Schwarzer Walfisch Gin

Inspiriert von der unendlichen Weite des Meeres, vom frischen Seewind und dem Meeresrauschen. Zum Glück ohne Lebertran, aber dafür mit Zuckertang. Maritime Botanicals machen den Schwarzer Walfisch Gin zu einem ganz besonderen, fruchtig-frischem Genusserlebnis und wecken die Sehnsucht nach dem Meer.

Beim Schwarzen Walfisch Gin handelt es sich um einen London Dry Gin, welcher in limitierten Mengen, von Hand produziert, abgefüllt und jede Flasche einzeln nummeriert wird.

Hergestellt wird der Schwarze Walfisch Gin übrigens von Bjarne Hutmacher. Er hatte schon früh Spaß an guten Getränken mit Freunden. Bjarnes Vater hatte vor seinem Studium eine Ausbildung zum Brauer und Mälzer abgeschlossen und so wurde bei ihm in der Familie ab und an auch mal das eigene Bier gebraut.

Schnell ist Hutmacher auf den Geschmack gekommen und hat viel Freude an der Herstellung, der Zusammenstellung der verschiedenen Aromen und Sorten entwickelt. Nach und nach wurde diese Begeisterung auch auf andere Getränke übertragen und mit zunehmendem Alter kamen zuerst Whisky und später auch Gin dazu. Viele Reisen nach Schottland verstärkten diese Leidenschaft.

Gin und Umweltschutz

Bjarne Hutmacher hat in Kiel studiert und ist familiär eng mit dem Norden verknüpft. Als leidenschaftlicher Ruderer und Segler liebt er das Meer und die Strände. Neben der Unternehmerischen Arbeit setzt sich Bjarne Hutmacher für den Naturschutz ein. Gin ist für ihn die ideale Möglichkeit seine Begeisterung für das Meer als Sehnsuchtsort und Lebensraum, seine wahnsinnige Begeisterung für gute Getränke (am besten kalt und mit Gin) und dem Umweltschutz verbinden zu können. Denn: mit dem Kauf einer Flasche Schwarzen Walfisch Gins unterstützt du die Seehundstation Friedrichkoog und den NABU Schleswig-Holstein. Auf diese Zusammenarbeit ist Hutmacher besonders stolz und als Naturfreund ist es ihm eine Herzensangelegenheit. Hutmachers Maritime Spirituosen e.K. spendet mit jeder verkauften Flasche Schwarzen Walfisch Gin zwei Euro an diese beiden Organisationen, um ihre unfassbar wichtige Arbeit zu unterstützen und Projekte zum Schutz und Erhalt der Meere und seiner Bewohner zu ermöglichen.

Das Meer ist einzigartig und ein unbegreiflich schöner Lebensraum, welcher unbedingt erhalten werden muss! Der Wal steht als Sinnbild für die Schutzbedürftigkeit der Meeresbewohner.

Destilliert wird der Schwarze Walfisch Gin bei der Schwechower Obstbrennerei etwa 30 km östlich von Hamburg. Der Gin wird in traditioneller Handarbeit in einer Kupferbrennblase gebrannt. Der Destillierungsprozess wird dabei besonders langsam und schonend vorgenommen. So kann eine hohe Qualität des Gins garantiert werden, während alle Aromen bestmöglich bewahrt werden können. Pro Batch entstehen etwa 800 Flaschen.

Botanicals

Für den Schwarzen Walfisch Gin werden ausschließlich natürliche Zutaten verwendet und außerdem wird großen Wert auf Qualität und Regionalität gelegt. Handverlesener Zuckertang (eine Alge) aus der Kieler Bucht und der Nordsee vor Sylt macht diesen Gin zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis. Daneben prägen viele weitere Botanicals Geschmack und Geruch des Schwarzen Walfisch Gins. Passend zum maritimen Charakter und zur Region finden auch noch Sanddornbeeren aus Mecklenburg-Vorpommern Verwendung, welche sehr gut mit anderen Früchten und Blüten harmonieren, als da wären:

Nicht nur beim Gin und seinen hochwertigen und meist in Bio-Qualität verarbeiteten Botanicals, wird großen Wert auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung gelegt, sondern auch beim Versand und Transport. Der Macher des Schwarzer Walfisch Gins hat sich daher bewusst gegen Luftpolsterfolie und ähnliches Polstermaterial entschieden und jede Flasche wird in Pappkartons versendet. Auch zum Transportschutz der Flaschen wird ausschließlich Material aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet: sie bestehen zu 30% aus Gras und sind daher besonders umweltfreundlich.

