The Botanist

Heute schreibe ich für euch ein Review über den “The Botanist – Islay Dry Gin”. Wie der erweiterte Name schon verrät, kommt der Gin von der Insel Islay in Schottland. Die Insel liegt auf Höhe von Glasgow im Atlantik, nördlich von Irland. Die Region ist eher berühmt für ihren Whisky, aber warum nicht auch mal Gin probieren, dachte sich Distiller James McEwan von der Bruichladdich Distillery.

Die runde reliefgeprägte Flasche wird von einem minimalistisch in schwarz/weiß gehaltenen kleinen Etikett geprägt (nur die 22, sie steht für die einheimischen Botanicals, erscheint in rot). Die Reliefprägung rund um die Flasche führt die lateinischen Namen der im Gin enthaltenen Botanicals.

Für die Rezeptur dieses Gin verwendete McEwan 22 von der Insel stammende Botanicals:

  • Apfelminze
  • Birkenblätter
  • Blätter der Sumpfmyrte
  • Kamille
  • Blüten der Ackerkratzdistel
  • Holunderblüten
  • Stechginster
  • Heidekraut
  • Weißdornblüten
  • Wacholderzapfen
  • Labkraut
  • Zitronenmelisse
  • Mähdesüß
  • Pfefferminzblätter
  • Beifußblätter
  • Rotkleeblüten
  • Liebstöckel (Maggikraut)
  • Rainfarn
  • Thymian
  • Wasserminze
  • Blüten vom weißen Klee
  • und Waldsalbei

Zudem verwendet er noch 9 weitere Zutaten, welche aber nicht von der Insel stammen: Angelikawurzel, Rinde der Zimtkassie, Zimtrinde, Koriandersamen, Wacholderbeeren, Zitronenschale, Süßholzwurzel, Orangenschale und Iriswurzel.

Die Botanicals der Samen-, Beeren-, Rinden- und Wurzelkategorie werden über Nacht mazeriert und anschließend mit Alkohol und Islayquellwasser durch den botanischen Korb der 22 zarteren aromatischen Blüten und Blätter hindurchdestilliert. Hier spricht man von einer doppelten Infusion, welche dem Botanist seinen unverwechselbaren Geschmack verleiht. Destilliert wird übrigens in einer Lomond-Kupferbrennblase mit dem Namen “Ugly Betty” und der Vorgang dauert siebzehn Stunden.

Beim Botanist handelt es sich um einen sehr milden Gin ohne unangenehme Alkoholnoten mit einem sehr intensiven Wacholdergeruch und auch Geschmack. Probiert man den Gin pur, fallen neben dem Wacholder eher süße Nuancen, wie Süßholz oder Mähdesüß auf.

Als Gin&Tonic genießt man den “The Botanist” am besten mit einem Indian Tonic, der die Wacholdernote verstärkt. Möchte man die Vielzahl an Botanicals in den Vordergrund rücken, kann man auch einen mediteranean Tonic probieren.

Fazit: Ein hervorragender klassischer Dry Gin mit einer graden Linie! Langanhaltend und mit mildem runden Abgang.

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Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

THE BOTANIST

9

Gesamteindruck

9.0/10

Eigenschaften

  • zentrale Wacholdernoten
  • mild und weich im Abgang
  • hervorstechend süsse Nuancen
  • Alkohol eher im Hintergrund
  • markantes Design der Flasche

Alkoholgehalt

  • 47,5 %

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

Ein Gedanke zu „The Botanist“

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