Burgen Tonki Kong Gin

Ein leckerer Gin&Tonic und dazu ein saftiges Steak vom Grill im Sommer passen schon mal gut zusammen. Natürlich mit gutem Steakpfeffer. Vereint man also besagten Steakpfeffer und Gin, erhält man den Burgen Tonki Kong Gin.

Ein Gin mit Steakpfeffer? Wie kommt man bitte auf die Idee aus Steakpfeffer einen eigenen Gin zu machen? Angefangen hat diese irre Story mit einem Gin-Baukasten, den Marcel Felix von seiner Frau zu Weihnachten bekommen hat. Marcel ist Betreiber des BBQBlog BBQlicate, was übrigens so viel heißt wie “köstliches Grillen“. Er ist natürlich mehr als Grillverrückt. Und statt der mitgelieferten Botanicals, die standardmäßig in einem Gin-Baukasten enthalten sind, hat er einfach mal sein Tonki Kong Steakmischung, welche er in Kooperation mit Ankerkraut entwickelt hat, mit in die Gin Base gegeben. So war die Grundidee des Tonki Kong Gin geboren. Die Idee gefiel Marcel gut. Mit Kai Hofmann, Geschäftsführer von Burgen Drinks, konnte er dann noch genau den richtigen Partner für eine Umsetzung im größeren Rahmen finden.

Die Besonderheit beim Burgen Tonki Kong Gin ist eindeutig die Ankerkraut Gewürzmischung aus verschiedenen Pfeffersorten, einigen Salzvarianten in Kombination mit der Tonkabohne. Dadurch bekommt der Tonki Kong eine ganz besondere und außergewöhnliche Note. Wer den Steakpfeffer Tonki Kong von Ankerkraut mag, wird den Tonki Kong Gin ebenfalls genießen können.

Botanicals

Tonkabohnen-Steak-Pfeffer klingt im ersten Moment vielleicht etwas ungewöhnlich, aber gerade solche außergewöhnlichen Experimente lassen ja das Herz eines Gin-Bloggera höherschlagen.

Wenn man sich die Liste der Botanicals so auf der Zunge zergehen lässt, merkt man erst so richtig, dass es sich hier um eine Steakwürzmischung handelt. Echt irre. Aber lies selbst:

  • Wacholder
  • schwarzer Pfeffer
  • schwarzes Hawaiisalz
  • Pyramidensalz
  • Meersalz
  • Voatsiperifery Pfeffer
  • Tonkabohne
  • Kokosblütenzucker
  • und Cumin.

Flaschendesign

Bevor ich die Flasche für dich öffne, beschreibe ich dir noch die Details zum Flaschendesign. Die Flasche aus weißem Klarglas wird mit 0,5 Liter Inhalt geliefert. Die Flasche besitzt einen ungewöhnlich dicken Flaschenhals und ist ansonsten eher schlicht. Auf der Vorderseite befindet sich ein großes, weißes Etikett, auf dem ein stilisiertes rotes Steak über dem Schriftzug BBQlicate – Barbecue Blog – sofort darauf hinweist, wo hier bei diesem Destillat die Reise hin geht.

Im Großen und Ganzen ist das restliche Design schlicht gehalten: mittig steht in großen, schwarzen Lettern Tonki Kong auf dem Etikett, dazu die Erklärung: „Tonka-Bohnen Steakpfeffer“ und abschließend hebt sich farblich schlicht das Wort Gin in kupferner Farbe ab.

Am unteren Rand verziert noch ein schwarzer Streifen mit dem typischen Burgen Drinks Schriftzug und der stilisierten Burg die Flasche. Verschlossen ist der Gin mit einem großen und hellen Holzverschluss mit Echtholzkorken, der optisch sehr gut zum großen Flaschenhals passt. Der Alkoholgehalt liegt bei angenehmen 42%.

In der Nase

Nun öffne ich die Flasche mit einem lauten Plopp und sofort strömt ein überwältigendes Gewürzaroma aus der Flasche und direkt in meine Nase! Der Gin riecht schon aus der Flasche ungewöhnlich intensiv nach Steakpfeffer. Sehr aromatisch, fast schon wie ein gut gewürztes Steak riechend, dringt der Tonki Kong in die Nase und macht mich neugierig, ob sich dieser abgefahrene erste Eindruck am Gaumen bestätigt.

Der Pfeffer ist sehr deutlich im Vordergrund, dazu gesellt sich im Hintergrund der Wacholder und das leicht süßliche Aroma der Tonkabohne.

Am Gaumen

Ich bin nun wirklich sehr gespannt wie der Tonki Kong Gin schmeckt. Ich nehme den ersten Schluck des Gins und brauche ihn gar nicht lange am Gaumen halten, um festzustellen, dass die Gewürzmischung auch im Geschmack das tragende Element ist.

Intensive Pfeffernoten, unterstrichen von einem harzigen Wacholderaroma, legen sich auf meine Geschmacksknospen. Eindeutig eine Steak -Gewürzmischung, die man als erstes herausschmeckt. Im Fokus stehen ganz klar die unterschiedlichen Pfefferaromen, die dem Gin zugleich eine angenehme Schärfe verleihen.