Flaschendesign

Der Schwarzer Walfisch Gin kommt in einer weißen Flasche mit einer schlichten, aber eleganten Linienführung daher. Auf der Vorderseite ist ein ovales, schlicht gehaltenes Etikett in dunklem Lila aufgebracht. Quer über das Etikett schwimmt ein schwarzer Wal. In goldenen Lettern ist „Schwarzer Walfisch“ und „Maritime London Dry Gin“ zu lesen.

Unter dem ovalen Etikett ist noch ein zweites, kleineres und rechteckiges Etikett zu finden, auf dem ebenfalls in goldener Schrift auf lila Hintergrund die Batch- und Flaschennummer, der Alkoholgehalt von angenehmen 45% sowie die Füllmenge von 500 ml angegeben sind.

Auch auf der Rückseite der Flasche ist ein ovales Etikett in lila mit goldenem und weißem Aufdruck zu finden. Hier sind nochmals Füllmenge und Alkoholgehalt, sowie einige allgemeine Informationen zum Gin und zu den Projekten, die man beim Kauf einer Flasche unterstützt, aufgeführt.

Verschlossen ist die Flasche mit einem Holzkorken mit Kunststoffeinsatz.

In der Nase

Ich öffne den Korken der Flasche und nehmen einen tiefen Atemzug direkt aus der Flasche, bevor ich mir eine Probe in mein Nosing-Glas einschenke. Der frische Geruch des Schwarzen Walfisches weckt Erinnerungen an einen Sommertag an der Küste.

Eine schöne Wacholdernote gefolgt von frischen Zitrusfrüchten und einer leichten Meeresbrise, erzeugt durch den Zuckertang. Man fühlt sich an einen angenehmen Tag an der Küste erinnert und will den Gin am liebsten nach einem ausgiebigen Spaziergang durch das Wattenmeer oder nach einem angenehmen Bad in der Ostsee am Strand genießen.

Am Gaumen

Der Geschmack bestätigt den ersten Eindruck: Der Schwarze Walfisch Gin kann mit seinem abwechslungsreichen Geschmack überzeugen. Zunächst überwiegt ein Zusammenspiel aus Zitrus- und Wacholderaromen. Im Nachgang kommen noch mal Kräuternoten zutage, die den komplexen Geschmack abrunden und machen den Schwarzen Walfisch Gin aufregend und wild, wie das Meer.

Die leichte Süße des Zuckertangs mit einer ganz sanften salzigen Note verleiht diesem Gin eine reizende und maritime Note. Im Abgang sehr mild, aber reich an Eindrücken, ruft der Gin wahrlich den Gedanken an die „Essenz des Meeres“ hervor und ist ein tolles Genusserlebnis.

Perfekt Serviert

Durch die maritime Note harmoniert der Schwarze Walfisch Gin perfekt mit einem Mediterranean Tonic Water, zum Beispiel von FeverTree. In dieser Kombination wird die flüssig gewordene Sehnsucht nach dem Meer noch durchdringender. Die Kräuter und der Seetang werden durch das Tonic Water perfekt begleitet und machen diesen Gin zu einem ganz besonderen, fruchtig – wild frischem Genusserlebnis. Dazu eignet sich als Garnitur entweder eine Orangenzeste oder ein Zweig Rosmarin.

Fazit

Dieser Gin ist ideal für einen Sommerabend am Meer, aber auch für Landratten fernab der See ist der Schwarze Walfisch Gin allemal ein Versuch wert. Der Gin ist die beste Belohnung für eine Crew nach einem Tag auf See und weckt das Fernweh bei jedem, der das Meer liebt und vermisst.

Der Schwarze Walfisch Gin ist ein Liebesbeweis von Bjarne Hutmacher an seine Heimat Schleswig-Holstein. Der Gin ist ein schierer Genuss und dazu noch eine gute Tat durch die Unterstützung zum Schutz und Erhalt der Meere und seiner Bewohner. Alleine dafür gibt es von mir einen Daumen hoch.

 

 

FeverTree Mediterranean Tonic Water kannst du übrigens hier bei Wacholderexpress.de bestellen.

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Schwarzer Wahlfisch Gin

8.8

Gesamteindruck

8.8/10

Eigenschaften

  • Wacholderbeeren
  • Zuckertang
  • mediterrane Kräuter

Alkoholgehalt

  • 45,0%

Veröffentlicht von Bernd

Bernd Huntemann, geboren 1974 in Bremen, verheiratet, zwei Kinder, Wohnhaft in Hermannsburg, mitten in der Lüneburger Heide und durch Zufall über einen Freund zum Gin gekommen. Mit dem ersten Gin-Coktail (Gin Basil Smash) nach dem Grillen mit dem Gin-Fieber infiziert. Nach dem ersten eigenen Gin (Mombasa Club Gin) vollständig dem leckersten aller Destillate verfallen und danach weitere Freunde für Gin begeistert.

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