die Idee: Gäste subventionieren ihre Bar mit 500 Euro. Dafür wird ihnen von den Profis ein individueller Cocktail kreiert. Dieser neue Drink wird wiederum von den Fotografen professionell abgelichtet und sowohl als Rezept verschickt, als auch in Social-Media-Kanälen verbreitet.

Informiere dich doch einmal unter www.geisterbars.de über das Projekt. Vielleicht möchtest du mit deiner Marke unterstützen oder hast ferner eine Idee, wer noch bei diesem Projekt helfen kann.

Kontakt zu Geisterbars:

 

Marco Beier
mobil: +49 (0) 175 5704460
boo@ghostbars.de
www.geisterbars.de

„I Want to be a host, not a ghost“

 

Hinweis: Die Fotorechte (Titelbild des Beitrags und Drink-Fotos) liegen übrigens bei: @geisterbars.de  (Jochen Hirschfeld), das Foto aus dem Jigger&Spoon wurde freundlicherweise von Eric Bergmann zur Verfügung gestellt (Foto: @geisterbars – Fotograf: Wolfgang Simm, bearbeitet von Jochen Hirschfeld)

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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