Malfy Gin con Limone

Heute stelle ich dir den Malfy Gin con Limone vor. Bei dem tristen und grauen Herbstwetter genau das Richtige, um in den Erinnerungen vom letzten Urlaub zu schwelgen und ihn sich zurück ins Glas zu holen.

Der Malfy Gin con Limone wird nicht nur aus italienischen Wacholderbeeren sondern – wie der Name schon vermuten lässt – aus Italiens besten Zitronen der Amalfiküste und Sizilien nach einem alten Familienrezept hergestellt.

Die im Jahre 1906 gegründete Torino Distillati befindet sich in Moncalieri, einem Ort in der Nähe von Turin. Geführt wird die Brennerei mittlerweile von der Vergnano Familie, bestehend aus Carlo, seiner Frau Piera und deren Kindern Rita und Valter, sowie den beiden Master Destillateuren Beppe Ronco und Denis Muni. Die Destillerie steht für gleichbleibend hohe Qualität und weiß stets mit ausgefallenen Gins zu überzeugen.

Botanicals

Im Malfy Gin con Limone sind neben den erwähnten Wacholderbeeren aus Italien

und weitere geheime Botanicals enthalten.

Flaschendesign

Der Malfy Gin con Limone kommt in einem recht auffälligen und wuchtigen Flaschendesign daher. Ein absoluter Hingucker in jeder Bar. Gelbe Zitronenzesten, die nicht nur im Gin enthalten sind, sondern auch wunderbar als Garnitur verwendet werden können, zieren die Flasche.

Das Etikett ist in blau gehalten. Der Verschluss ist ansprechend gefertigt und auf den Holzgriff wurde das Malfy Logo aufgedruckt. Als Verschluss dient ein blauer Kunstkorken. Ich finde eine sehr gelungene und ansprechende Flasche, die definitiv frische und mee(h)r verspricht und sich in keinem Ginregal verstecken muss.

In der Nase

Sobald ich den Korken öffne, verströmt ein herrlicher Zitrusduft, der mich sofort an die Amalfiküste mit seinen vielen Zitronenbäumen erinnert. Auch Wacholder, Anis und Koriander nehme ich im Hintergrund dezent wahr. Der Malfy con Limone hält, was er verspricht. Urlaub im Glas. Ich spüre sofort die Urlaubsstimmung und kann das Mittelmeer förmlich riechen.

Am Gaumen

Am Gaumen spiegeln sich übrigens die Nuancen aus der Nase wieder. Zitrone, Zitrone und nochmal Zitrone. Sehr erfrischend und sommerlich. Im Abgang ist der Malfy sehr angenehm weich und ölig. Das Zitrusaroma bleibt lange im Mund zurück. Der Gin weist meiner Meinung nach keine große Komplexität auf, aber das braucht er auch gar nicht. Der Malfy con Limone weiß trotzdem zu überzeugen. Gerade Frauen und Zitrusliebhaber kommen bei einem sommerlichen Gin and Tonic hier auf ihre Kosten.

Perfect Serviert

Als Gin Tonic empfehle ich den Malfy Gin con Limone mit viel Eis und einem Indian Tonic oder Mediterranean Tonic. Als Garnitur empfiehlt sich eine Zitronenzeste.  Pur auf Eis ist der Malfy als Digestif definitiv auch zu empfehlen.

Fazit

Für mich ein absolut gelungener New Western Gin, der mit seiner leichten Wacholdernote seine Wurzeln nicht unterschlägt. “A sip of MALFY Gin captures the perfect Gin Moment: sitting on a sunny terrace, enjoying the view, “Dolce far niente”, the sweet art of doing nothing…” verspricht Familie Vergnano beim Genuss des Malfy con Limone. Meiner Meinung nach trifft das ziemlich gut zu. Also, Malfy con Limone kaufen und ab auf die Terrasse oder den Balkon und vom nächsten Italien-Urlaub träumen.

 

 

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Malfy Gin con Limone

8.5

Gesamteindruck

8.5/10

Eigenschaften

  • Zitrone
  • dezenter Wacholder

Alkoholgehalt

  • 41,0 %

Veröffentlicht von Vanessa

Vanessa Schwan, geboren 1993 in Karlsruhe im schönen Baden-Württemberg. Neben Sport und gutem Essen gibt es eine weitere Leidenschaft in meinem Leben. Gin! Mit dem Ginvirus angesteckt hat mich mein Vater, als er mir eines Abends einen Gin Tonic einschenkte. Ich probierte und schon war es um mich geschehen. Der erste Gin in meiner Sammlung war übrigens der The Duke Gin aus München. Der zweite Gin war der Sipsmith Gin aus London. Zugegeben, den habe ich zu Anfang nur wegen des Schwans auf dem Etikett gekauft. Aber auch geschmacklich konnte er mich vollends überzeugen und so nahm das mit dem Gin und mir seinen Lauf. Zu Anfang teilten mein Vater und ich die Leidenschaft alleine. Inzwischen haben wir aber neben meiner Mutter auch meinen Freund und den halben Freundeskreis mit dem Virus infiziert.

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