Gin-Bowle

Bei Silvester denken sicherlich die meisten an „Dinner for one“ und Sekt zu Mitternacht, sowie an Alfred Tetzlaffs „Silvesterpunsch“. Auf Punsch hatte ich bei den milden Temperaturen am letzten Silvester allerdings keine Lust.

Und so habe ich mir Gedanken gemacht, über eine einfache, aber außerordentliche Variante meinen Gin genießen zu können, ohne zu viel Aufwand für Cocktails aufwenden zu müssen.

Da kam mir die Idee zu einer Gin-Bowle. Bowle ist ein Party-Klassiker und wunderbar vorzubereiten. Da kann doch bestimmt auch eine frische Bowle mit Gin gezaubert werden… Das Rezept und das Ergebnis verrate ich dir im Folgenden:

Botanicals

Grundzutat der meisten Bowlen ist in der Regel Weißwein. Dieser wird mit Sekt und passend zum Gin mit Tonic Water aufgegossen. Da ich gerne eine fruchtig-frische Bowle servieren wollte, habe ich mir als weitere Zutaten Beeren und Zitrusfrüchte sowie Minze zurechtgelegt.

Folgende Zutaten habe ich für die Silvester-Gin-Bowle verwendet (Menge ausreichend für 4 Personen à 3 Longdrinkgläser mit 0,3 l):

  • 1 Flasche Sekt (z. Bsp. Rotkäppchen Mild),
  • 1 Flasche Weißwein (z. Bsp. Trebbiano d’Abruzzo)
  • 2 Liter Tonic (z. Bsp. Thomas Henry),
  • 500 ml Gin (z. Bsp. Friedrichs Dry Gin),
  • 2 Limetten,
  • 350g frische Himbeeren,
  • 350g frische Heidelbeeren,
  • 5 Stängel Minze.

Wie ich dir schon beim Glüh-Gin und der Gin-Marmelade geraten habe, empfehle ich auch bei der Bowle dazu, einen Gin zu nehmen, der dir schmeckt und nicht irgendeinen, Hauptsache billigen Gin. Der Gin gibt der Bowle mit seinem Aroma den letzten Schliff und den willst du dir ja nicht durch einen faden Gin zunichtemachen. Ich habe mich in diesem Fall für den Wacholder- und Orangelastigen Friedrichs Dry Gin entschieden.

Zubereitung

Zuerst die Himbeeren und Heidelbeeren waschen und verlesen. Die Limetten waschen und eine Limette in dünne Scheiben schneiden, die zweite Limette durchschneiden und beide Hälften vierteln. Beeren und Limetten in ein Bowlengefäß geben, Weißwein und Gin hinzugeben und ca. 60 min kühl stellen und ziehen lassen.

Vor dem Servieren Minze waschen, trocken schütteln, „aufklatschen“ und in die Bowle geben. Danach die Bowle mit Sekt und dem Tonic Water auffüllen. Bei Bedarf noch ein paar Eiswürfel hinzufügen.

In der Nase

Die Bowle riecht wie erwartet herrlich frisch und fruchtig. Die Limette und die Minze verbreiten ein herrlich fruchtig-frisches Aroma. Leicht riecht man auch den wacholderlastigen Gin heraus, der sich jedoch dezent im Hintergrund hält, da der Sekt sich neben dem Weißwein und der Limette diskret in den Vordergrund drängt.

Am Gaumen

Die Bowle schmeckt wunderbar frisch nach Minze und herrlich fruchtig nach Limette und den Beeren. Auch im Geschmack hält sich der Gin dezent im Hintergrund und harmoniert hervorragend mit dem Sekt und dem Weißwein. Das Tonic passt perfekt zur Limette und unterstreicht die Frische der Bowle.

Perfekt Serviert

Die Gläser mit einer Kelle aus dem Bowlengefäß auffüllen. Um zu verhindern, dass zu viele Beeren oder Limetten in das Glas gelangen, die Bowle durch ein Sieb abseihen und die gewünschte Anzahl an Beeren nachträglich aus der Bowle mit einem Löffel hinzufügen. In das Glas noch einen kleinen Stängel oder mehrere Blätter Minze geben. Die Gläser werden abschließend und passend mit einer Scheibe Limette verziert.

Der Gin mit seinem Wacholdergeschmack und der leichten Orangennote passt hervorragend zu den fruchtig-frischen Aromen der erfrischenden Bowle. Der Gin hält sich im Geruch sowie im Geschmack eher im Hintergrund, spielt jedoch ausreichend im Geschmack mit. Wer es hier wieder etwas herber mag und die Wacholdernote zusätzlich etwas betonen möchte, der stellt das Mischungsverhältnis von Gin und Sekt oder Weißwein einfach etwas um.

Fazit

Und am Ende ergibt alles einen Gin…

Während manche auf ihren Silvesterpunsch schwören, hat mich die Gin-Bowle voll überzeugt. Eine herrlich frische Alternative, die sich vor keinem Gin and Tonic verstecken muss. In den Zutaten kann man sich in der Zusammenstellung kreativ zeigen und sich seinen Lieblingsmix zusammenstellen. Mir hat jedoch die Mischung der Beeren mit der Frische der Minze und der spritzigen Limetten sehr zugesagt.

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Veröffentlicht von Bernd

Bernd Huntemann, geboren 1974 in Bremen, verheiratet, zwei Kinder, Wohnhaft in Hermannsburg, mitten in der Lüneburger Heide und durch Zufall über einen Freund zum Gin gekommen. Mit dem ersten Gin-Coktail (Gin Basil Smash) nach dem Grillen mit dem Gin-Fieber infiziert. Nach dem ersten eigenen Gin (Mombasa Club Gin) vollständig dem leckersten aller Destillate verfallen und danach weitere Freunde für Gin begeistert.

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