The Botanist Foraging Days

Am letzten Wochenende im September sollten in Leogang die „The Botanist Foraging Days“ stattfinden. Ich folgte der Einladung von der Produktmanagerin der Marke Rémy Cointreau Lisa Marie de Ridder von Eggers & Franke, zu deren Portfolio auch der „The Botanist Gin“ gehört und freue mich, dir über das wirklich gelungene Event mit diesem Blogbeitrag zu berichten.

Nach einer kurzen und problemlosen Anreise hatte ich das Naturhotel Forsthofgut in Leogang erreicht. Der Empfang dort war mehr als herzlich und zuvorkommend. Während das Gepäck auf das Zimmer gebracht und das Auto geparkt wurde gab es zur Einstimmung für die kommenden Tage in der Lobby ein Glas Champagner. So konnte das Wochenende starten.

Mir blieb bis zum Beginn der Veranstaltung noch genug Zeit sowohl die Gegend, als auch das wunderschöne Hotel zu erkunden, den Wellnessbereich zu inspizieren und das geräumige Zimmer im alpenländischen Stil zu genießen.

Zwischendrin genoss ich auch schon den ersten Gin&Tonic mit der Gastgeberin Lisa Marie auf der Terrasse.

Als ich vom Pool und der Sauna zurück auf das Zimmer kam, wartete dort die erste Überraschung auf mich. Auf dem Bett stand eine „The Botanist“ Tasche, vollgepackt mit dem nötigen Equipment für das Foraging-Wochenende. Neben einer Flasche Gin, Tonic, Gläsern und einem Rührglas befand sich auch eine Dose, nebst Messer und Schere für die anstehende Kräuterwanderung in der Tasche.

Die wunderschönen Gläser von „The Botanist“ tragen im Relief übrigens die lateinischen Namen der 22 handgepflückten Zutaten des Gins.

Drinks in der Beletage

Das Event selbst startete am Abend mit einem Cocktail-Empfang an der Bar in der Beletage. Dort erwarteten uns Meike Zimmermann (Contemporary Bar München) und Enrico Albrecht (Hunky Dory Frankfurt) mit leckeren Gin&Tonics und außergewöhnlichen Cocktail-Kreationen. Natürlich alle aus dem „The Botanist Gin“ gezaubert. In der kurzweiligen Zeit erhielten wir Informationen über den Ablauf des Wochenendes und man hatte die Möglichkeit die anderen Teilnehmer der Foraging Days kennenzulernen.

Im Anschluss an den Empfang genossen wir alle gemeinsam in einem extra für das Event eingerichtete Salon an wunderschön dekorierten Tischen ein ausgesprochen leckeres 5-Gänge Menü aus der Forsthofgut Küche. An der bereitgestellten „The Botanist Bar“ kreierten Meike Zimmermann und Enrico Albrecht den ganzen Abend über leckere Cocktails.

Durch die geltenden Corona-Regeln in Österreich war allerdings ab 22 Uhr Schankschluss. So wurde es in Summe für die meisten Teilnehmer nicht zu spät und wir konnten ohne Kater das ausgiebige Frühstücksbuffet am nächsten Morgen genießen. Davor entschloss ich mich übrigens ein paar Bahnen im Panoramapool mit Bergblick zu schwimmen. So kann man den Tag perfekt beginnen!

Präsentation der Marke The Botanist

Nach dem Frühstück stand als erster Programmpunkt des Tages das Kennenlernen der Marke „The Botanist“ auf der Agenda. Hierfür hielt der Brand Ambassador Ewald J. Stromer einen interessanten Vortrag über die Geschichte der Marke. Hierbei erfuhren wir mehr über die Besonderheit des Gins, dessen Herstellung und natürlich über die 22 Islay Botanicals.

Diese werden nämlich wirklich direkt auf der Insel Islay von zwei Angestellten der Brennerei gesammelt und verarbeitet. Welche Zutaten genau im Gin zum Einsatz kommen, erfährst du übrigens im ausführlichen Review zum „The Botanist Gin“.

Die Herstellung

Die neun klassischen Gin-Botanicals, wozu natürlich auch der Wacholder gehört, werden zuerst in Basisalkohol mit mindestens 96% vol. Alkoholgehalt für 7h warm mazeriert. Hierfür kommt tatsächlich kein Thermometer zum Einsatz, sondern die Kontrolle erfolgt per Hand. Ist der Kessel zu kalt, wird die Temperatur erhöht, ist es zu heiß, wird das Heizen beendet.

