Gin 42 – Premium Dry Gin

Heute stelle ich dir den Gin des Lebens… ach nein, das war was anderes. Ok, noch einmal. Also, heute stelle ich dir den Gin 42 aus der Kraichgau-Stromberg Region vor.

Wer jetzt genau wie ich Fan von Douglas Adams ist, weiß, dass es für den Gin 42 ohne Handtuch erstmal gar keinen Sinn ergibt überhaupt loszuziehen. Denn dieses wird benötigt, wenn man per Anhalter durch die Galaxis reisen möchte. Ginlos sagst du? Weiß man nicht so genau, denn nach einer langen Berechnung ist die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest einfach nur 42.

Wie weit mich der Gin 42 in die Galaxie entführt, erfährst du in meinem Review.

Die zwei Gründer Jan und Nico lernten sich schon während der Studienzeit kennen. Schon frühzeitig verwirklichten sie gemeinsame Projekt und schnell war die Idee für einen Onlinevertrieb für Gin geboren. Ihr Konzept ist interessant und verspricht regionalen Produzenten viel. Die Hersteller konnten sich auf ihre Kerntätigkeit, dem Brennen, fokussieren. Den Vertrieb ihrer Marke erledigten Jan und Nico überregional mit ihrem Onlinehandel.

Die Macher des Gin 42 kommen aus Bretten in Baden-Würtemberg. Wo der Gin genau hergestellt wird, wollten mir die zwei Jungs nicht verraten. Es ist streng geheim, aber er ist wohl irgendwo aus dem Schwarzwald.

Botanicals

Als Grundalkohol kommt ein Agraralkohol zum Einsatz. Im Gin 42 finde ich folgende zehn Zutaten:

  • Wacholder
  • Zitronenschale
  • Orangenschale
  • Fenchel
  • Zitronenmelisse
  • Basilikum
  • Himbeeren
  • Pfefferminze
  • Nelken
  • und Thymian.

Die 42 steht zusätzlich noch für den Alkoholgehalt des Wacholderdestillats.

Die Macher vom Gin 42 vertreiben neben ihrem Gin noch die Gin-Gewürze zum Verfeinern vom Gin Tonic. Als Geschenk, zum Experimentieren oder auch für die Optik eine feine Sache.

Flaschendesign

Die klassische durchsichte Apothekerflasche mit kurzem Hals und einem perfekt auf die Mündung passenden Holzkorken kenne ich bereits vom Siegfried-Gin. Hierbei handelt es sich um eine Standardflasche für Spirituosen. Das Etikett zeigt in den Farben Cremeweiß, Royalblau und Gold den Namen des Gins, die 42, den Alkoholgehalt und die Füllmenge. Der Echtholzkorken hat einen Kunststoffeinsatz.

Und diesen öffne ich jetzt für dich und gieße mir einen Schluck in mein Glas.

In der Nase

Es verströmt ein kräftiger Hauch von Wacholder. Gefolgt wird er ganz leicht von fruchtigen Noten der Himbeere. Fenchel, Basilikum und Thymian geben dem Gin einen grünen kräuterlastigen Geruch. Zitrus- und Minznuancen runden das Bouquet ab. Im Glas bilden sich am Rand leichte Schlieren.

Am Gaumen

Beim ersten Schluck verbreiten sich im Mund die kräftigen Wacholdernoten. Eine leichte Schärfe kommt neben den Zitronennuancen zum Vorschein. Ein frisches Gefühl stellt sich durch die Minze ein. Die Himbeere kommt leider nur sehr reduziert im Geschmack heraus. Die fruchtigen Noten halten sich somit eher bedeckt. Der Abgang ist ausgefüllt durch Nelkenaromen. Das frische Gefühl der Minze, gepaart mit den Noten von Fenchel verbleibt verhalten am Gaumen zurück.

Perfekt serviert

Die Macher empfehlen zum Gin 42 das Thomas Henry Tonic Water. Damit entsteht auf Eis und einer Scheibe Zitrone ein klassischer Gin&Tonic. Ich habe den Gin 42 zusätzlich mit FeverTree Elderflower Tonic Water ausprobiert. Diese Kombination harmoniert auch gut mit dem Premium Dry Gin.

Fazit

In weit entfernte Galaxien reise ich mit dem Gin 42 nicht. Er ist ein ordentlicher wacholderlastiger Gin mit den üblichen Zitrusnoten. Seine Kräuternuancen in Verbindung mit der Himbeere sind für mich nicht hundertprozentig ausgewogen und rund. In Kombination mit einem Indian-Tonic macht er aber eine gute Figur und gibt einen vernünftigen Gin&Tonic ab.

In diesem Sinne, Cheers! Der Gin&Tonic mit der Antwort 42 verleitet mich, dass Buch von Douglas Adams aus dem Bücherregal zu holen und vor dem Kamin die ersten Seiten zu lesen.

 

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Gin 42

7

Gesamteindruck

7.0/10

Eigenschaften

  • Wacholder
  • Nuancen von Orange und Zitrone
  • Basilikum und Thymian

Alkoholgehalt

  • 42,0 %

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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