ginvasion bei der Cocktail Masterclass von Spiegelau

Letzte Woche habe ich mich auf den Weg nach Frankfurt zur Perfect Serve Cocktail Masterclass von Spiegelau und Stephan Hinz gemacht. Stephan ist der Kopf hinter der neuen “Perfect Serve” Kollektion aus dem Hause Spiegelau. Außerdem ist er Inhaber der Little Link Bar in Köln, Inhaber von Cocktail Kunst und Ice Forward – also eine echte Koryphäe auf den Gebieten rund um gute Drinks. 

In Frankfurt traf ich dann auch die beiden Gewinner unseres Gewinnspiels in Kooperation mit Spiegelau. Die glücklichen Gewinner waren Nils mit Kumpel Ulf, sowie Daniela mit ihrer Tochter Lisa. Toll, dass es geklappt hat. Wir hatten eine menge Spaß und einen wirklich schönen Abend. 

Was ist eigentlich die Cocktail Masterclass? 

Bei der Cocktail Masterclass werden Neulinge in die Welt der Cocktails entführt. Hierbei lernt man vom Deutschen Cocktail-Meister Stephan Hinz die Zubereitung erstklassiger Cocktails. Außerdem erfährt man mehr über die wichtigsten Barwerkzeuge und deren Verwendung, sowie die Geheimnisse, die einen wirklich guten Drink von einem guten unterscheiden. Die verwendeten Gläser gab es von Spiegelau dann noch oben drauf, so dass man zu Hause gleich mit dem Mixen loslegen kann. 

Apropos mixen, zusammen mit Stephan mixten wir nach kurzer Einführung in die Welt der Cocktails unsere eigenen Drinks. Hierbei konnte man sich entweder an die vorgegebenen Rezepte von Stephan halten, oder wild herum experimentieren. Eine tolle Sache! 

Drei dieser Klassiker stelle ich dir jetzt hier vor. Danach kannst du mit deinen Cocktailkreationen deine Gäste auf der Party beeindrucken und mit deinem Wissen glänzen. 

Die wichtigste Regel für einen guten Drink lautet: 5:3:2

Jetzt fragst du dich sicher, was es damit auf sich hat. Das ist das optimale Mischungsverhältnis im Zusammenspiel der Komponenten, also von Alkohol, Säure und Süße. 

5 ist die Basis des Drinks, also der enthaltene Alkohol. 3 ist die Säure und 2 die Süße die in einem Cocktail enthalten sein soll. So erhälst du einen perfekt ausbalancierten Drink. Natürlich kannst du das Mischungsverhältnis nach deinem eigenen Gusto anpassen.

Tom Collins

  • 5cl Gin
  • 3cl Zitronensaft
  • 2cl Zuckersirup
  • Soda

Alle Zutaten nacheinander im mit Eiswürfel gefüllten Perfect Longdrinkglas von Spiegelau aufbauen. Anschließen mit Soda aufgießen. Den Drink mit einer Zitronenzeste garnieren und fertig ist der Tom Collins.

Die Zutaten sind übrigens die gleichen wie bei einem Gin Fizz, lediglich die Zubereitung unterscheidet sich. Der Tom Collins ist ein Cocktail der auf dem klassischen Sour – Spirituose, Zitronensaft, Zuckersirup – aufbaut. Da man nahezu jede Basisspirituose verwenden kann, bilden Collinses eine eigene Drinkgruppe.

Tipps zur Variation: Spirituose und Sirup lassen sich nach Geschmack austauschen. Statt Zitronensaft kann Limettensaft verwendet werden, statt Soda auch Tonic Water, Bitter Lemon, Ginger Ale oder Ginger Beer. Auch frische Früchte und Kräuter bieten eine tolle Abwechslung.

Daiquiri

  • 5cl weisser Rum
  • 2cl Limettensaft
  • 1cl Zuckersirup

Alle Zutaten in einen Shaker geben und mit Eiswürfeln auffüllen. Den Drink etwa 30-45s shaken und in eine Perfect Coupette von Spiegelau durch einen Strainer abseihen. Eine Limettenzeste über dem Glas ausdrücken, den Rand und den Boden vom Glas dabei ebenfalls mit einparfumieren und fertig ist der Daiquiri. 

