Brennerei Roner – Tramin

Bei meinem letzten Urlaub im Meraner Land nutzte ich einen wunderschönen sonnigen Herbsttag für einen kleinen Abstecher in Richtung Kalterer See und die Weinregion rund um Tramin. Dort habe ich die Brennerei Roner, aus der der Z44 Gin kommt, besichtigt. Einen kleinen Bericht hierüber möchte ich euch nicht vorenthalten.

Gegen einen kleinen Obolus gibt es im Hause Roner eine Führung mit anschließender Verkostung. Eine Anmeldung für Einzelpersonen ist hierfür nicht nötig. Die Uhrzeiten erfahrt ihr auf der Webseite der Brennerei. Für alle Teilnehmer gibt es zu Beginn eine schwarze Roner Kappe und ein „Leihglas“ für die Probierschlückchen unterwegs. Die Führung beginnt im hauseigenen Kino mit einem Imagefilm über die Geschichte der Brennerei. Im Anschluss geht es dann in die Produktionsanlagen, angefangen beim Zolllager, wo der Alkohol gelagert wird, in die Obstanlieferung und schließlich in die heiligen Hallen, wo der Alkohol zum Obstbrand destilliert wird.

Die Obstanlieferung ist natürlich im Herbst besonders interessant. Es duftet zum Beispiel nach Birnen, deren Reife auf den Punkt genau stimmen muss!

Gin wurde leider am Tag der Besichtigung nicht destilliert, aber den Kupferhut der Gindestille konnte ich für euch fotografieren.

Ebenso konnte ich auch den Brennmeister zum Z44 etwas löchern, musste dann aber leider der Gruppe zur Verköstigung hinterher.

Im Degustationsraum konnte man verschiedene Produkte unter Anleitung verkosten. Der Grappa ist übrigens hervorragend! Mein Geheimtipp: Der Roner Holunder Sambo Likör ist eine perfekte Grundlage für einen echten Hugo. Gin gab es leider keinen, aber der war natürlich anschließend im Verkaufsraum zu verkosten und auch zu einem guten Preis zu erwerben. Ein Review zum Z44 folgt in den nächsten Tagen.

Fazit: Wer auf der Durchreise ist, oder in der Region Urlaub macht, unbedingt vorbeischauen! Nach der Verkostung empfehle ich das Ausnüchtern im Strandbad am Kalterer See. Dort gibt es einen wunderschönen Blick in die Berge und leckeren Kuchen.

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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