Im Nachgang lassen sich kurz die salzigen Noten ausmachen, welche zugleich von der Tonkabohne begleitet werden. Auf Grund der dominanten Gewürzaromen, nimmt die Tonkabohne jedoch eine untergeordnete Rolle ein. Über den gesamten Zeitraum schwingt immer leicht der Wacholder mit, der alle Aromen sanft begleitet.

Perfekt serviert

Zusammenfassend muss ich sagen, dass der Burgen Tonki Kong Gin ein wirklich außergewöhnliches Aroma mitbringt. Der Gin schmeckt mir am besten pur. Als Gin & Tonic finde ich ihn aufgrund der dominierenden Gewürzaromen sehr schwierig. Ich habe mehrere Indian Tonics und auch Mediterranean Tonic Water ausprobiert. Aber ich war mit keiner Kombination so richtig zufrieden.

Als feine Marinade für verschiedene Grillgerichte mit Gin als Zutat kann ich mir den Tonki Kong Gin besser vorstellen als für einen Gin Tonic.

Auch im Cocktail kann der Burgen Tonki Kong durchaus überzeugen. Ich habe für dich zwei Rezepte herausgesucht, die du unbedingt probieren solltest.

Tonki Kong Thymian Fizz

Für den außergewöhnlichen Thymian Fizz mit einer interessanten Pfeffernote benötigst du folgende Zutaten.

Zutaten
  • 5cl Gin
    3 cl frischer Zitronensaft
    2,5 cl Zuckersirup
    1 Eiweiß
    3-4 Stängel frischer Thymian
    Three Cents Aegean Tonic Water oder Fever Tree Mediterranean
Zubereitung

Alle Zutaten bis auf das Tonic Water in den Shaker geben, kräftig shaken und in ein Longdrink Glas auf Eiswürfel abseihen. Anschließend mit Tonic aufgießen. Mit Thymian und etwas Pfeffer oder Tonki Kong Steakpfeffer garnieren.

Smoked Tonki Kong Basil Fizz

Abschließend will euch noch den BBQlicate Signature Drink von Marcel Felix vorstellen.

Im Prinzip handelt es sich dabei um einen klassischen Basil Gin-Fizz, der durch den Einsatz des Traeger Smoked Simple Syrup das ganz besondere Etwas bekommt. Die Zitrone für den Zitronensaft wird vor dem Auspressen gegrillt und bekommt dadurch ein intensives Aroma.

Aufgefüllt wird das Getränk abschließend mit Soda, was dem ganzen dann den „Fizz“ gibt. Ein rundum gelungener Drink, der sehr gut zum Tonki Kong Gin passt und in gewisser Weise „Gin & BBQ“ miteinander verbindet.

Zutaten
  • 5 CL Tonki Kong Gin von Burgen Drinks
  • 2 CL Smoked Simple Syrup von Traeger
  • 2 CL gegrillter Zitronensaft / 5-6 Zitronen
  • 6-8 Blätter Thai Basilikum
  • Eiswürfel
  • Soda zum auffüllen
Zubereitung

Zuerst werden die Zitronen halbiert und für 30 Minuten gegrillt. Anschließend kurz abkühlen und auspressen. Den Smoked Simple Syrup zusammen mit dem Basilikum und dem gegrillten Zitronensaft in einen Shaker geben und mit einem Stößel muddeln. Tonki Kong Gin und Eiswürfel dazugeben und kräftig shaken. Eiswürfel und 1-2 Blätter Basilikum in ein Longdrinkglas geben. Im Anschluss den Gin in das Glas seihen und mit Soda auffüllen. Cheers!

Fazit

Insgesamt ein Geschmack, der mir in der Form gänzlich neu war. Die unterschiedlichen Pfeffersorten, Salzsorten und auch die Tonkabohne habe ich natürlich in dem einen oder anderen Gin schon mal probiert, aber der Burgen Tonki Kong Gin vereint diese Botanicals in einem so ungewöhnlichen Maß, dass man denkt, man trinkt eine Steakgewürzmischung mit einem guten Schwung Alkohol. Aber in positiver Weise. Kein normaler Gin – aber durchaus ein Gin, den man als Grillfreund mal probiert haben sollte.

 

Hier kannst du den Burgen Tonki Kong Gin übrigens bei Wacholderexpress.de bestellen.

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Burgen Tonki Kong

8

Gesamteindruck

8.0/10

Eigenschaften

  • dezente Wacholdernuancen
  • verschiedene Pfeffersorten
  • Salz und Tonkabohne

Alkoholgehalt

  • 42,0%

Veröffentlicht von Bernd

Bernd Huntemann, geboren 1974 in Bremen, verheiratet, zwei Kinder, Wohnhaft in Hermannsburg, mitten in der Lüneburger Heide und durch Zufall über einen Freund zum Gin gekommen. Mit dem ersten Gin-Coktail (Gin Basil Smash) nach dem Grillen mit dem Gin-Fieber infiziert. Nach dem ersten eigenen Gin (Mombasa Club Gin) vollständig dem leckersten aller Destillate verfallen und danach weitere Freunde für Gin begeistert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.