Birds Dry Gin

Birds Dry Gin im Review auf ginvasion.de

Frei sein wie ein Vogel. Heute nehme ich dich mit auf eine ganz besondere Weltreise. Eine Weltreise abseits vom Leben von „nine to five“ mit dem Birds Dry Gin. Ein Destillat voller Leidenschaft und Zutaten aus aller Welt. Neugierig? Dann löse das Flugticket und komm mit!

Hinter dem Birds Gin stehen Lupo Porschen und Basti Fischer. Nach dem Studium hatten sie keine Lust auf die klassische Alltagsroutine. So verkauften sie schließlich alle unnötigen Sachen, kratzten alle Ersparnisse zusammen, packten den Rucksack um die Welt zu entdecken. Auf dieser, von vielen Abenteuern begleiteten Reise, waren sie fasziniert von den Geschmäckern und Aromen die sie an Orten, von denen sie früher nur geträumt haben, entdeckten und kennenlernen durften.

Da sie schon immer leidenschaftliche Gin-Trinker waren, keimte schnell die Idee einen Gin mit den sorgfältig ausgewählten Zutaten ihrer Reise in Deutschland herstellen zu lassen.

Botanicals

In ihrer Rezeptur verwenden sie Zutaten von fünf Kontinenten. Neben klassischem Wacholder verwenden sie

Alle Zutaten werden in Neutralalkohol für mehrere Stunden mazeriert und anschließend im traditionellen Kupferbrennkessel destilliert. Pro Batch entstehen zirka 700 handnummerierte Flaschen.

Flaschendesign

Die Leidenschaft fürs Reisen findet sich im zeitlosen Produktdesign wieder. Die außergewöhnliche Flasche wird durch das prägnante Flieger-Logo geziert. Das hochwertige Etikett im Flugticketstyle trägt neben dem Schriftzug Dry Gin die Sammlung der 15 handverlesenen Zutaten von den fünf Kontinenten. Der Batch (Flight) und die Flaschennummer (Seat) sind handschriftlich aufgetragen.

Seitlich auf der Flasche ist der Alkoholgehalt von 42% vol und die Füllmenge von 500ml aufgedruckt. Hier findet sich auch der Verweis auf den Abfüller Craft Circus aus Hamburg.

Auf der Rückseite erfährt der geneigte Leser über die abenteuerliche Weltreise und die verwendeten Zutaten.

Verschlossen ist die Flasche mit einem Glaskorken. Das sieht super aus und passt sehr stimmig ins Design. Allerdings tue ich mich immer etwas schwer, die Flasche zu öffnen. Egal, ich gieße mir einen Schluck in mein Glas ein.

In der Nase

Aus meinem Nosingglas strömt ein sehr angenehmer Duft aus dominantem Wacholder, vermischt mit einem Hauch frischen Zitrusnoten. Dazu gesellt sich eine sehr ungewöhnliche Mischung aus den süßlichen Heidelbeeren, der leichten Schärfe des Ingwers und den unterschiedlichen Pfeffersorten.

Diese Aromen paaren sich mit mediterranen Anklängen von Basilikum und Rosmarin. Ein sehr unerwarteter Geruchsmix, der sich von vielen anderen Gins aber deutlich abheben kann und verlockend nach einer Geschmacksprobe verlangt.

Am Gaumen

Wie im Nosing fällt auch hier als erstes der dominante Wacholder auf. Ein toller, vollmundiger Geschmack. Zum Wacholder gesellen sich eine leichte Süße und die fruchtige Komponente der Heidelbeeren. Ferner entfaltet sich auch eine leichte Frische der Zitrone.

Dann kommen noch mal im Nachklang der klassische Wacholdereffekt und eine angenehme, wirklich nur ganz geringe Schärfe, im Abgang. Wirklich nur ein kleiner, belebender Pepp zum Abschluss. Trotz der relativ humanen 42% vol. Alkoholgehalt schmeckt der Gin auf jeden Fall nach „mehr“.

Perfekt serviert

Ich nehme die Empfehlung des Birds Teams gerne an. Die Macher reichen zum Adventure Birds nämlich das FeverTree Mediterranean Tonic Water. Mit diesem entfalten sich die verwendeten Botanicals sehr schön und auch die leichte Basilikumnote wird herrlich unterstützt.

Wem das noch nicht reicht, gibt als Garnish noch ein Stengel mit Basilikumblättern oder einen Zweig Rosmarin ins Glas dazu.

Auch als Gin Basil Smash kann mich der Birds Dry Gin überzeugen.

Fazit

Wer einen klassischen Gin mit typischen Wacholder- und Zitrusnoten mag, dem wird der Birds Dry Gin vermutlich eher nicht gefallen. Wer aber den herberen Wacholdergeschmack in perfekter Abstimmung mit einer leicht süßlichen und in Anklängen mediterranen Note mag, dem wird dieser ungewöhnliche Gin liegen. Hier handelt es sich um einen Gin, der im Geschmack mit seinem eigenen Charakter glänzen und sich von der Masse abheben kann. Für mich schmeckt der Gin insgesamt harmonisch und hinterlässt einen stimmigen Gesamteindruck.

Das hochwertige und zeitlose Produktdesign ist elegant, die handbeschrifteten Etiketten und die Flasche heben sich wohltuend von vielen Einheitsflaschen ab. Natürlich ist der Birds Dry Gin nicht der günstigste, aber dafür wird meiner Meinung nach auch ein ungewöhnliches Geschmackserlebnis geliefert.

Übrigens, mit jeder verkauften Flasche werden weltweit großartige Hilfsprojekte unterstützt, die den Machern am Herzen liegen. Eine tolle Idee!

 

 

Den Birds Dry Gin findest du übrigens hier bei Wacholderexpress.de

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Birds Dry Gin

8.9

Gesamteindruck

8.9/10

Eigenschaften

  • dominantes Wacholderbouquet
  • frische Zitrusnoten
  • exotisch fruchtig

Alkoholgehalt

  • 42,0%

Veröffentlicht von Bernd

Bernd Huntemann, geboren 1974 in Bremen, verheiratet, zwei Kinder, Wohnhaft in Hermannsburg, mitten in der Lüneburger Heide und durch Zufall über einen Freund zum Gin gekommen. Mit dem ersten Gin-Coktail (Gin Basil Smash) nach dem Grillen mit dem Gin-Fieber infiziert. Nach dem ersten eigenen Gin (Mombasa Club Gin) vollständig dem leckersten aller Destillate verfallen und danach weitere Freunde für Gin begeistert.

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