Heimat Vogelfrei

Der Heimat Vogelfrei im Review auf ginvasion.de

Passend zum #DryJanuary möchte ich dir noch eine weitere alkoholfreie Alternative zum klassischen Gin vorstellen. Der Heimat Vogelfrei stammt aus der Heimat Destillerie in Schwaigern und ergänzt dort neben dem Heimat Dry Gin und der Ingwerspirituose Ingefaer das Sortiment. Wie der Vogelfrei schmeckt und wie man ihn am besten trinkt, verrate ich dir in den nachfolgenden Zeilen.

Ein Gin muss laut der EU-Spirituosenverordnung einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5% vol. aufweisen. Aus diesem Grund darf der Heimat Vogelfrei auch nicht die Bezeichnung Gin tragen. Er wird vom Prinzip her aber genauso hergestellt. Alle Botanicals werden nämlich in einem sehr schonenden Verfahren einzeln mit Wasserdampf destilliert.

Botanicals

Als Zutaten kommen für den Heimat Vogelfrei neben Wacholder noch

zum Einsatz. Auf künstliche Aromen wird übrigens gänzlich verzichtet. Zudem ist der Heimat Vogelfrei sogar vegan.

Flaschendesign

Für den Heimat Vogelfrei greifen die Heimat Distillers auf die gleiche Flasche wie beim Heimat Dry Gin zurück. Allerdings gelangt der alkoholfreie Gin in eine weiße Flasche und lässt sich so perfekt vom Gin mit Alkohol unterscheiden. Die Flasche ist hochwertig bedruckt und zeigt einen stilisierten Vogel auf einem Ast. Daneben steht der Name „Vogelfrei“. Am Fuße der Flasche ist zusätzlich noch der Heimat-Schriftzug mit dem Zusatz „alkoholfrei“ zu finden.

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Auf der Rückseite findest du weitere Informationen zum alkoholfreien Destillat. Unter anderem sind dort die Zutaten aufgelistet.

Um den Flaschenhals befindet sich eine aufgedruckte schwarze Banderole mit dem Schriftzug „Vogelfrei“ und dem Logo der Heimat-Destillers. In Summe ein minimalistisches und sehr ansprechendes Design.

Verschlossen ist die Flasche mit einem Holzkorken mit Branding. Diesen öffne ich jetzt und gieße mir einen Schluck zum Probieren ein. Hier sei kurz erwähnt, dass keine der alkoholfreien Gin-Varianten für den puren Genuss bestimmt ist. Aber dazu später mehr.

In der Nase

Über dem Glas liegen tatsächlich zarte Wacholdernuancen, die von intensiven Thymian- und Salbeiaromen begleitet werden. Dazu gesellen sich eine florale Note vom Lavendel und ein Hauch Ingwer. Abgerundet wird das Profil von einem erfrischenden Zitrusanklang.

Am Gaumen

Mit einer leichten Säure und filigranen Kräuternoten verteilt sich der Heimat Vogelfrei auf der Zunge und am Gaumen.

Typisch bei alkoholfreien Alternativen ist die fehlende Textur des Destillats. Hier vermisse ich einfach die leicht ölige Viskosität des Alkohols. Aber der Heimat Vogelfrei ist ja auch nicht für den puren Genuss bestimmt, sondern spielt seine Karten im Cocktail oder Longdrink aus.

Thymian und Salbei spielen im Geschmack die erste Geige. Den harzigen Wacholdergeschmack vermisse ich leider, dafür erscheinen erfrischende Momente der Zitronenverbene. Ein zarter, leicht scharfer Hauch Ingwer rundet den Geschmackstest ab.

Schauen wir aber einfach mal, wie sich der Heimat Vogelfrei im Longdrink so schlägt.

Perfekt serviert

Im Gin&Tonic gefällt mir der Heimat Vogelfrei besonders gut mit dem Organic Herbal Tonic Water von Aqua Monaco. Hier harmonieren die Kräuternoten perfekt. Garniert habe ich den Drink mit roten Pfefferkörnern, einem Zweig Rosmarin und einem Limettenachtel.

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Lavendel Rhabarber Fizz

Eine fruchtig herbe Erfrischung zauberst du mit einem Lavendel Rhabarber Fizz. Hierfür benötigst du

  • 5cl Heimat Vogelfrei
  • 3cl Zitronensaft
  • 2cl Zuckersirup
  • 1 Eiweiß
  • Rhabarbersaft zum Auffüllen.

Zuerst gibst du den Heimat Vogelfrei, den Zitronensaft, den Sirup und das Eiweiß mit Eis in den Shaker und schüttelst alles ordentlich durch, damit ein schöner Eischaum entsteht. Danach seihst du alles in ein mit frischem Eis gefülltes Longdrink-Glas und füllst den Drink mit Rhabarbersaft auf. Als Garnish eignet sich ein Zweig Lavendel und etwas frische Zitronenmelisse.

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Fazit

Der Heimat Vogelfrei ist tatsächlich eine gelungene alkoholfreie Alternative zum Gin. Er überzeugt mit seiner Komposition aus Kräutern, Wacholder und einem Hauch Ingwer definitiv im Gin&Tonic und im Cocktail. Mir gefällt er wirklich gut. Endlich kann man Gästen, die noch fahren müssen oder aus anderen Gründen kein Alkohol trinken können oder wollen, einen alkoholfreien Drink anbieten.

Cool gemacht, der Heimat Vogelfrei erhält meine Empfehlung, einfach mal probieren! Einziger Wermutstropfen, nach Anbruch muss die Flasche in den Kühlschrank und sollte nach vier Wochen dann aufgebraucht sein.

 

Den Heimat Vogelfrei findest du übrigens hier bei Wacholderexpress.de

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos.

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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