Applaus Dry Gin Südmarie

Heute stelle ich dir den Applaus Dry Gin Südmarie vor. Manege frei und Applaus, Applaus für die Südmarie! Dieser Gin steht ganz im Zeichen des Zirkus.

Bis ins Jahre 1916 nämlich erfreuten und begeisterten die Artisten auf dem Zirkusgelände des Stuttgarter Marienplatzes das Publikum aus aller Welt. Inspiriert hiervon entstand der Applaus Dry Gin Südmarie. Pro Batch werden übrigens 408 Flaschen destilliert, abgefüllt und nummeriert.

Wie er schmeckt und welche Botanicals enthalten sind, erfährst du jetzt hier von mir.

Botanicals

Der erste Gin aus dem Hause Dr. Dr. Hans-Otto Frey – der Applaus Stuttgart Dry Gin – setzte noch auf 24 Botanicals. In der Südmarie sind gerade einmal zehn enthalten. Darunter sind:

und weitere Botanicals, die nicht verraten werden.

Flaschendesign

Im gewohnt bunten Zirkus-Design kommt die Flasche daher. Das Etikett ist in weiß, blau und rot gehalten. Auf dem Etikett befindet sich im Vordergrund die namensgebende Marie, eine sexy Rockabilly-Braut, die auf dem Motorrad die Steilwände des Motodroms entlangfährt.

Die Flasche ist mit einem Kunststoffkorken verschlossen. Auf dem Holzverschluss befindet sich eine Prägung der „Süddeutschen Spirituosen Loge“. Am Flaschenhals befindet sich ein Fähnchen, welches mich an eine alte Zirkuseintrittskarte erinnert. Alles in allem kommt die Südmarie in einem ansprechenden Design daher, welche in jedem Ginregal auffällt.

In der Nase

Ich öffne den Korken und sofort strömt mir der typische Wacholderduft in die Nase. Langsam entfaltet sich das sanfte Aroma von frischen Zitronen der Amalfiküste. Ein zarter Hauch von Ingwer und Angelikawurzel liegt ebenfalls in der Luft, auch diverse Gewürze gesellen sich hinzu.

Am Gaumen

Ich gieße nun einen Schluck in mein Glencairn Glas und schwenke die Südmarie im Glas. Am Glasrand bilden sich ölige Schlieren und ein angenehmer Duft steigt in meine Nase. Am Gaumen spiegeln sich die Nuancen aus der Nase wieder.

Wacholder, Gewürznoten und Zitrusaromen machen sich mit fast schon öliger Viskosität in meinem Gaumen breit, ohne einen aber jedoch zu erschlagen. Erst nach geraumer Zeit zeigen sich dezent im Hintergrund der Ingwer und die Angelikawurzel.

Perfekt serviert

Als Gin Tonic empfehle ich die Südmarie auf viel Eis und einem Indian oder Mediterranean Tonic. Auch ein Dry Tonic passt, für alle, die es nicht ganz so süß mögen. Als Garnitur empfehle ich – entgegen der enthaltenen Zitronen – eine Limetten-, oder Orangenzeste. Sie bringen meiner Meinung nach, ein frischeres und wärmeres Aroma hervor.

Fazit

Etwas zurückhaltender als der polarisierende Bruder präsentiert sich die Südmarie. Wer auf zitruslastige Gins steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Der zweite Streich aus der Applaus Range spricht ein breiteres Publikum an, da er massentauglicher, gefälliger, klassischer und weniger auffällig im Geschmack ist.

 

Den Applaus Dry Gin Südmarie findest du übrigens hier bei unserem Partner Wacholderexpress.de

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Applaus Gin Südmarie

7.5

Gesamteindruck

7.5/10

Eigenschaften

  • Wacholder
  • Zitrone
  • Ingwer und Angelika

Alkoholgehalt

  • 43,0 %

Veröffentlicht von Vanessa

Vanessa Schwan, geboren 1993 in Karlsruhe im schönen Baden-Württemberg. Neben Sport und gutem Essen gibt es eine weitere Leidenschaft in meinem Leben. Gin! Mit dem Ginvirus angesteckt hat mich mein Vater, als er mir eines Abends einen Gin Tonic einschenkte. Ich probierte und schon war es um mich geschehen. Der erste Gin in meiner Sammlung war übrigens der The Duke Gin aus München. Der zweite Gin war der Sipsmith Gin aus London. Zugegeben, den habe ich zu Anfang nur wegen des Schwans auf dem Etikett gekauft. Aber auch geschmacklich konnte er mich vollends überzeugen und so nahm das mit dem Gin und mir seinen Lauf. Zu Anfang teilten mein Vater und ich die Leidenschaft alleine. Inzwischen haben wir aber neben meiner Mutter auch meinen Freund und den halben Freundeskreis mit dem Virus infiziert.

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