Puerto de Indias – Pure Black Edition

Die Puerto de Indias - Pure Black Edition im Review auf ginvasion.de

In meinem neuesten Review möchte ich dir den Puerto de Indias Pure Black Edition aus Sevilla vorstellen. Auf unserer floral angehauchten Reise lade ich dich in das Herz Andalusiens ein. Was genau nun aber die Pure Black Edition ausmacht und wie man den Gin am besten trinkt, verrate ich dir, wenn du weiterliest.

Der Gin selbst stammt übrigens aus einer der ältesten und traditionsreichsten Brennereien in Andalusien. Er wird in Carmona in der Nähe von Sevilla hergestellt.

Sein Name bedeutet übersetzt „Tor nach Indien“ und beruht auf die Zeit in der Amerika entdeckt wurde. In dieser Epoche wuchs Sevilla nämlich zu einem der wichtigsten Häfen für den Handel zwischen Spanien und der neuen Welt.

Am Ort der heutigen Brennerei befand sich vor mehreren Jahrhunderten eine römische Therme. Aus der Quelle wird heute noch das Quellwasser für die traditionelle Gin-Herstellung entnommen.

Botanicals

Die hohe Qualität des Puerto de Indias Pure Black Edition beruht nicht nur auf dem exzellenten Quellwasser, sondern auch auf dem Anspruch, stets nur die die besten Rohstoffe zu verwenden. So werden neben den verpflichtenden Wacholderbeeren noch

und andere erlesene Kräuter und Gewürze für die Destillation verwendet.

Alle Zutaten werden wie üblich im Neutralalkohol mazeriert und anschließend schonend destilliert. Abgefüllt wird der Gin schließlich mit einer Trinkstärke von 40% vol. in die auffällig schwarze Flasche.

Flaschendesign

Die Pure Black Edition ist passend zum Namen in einer tiefschwarzen, glänzenden Flasche abgefüllt. Das Auftreten ist dadurch ausgesprochen dominant. Verstärkt wird es zudem durch das goldene Emblem und das schwarze Etikett in Form einer Banderole. Diese trägt neben dem Markennamen den Zusatz Pure Black Edition.

Die Puerto de Indias - Pure Black Edition im Review auf ginvasion.de

Die Rückseite der Flasche ist erhaben mit dem Markennamen geprägt. Das Etikett verrät neben einigen Informationen zum Gin zudem den Alkoholgehalt und die Füllmenge der Flasche.

Verschlossen ist der Gin mit einem einfachen schwarzen Schraubverschluss. Diesen öffne ich nun und gieße mir einen Schluck zum Probieren ein.

In der Nase

Über meinem Glas liegen florale Nuancen von Jasmin- und Orangenblüten. Dazu gesellt sich ein Hauch Vanille. Im Hintergrund erscheinen dezent harzigen Noten vom Wacholder und eine leichte Zitrusfrische. Abgerundet wird das Bouquet von filigranen Kräuter- und Gewürznoten.

Beim Schwenken des Gins bilden sich leichte Schlieren am Glasrand und deuten auf eine ölige Konsistenz hin. Ich bin neugierig und probiere den ersten Schluck.

Am Gaumen

Mild und ölig verteilt sich der Gin auf der Zunge. Eine dezente Süße und ein Hauch Vanille erscheinen am Gaumen. Florale Nuancen explodieren fortan im Mundraum. Untermalt werden diese blumigen Töne von einer filigranen Kräuter- und Gewürznoten.

Der Abgang wird bestimmt von erfrischenden Zitrusaromen und langanhaltenden floralen Anklängen von Jasmin- und Orangenblüten. Im Nachhall erscheint zudem eine zarte Pfefferschärfe die das Geschmackserlebnis abrundet.

Perfekt serviert

Die Pure Black Edition des Puerto de Indias solltest du zuallererst pur auf Eis und mit einer Orangenschale garniert probieren. Hier kannst du die ausgesprochen floralen Nuancen perfekt erkunden. Im Gin&Tonic spielt der Gin seine Stärke mit dem Goldberg Indian Tonic Water voll aus. Die bitteren Noten harmonieren perfekt mit dem floralen Charakter des Gins.

Aber auch in einem Gimlet oder GinFizz weiß die Puerto de Indias Pure Black Edition zu überzeugen.

Fazit

Von der Idee her ist die Pure Black Edition ein klassischer London Dry Gin, besitzt aber darüber hinaus eine vornehmlich florale Note. Hier spielen Jasmin und die süßlichen Orangenblüten eine tragende Rolle. Abgerundet wird der Gin mit dezenten Wacholdernuancen und einer filigranen Struktur aus Gewürzen und Kräutern.

Durch sein breites Spektrum an Aromen ist der Puerto de Indias Pure Black Edition ein ausgesprochen vielfältiger Gin mit vielen Einsatzmöglichkeiten.

 

Den Puerto de Indias Gin – Pure Black Edition findest du übrigens hier bei unserem Partner Conalco.

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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