Zuckersirup selbstgemacht

Da ich liebend gern Gin-Fizz und Gimlet trinke, ist ein guter Zuckersirup bei mir immer im Haus und zum Glück schnell selbst gekocht. Ich erkläre in meinem Beitrag, wie man Zuckersirup beziehungsweise einen Läuterzucker selbst herstellt.

Der Sirup ist in 10 Minuten schnell gekocht und kann vielfältig verfeinert werden. Je nach Bedarf kannst du nämlich beim Einkochen des Zuckers auch noch Botanicals deiner Wahl dazugeben. Somit gibst du dem Sirup deine persönliche Note.

Mischungsverhältnis

Man unterscheidet zwischen einfachem Zuckersirup (Verhältnis Zucker und Wasser von 1:1) und einem Läuterzucker mit einem Verhältnis von bis zu 2:1 (Zucker zu Wasser). Im Englischen spricht man dann schon von einem „rich simple syrup“. Hier erhält man dann schon fast eine gesättigte Zuckerlösung, die im Kühlschrank dann auch schon wieder leicht auskristallisieren kann. Die gekauften Zuckersirups haben übrigens meist ein Mischungsverhältnis von 1,7:1 (Zucker zu Wasser).

Die Herstellung

Meinen Zuckersirup stelle ich meist im Verhältnis 1:1 her und verfeinere ihn mit etwas unbehandelter Zitronenschale. Als Zucker verwende ich einen Bio Rohrzucker.

Zutaten
  • 500ml Wasser
  • 500g Zucker (oder mehr)
  • Schale einer halben Zitrone

Wiege den Zucker im Verhältnis zum Wasser ein und bringe beides zusammen mit der Zitronenschale zum Kochen. Lasse es 3-4 Minuten sprudelnd köcheln und anschließend abkühlen.

Wenn die Zuckerlösung erkaltet ist, fülle sie mit einem Trichter in eine von dir ausgewählte Flasche.

Verwendung

Zuckersirup benötigst du zum Beispiel für einen Gin-Fizz oder für einen Gimlet.

Ich erkläre hier heute mal, wie du dir einen Gin-Fizz zubereitest. Wenn du die goldene 5:3:2 Regel für einen Cocktail verwendest, brauchst du für einen klassischen Gin-Fizz folgendes:

  • 5cl Gin
  • 3cl Zitronensaft
  • 2cl selbstgemachten Zuckersirup
  • Eiswürfel
  • Sodawasser

Den Gin, Zitronensaft und Zuckersirup gibst du mit zwei Eiswürfeln in den Shaker und schüttelst bis die Eiswürfel annähernd aufgelöst sind. Anschließend seihst du alles in ein mit Eiswürfeln gefülltes Longdrink-Glas und gießt mit Soda-Wasser auf.

Den Fizz garniere ich mit einer Zitronenscheibe. Ein gut geigneter Gin für den Gin-Fizz ist übrigens der Knut Hansen Dry Gin. Das Review zum Gin findest du hinter diesem Link. Mehr Cocktailrezepte findest du bald in der Cocktail Rubrik auf dem Blog. Ein paar weitere Anregungen kannst du im Nachbericht von Vanessa von der Cocktail Master Class von Spiegelau nachlesen.

Fazit

Ich benutze den selbstgemachten Zuckersirup viel lieber als den gekauften. Hier weiß ich, was drin ist und kann auch die Zuckermenge und vor allem Sorte selbst bestimmen. Die Zubereitungszeit von knappen 10 Minuten ist nicht der Rede wert. Probiert es einfach mal aus.

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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