Anschließend werden die 22 handverlesenen Botanicals in einem Leinensack oberhalb der Brennblase nah am Geistrohr platziert und die Destillation startet. Dabei werden die filigranen Kräuter und Blüten vom Alkoholdampf durchströmt und geben somit ihren besonderen Geschmack an das Destillat ab. Nach 7h ist der Destillationsvorgang schließlich beendet.

Beim „The Botanist Gin“ handelt es sich um einen Multi-Shot Gin. Es wird also ein intensives Destillat nach der London Dry Methode hergestellt und anschließend mit Alkohol und Wasser verdünnt. Die Trinkstärke beträgt 47,5% vol.

Im Jahr 2019 wurden in Summe 2,5 Millionen Flaschen vom „The Botanist Gin“ auf der Insel Islay hergestellt.

Nun war es an der Zeit, den „The Botanist Gin“ auch einmal in aller Ruhe pur zu verkosten. In der Nase erkennt man neben den klassischen Gin-Gewürzen sofort die filigranen Kräuternoten, die diesen Gin so einzigartig machen.

Kräuterwanderung – Foraging Walk

Und genau um erlesene Kräuter sollten sich die nächsten Programmpunkte handeln. Warm und wetterfest angezogen versammelten wir uns alle vor dem Hotel zu einer geführten Kräuterwanderung rund um das Hotel. Beim Foraging Walk im Naturparadies Leogang begleiteten uns der Brand Ambassador Ewald J. Stromer und die zwei Botanical-Experten Willi Bedek und Stefan Kelz.

Ausgestattet mit unseren tollen Taschen, mit Botanical Box, Messer, Schere und Equipment für einen Gin&Tonic war es unsere Aufgabe, unter fachlicher Begleitung genau die Blüten und Kräuter einzusammeln, die uns inspirierten und ansprachen.

Beim Durchstreifen der Wiesen und Wälder erfuhren wir allerhand über die heimischen Wildkräuter und Wurzeln und deren Verwendung als Heilkräuter.

Für meinen ganz speziellen „Foraged Botanist Gin“ habe ich mir folgende Heilkräuter gesammelt:

  • Rotklee
  • Augentrost
  • Frauenmantel
  • Heidekraut
  • Minzblüten

Etwas durchgefroren aber dennoch beindruckt, was es selbst zur Herbstzeit noch alles an Heilkräutern zu entdecken gab, kamen wir alle wieder wohlbehalten am Naturhotel Forsthofgut zu einer deftigen Mittagsjause an. Aufgewärmt und gestärkt versammelten wir uns anschließend in zwei Gruppen zum Cocktail- und Kräuterworkshop.

Foraging Workshop

Im Seminarraum breiteten wir auf vorbereiteten Tischen unsere gesammelten Kräuterschätze aus und ließen sie vorsichtshalber noch einmal von den Kräuterexperten inspizieren. Meine gesammelten Kräuter waren aber alle unbedenklich und fanden schließlich den Weg in die kleine Gin-Flasche.

Zusätzlich konnte man noch mit vorbereiteten Kräutern und Blüten einen „Foraged Botanist Gin“ ansetzen. Ein Hingucker stellten hier die Malvenblüten dar, die den Gin in eine wunderbar violette Farbe tauchten.

Im Kräuterworkshop sind richtig kleine Gin-Kunstwerke entstanden. Die Blüten und Kräuter kamen in den tollen „The Botanist“ Flaschen nämlich wunderbar zur Geltung.

Wer wollte, konnte bei Willi noch ein Foraged Kräuter-Massage Öl herstellen. Hierfür kamen neben den selbstgesammelten Blüten und Kräutern auch frisch geschnittene Fichtenzweige zum Einsatz. Als Basis diente ein hochwertiges Olivenöl und Fichtenharz, welches in einem Topf erhitzt wurde. Mit Lemongras, Minze und ein paar Kamillenblüten füllte ich mir als Mitbringsel für zu Hause eine kleine Flasche ab. Eine wirklich nette Idee.

Die Zeit verging wie im Flug und es war Zeit Meike und Enrico in der Beletage an der Cocktailbar für den Foraged Cocktailworkshop zu besuchen.

Cocktailworkshop

Hier hatte Enrico etwas ganz Spezielles für uns vorbereitet. Einen „Foraged Botanist Gin“ mit Heu und Rosenblüten.

Rezept

Für den Ansatz gibst du

  • 10g Heu
  • 5g Rosenblüten
  • 2g Lavendel
  • 1g Malvenblüten
  • 200ml The Botanist Gin

in ein Weckglas und stellst es bei 80 Grad für 30 Min in ein Wasserbad. Wichtig ist, dass das Glas dabei gut verschlossen ist, denn sonst entweicht ab ca. 78 Grad Celsius nämlich der Alkohol.