Der Daiquiri ist ein klassischer Cocktail dessen Basis weißer Rum ist. Er gehört zur Gruppe der Sours und wurde nach der kubanischen Siedlung Daiquirí benannt. 

Tipps zur Variation: Das Grundgerüst des Drinks funktioniert auch mit anderen klaren Spirituosen wie Tequila Blanco, Rhum Agricole oder Gin. Fassgelagerte Spirituosen passen ebenfalls, verändern den Charakter des Drinks aber deutlich. Der Limettensaft kann durch Zitronensaft ersetzt werden. Statt Zuckersirup lassen sich auch Fruchtsirups oder andere Süßungsmittel einsetzen. Auch frische Früchte und Kräuter bieten eine tolle Abwechslung. Eine komplexe Variation entsteht durch die Ergänzung von Likören oder Obstbränden. 

Old Fashioned

  • 5cl Bourbon Whisky
  • 1cl Zuckersirup
  • 2-3 Dashes Angostura Bitters

Alle Zutaten in das Spiegelau Rührglas geben und mit einem Barlöffel 30-45s kalt rühren. Anschließend mit einem Barsieb in den mit Eis gefüllten Perfect S. O. F. Tumbler von Spiegelau abseihen. 

Old Fashioned ist eine Gattungsbezeichnung für eine Vielzahl an Cocktails mit ähnlicher Grundkomposition. Bestehend aus Spirituose, Zucker, Wasser (Eis) sowie Cocktailbitter. 

Tipps zur Variation: Als Basis eignen sich sämtliche fassgelagerte Spirituosen, z.B. auch Rum, Scotch oder Rye Whiskey. Auch Gin geht hier. Der Zuckersirup lässt sich durch andere Sirups, aber auch durch Honig oder Agavendicksaft ersetzen. Bei den Bitters ist erlaubt, was schmeckt. 

Nach dem Mixen unserer eigenen Cocktails unterhielten wir uns angeregt in kleiner Runde und tauschten unser Wissen aus. Eine tolle Möglichkeit andere Ginliebhaber und Genießer kennenzulernen. Natürlich wurden die Eigenkreationen auch probiert. 

Es war ein wirklich schöner und lustiger Abend in Frankfurt. Ein besonderer Dank geht an Christina Bauer von Spiegelau für die Einladung. Danke auch an Stephan Hinz für den tollen und informativen Abend. Das ein oder andere habe ich noch dazu gelernt. Zu guter letzt nochmal Danke an Daniela, Lisa, Nils und Ulf – es war schön euch kennenzulernen! Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen. 

Danke auch an meinen Papa, der mit mir einen Tag in seiner Heimat verbracht hat und mir Frankfurt ein bisschen gezeigt hat. Natürlich durfte die obligatorische Rindswurst bei Gref-Völsings nicht fehlen. Wirklich eine tolle Stadt dieses Mainhattan. 

Ich wünsche dir viel Spaß beim nachmixen. Die tollen Gläser aus der Perfect Serve Kollektion kannst du übrigens hier kaufen. 

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Die Veranstaltung und das dazugehörige Instagram Gewinnspiel wurde vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Veröffentlicht von Vanessa

Vanessa Schwan, geboren 1993 in Karlsruhe im schönen Baden-Württemberg. Neben Sport und gutem Essen gibt es eine weitere Leidenschaft in meinem Leben. Gin! Mit dem Ginvirus angesteckt hat mich mein Vater, als er mir eines Abends einen Gin Tonic einschenkte. Ich probierte und schon war es um mich geschehen. Der erste Gin in meiner Sammlung war übrigens der The Duke Gin aus München. Der zweite Gin war der Sipsmith Gin aus London. Zugegeben, den habe ich zu Anfang nur wegen des Schwans auf dem Etikett gekauft. Aber auch geschmacklich konnte er mich vollends überzeugen und so nahm das mit dem Gin und mir seinen Lauf. Zu Anfang teilten mein Vater und ich die Leidenschaft alleine. Inzwischen haben wir aber neben meiner Mutter auch meinen Freund und den halben Freundeskreis mit dem Virus infiziert.

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