The Seventh Sense Doppelwacholder

In einer Kooperation mit der Stadtbrennerei zu Basel entsteht der Doppelwacholder von The Seventh Sense. Ein Wacholderbrand der den siebten Sinn der 12 Sinneslehre, nämlich den Geschmackssinn mit seinen komplexen Aromen anspricht. Wie der Doppelwacholder schmeckt und wie man ihn am besten genießt, verrate ich dir in den nachfolgenden Zeilen.

Für seinen Doppelwacholder hat sich Michael Schneider von The Seventh Sense einen kompetenten Partner in der Schweiz gesucht. Das Produkt entsteht nämlich in der Baseler Stadtbrennerei in der Nähe vom Claraplatz. Die moderne Brennanlage befindet sich in der liebevoll restaurierten Kutschenremise des alten Pferdestalls und wird traditionell mit Holz aus regionalen Wäldern befeuert. Die beeindruckenden Sandsteinwände des Gebäudes sind übrigens mehr als spektakulär.

Botanicals

In der Rezeptur des Doppelwacholders kommen nur

zum Einsatz. Und davon nicht zu wenige.

Sie werden zunächst sorgfältig verlesen und danach in einem Basisalkohol aus Getreide mazeriert. Anschließend wird das Mazerat in der Brennblase doppelt destilliert.

Sein komplexes Aromenprofil erhält der Doppelwacholder schließlich durch eine weitere Destillation, bei der sich zusätzlich noch Wacholderbeeren im Aromakorb befinden.

Abschließend wird der Doppelwacholder auf seine Trinkstärke von 45% vol. Alkoholgehalt herabgesetzt und in die Flasche abgefüllt.

Flaschendesign

Das Design der Flasche ist ansprechend und schlicht. Sie ist rechteckig und besitzt eine Füllmenge von 500ml. Das Etikett erinnert durch den gezackten Rand an eine Briefmarke. Es trägt als zentralen Aufdruck den Begriff Doppelwacholder mit dem Zusatz „Juniper Spirit“. Um den Schriftzug sind stilisierte Wacholderbeeren zu erkennen.

Der The Seventh Sense Doppelwacholder im Review auf ginvasion.de

Auf dem rückseitigen Etikett erfährt der geneigte Leser einige Informationen zur Sinneslehre und erhält die Aufforderung, seine Geschichte zum Doppelwacholder zu erzählen.

Verschlossen ist die Flasche mit einem einfachen Holzkorken mit Kunststoffeinsatz. In Summe ein unaufgeregtes und geradliniges Design ohne großen Schnickschnack. Mir gefällt es. Ich öffne den Korken und gieße mir einen Schluck zum Probieren ein.

In der Nase

Über dem Glas liegt die typische, leichte harzige Note vom Wacholder. Die Aromen rund um die Wacholderbeere sind wunderbar in den kaum wahrnehmbaren Alkohol eingebunden. Es erscheinen ganz dezente Zitrusnuancen und sogar ein floraler Anklang ist wahrnehmbar. Allein von den Wacholderbeeren.

Das Destillat ist zudem ausgesprochen ölig im Glas. Es bilden sich nämlich beim Schwenken leichte Schlieren am Glasrand und die Tropfen laufen nur zäh zurück zum Glasboden. Ich bin gespannt, wie die Wacholderbombe am Gaumen mundet.

Am Gaumen

Der Doppelwacholder legt sich mild und mit cremiger Textur auf die Zunge. Am Gaumen verbreiten sich alsbald die typischen Wacholderaromen. Sie sind leicht harzig und besitzen eine bitter-würzige Note, die an Nadelgehölz erinnert. Auffallend ist die leichte Süße, die sich im Mundraum verteilt.

Der Abgang ist geschmeidig mild und cremig. Er wird natürlich ebenfalls vom Wacholder bestimmt. Zudem ist der Nachhall überraschend erfrischend, leicht würzig und holzig nach Nadelholz.

Perfekt serviert

Liebhaber vom ausgeprägten und intensiven Wacholdergeschmack sollten den The Seventh Sense Doppelwacholder unbedingt einmal pur probieren. Die 45% vol. Alkoholgehalt merkt man ihm durch seine milde Textur nicht an.

Im Gin&Tonic gefällt mir die Wacholderspirituose besonders gut mit dem Ambition Tonic Water von Mistelhain. Hier wird das Wacholderaroma wunderbar von den feinen Zitrusnuancen des Tonics getragen. Im Longdrink braucht es auch keine Garnitur oder sonst irgendwelchen Schnickschnack. Der Doppelwacholder steht dadurch mit seinen Aromen bestens im Mittelpunkt.

Doppelwacholder Martini

Durch das überzeugende Wacholderbouquet und die milde Textur eignet sich der Doppelwacholder hervorragend für einen Dry Martini. Mit einem Schuss Wermut zum Benetzen der Eiswürfel und 5cl Wacholderdestillat liegst du hier genau richtig. Aufgepeppt wird der The Seventh Sense Doppelwacholder Dry Martini mit einem hauseigenen Bitter deiner Wahl. Mir gefällt zum Beispiel der Juicy Lime Bitter richtig gut. Im Glas eignet sich dann auch eine Limettenzeste als Garnitur.

Der The Seventh Sense Doppelwacholder im Review auf ginvasion.de

Fazit

Der The Seventh Sense Doppelwacholder ist ein absolut ehrliches Wacholderdestillat. Geradlinig und mit seinem ausgeprägten Wacholdergeschmack erinnert er an den Urvater des Gins, den niederländischen Genever.

Gerade im Gin&Tonic mit dem passenden Filler, im Dry Martini oder auch im Martinez ein wunderbarer Begleiter. Hier sieht man, dass es oft gar keine ausgefallenen Botanicals bedarf. Mir gefällt er, probiere ihn doch einfach mal aus und berichte uns, wie er dir schmeckt.

 

Hier kannst du den The Seventh Sense Doppelwacholder übrigens bei unserem Partner Charles Hosie bestellen

Mit dem Gutschein-Code “OFF-10” erhältst du auf deinen Einkauf bei Charles Hosie übrigens 10% Rabatt.

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

The Seventh Sense Doppelwacholder

8.2

Gesamteindruck

8.2/10

Eigenschaften

  • intensive Wacholdernote
  • harzige Nuancen
  • floraler Hauch

Alkoholgehalt

  • 45,0%

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.