Anschließend seist du den Ansatz durch ein feines Sieb ab und gibst davon 5cl in ein Cocktailglas mit Eiswürfeln. Zusätzlich fügst du noch 2,5cl frischen Zitronensaft und 1,5cl Zuckersirup hinzu. Abschließend füllst du mit einem Indian Tonic Water auf und garnierst den Drink mit einem Minzblatt.

Etwas skeptisch vom Heu und den Rosenblüten muss ich trotzdem gestehen, dass der Drink mit seiner leichten Heu-Note super lecker war.

Wer mich genau kennt, weiß wie sehr ich Gin Fizz liebe. Inspiriert vom frischen Thymian und Passionsfrüchten zauberten Enrico und ich noch einen Passion Thyme Botanist Fizz.

Am Nebentisch zeigte uns Meike noch, wie man Cocktails „wirft“ und Zesten für die Garnitur der Cocktails schneidet. Eine wirklich informative und lehrreiche Cocktail- und Barschulung. Auch hier war die Zeit viel zu schnell vorbei, aber uns Teilnehmern blieb noch eine Stunde zur freien Verfügung bis zum The Botanist Foraged Dinner.

Ich nutzte die Zeit zum Frischmachen und einen kleinen Ausflug in die Panoramasauna und den wunderschönen Außenpool mit Blick in die Berge.

The Botanist Foraged Dinner

Für das 5 Gänge Menü aus der Forsthofgut Küche servierten Meike Zimmermann und Enrico Albrecht zu jedem Gang eigens kreierte und perfekt abgestimmte Gin Drinks. Sowohl das Essen, als auch die Cocktails waren erstklassig. Einfach nur lecker! Ich lasse hier an dieser Stelle mal nur die Bilder sprechen.

Die kleinen Schildchen am Glas verrieten die Zutaten der Kreationen, die wirklich wunderbar zum Essen passten. Bei interessanten Gesprächen und der einen oder anderen Flasche Wein ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Ausklang

Beim Abschlussfrühstück und einem ausgesprochen leckeren Kaffee am folgenden Morgen ließen wir gemeinsam die letzten beiden Tage Revue passieren. Das wirklich wunderschöne Foraging Wochenende mit „The Botanist Gin“ neigte sich dem Ende entgegen. Einige Teilnehmer der Gruppe nutzten noch den beeindruckenden Wellnessbereich des Naturhotels Forsthofgut, andere mussten bereits die zum Teil weite Heimreise bis in den Norden von Deutschland antreten.

Ich begleitete noch ein paar Teilnehmer mit der Seilbahn auf den Berg, mit der Hoffnung oben angekommen ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen. Aber anstelle von Sonne und blauem Himmel befanden wir uns im Winterwonderland mit reichlich Neuschnee. Auch nicht schlecht im September.

Fazit

Der „The Botanist Gin“ entstand aus einer Menge Kreativität, viel Entdeckergeist und vor allem im Einklang mit der herrlichen Natur der wilden Hebrideninsel Islay. Es gab für das Foraging Event tatsächlich keinen besseren Ort, als das Naturhotel Forsthofgut, um die Brücke zur Naturverbundenheit der Marke „The Botanist“ zu schlagen.

Im kurzweiligen Vortrag von Ewald konnten wir mehr über die Marke und deren Philosophie lernen und uns auf der Kräuterwanderung anschließend auf die Spuren von James Donaldson, dem Kräuterexperten bei Bruichladdich begeben. Dort haben wir von den zwei Botanikern viel Wissenswertes über unsere einheimischen Kräuter gelernt und diese dann anschließend im Gin und auch in den Cocktails weiterverarbeitet.

Das I-Tüpfelchen des Events war natürlich das Foraged Dinner aus der Forsthofgut Küche mit der perfekten Cocktailbegleitung von Meike und Enrico.

Mein Dank gilt dem ganzen Team rund um Lisa und Hendrike für dieses unvergessliche Wochenende in Leogang mit der Marke „The Botanist“. Ich komme gern wieder, es hat mir sehr gefallen.

 

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Hier geht’s übrigens zum Review vom „The Botanist Gin“

 

Den The Botanist Gin findest du übrigens hier bei unserem Partner Wacholderexpress.de

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Die Foraging Days von The Botanist Gin wurden durch die Marke gesponsert, ebenso habe ich den genannten Gin aus dem Test ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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