Gin Fourteen by Gerald Asamoah

Gin Fourteen by Gerald Asamoah im Review auf ginvasion.de

Hast du schon einmal was von Mampong gehört? Nein? In dieser Kleinstadt in Ghana beginnt nämlich 1978 die Geschichte vom Gin Fourteen. Denn Mampong ist die Heimat von Gerald Asamoah und die Zahl 14 begleitete ihn nicht nur als Trikotnummer als Fußballprofi, nein heute verkörpert die Zahl all das, wofür er auf und neben dem Platz steht. Und so trägt auch der Gin von Gerald die Zahl „Fourteen“ als Namen auf dem Etikett. Die Geschichte hinter dem Gin, wie er schmeckt und wie man ihn trinkt, verrate ich dir also jetzt in den nachfolgenden Zeilen.

Gerald Asamoah wurde 1978 in der Kleinstadt Mampong in Ghana geboren. Er gehört übrigens dem Stamm der Ashanti an, der einst über das gesamte Gebiet des heutigen Ghana herrschte. Zunächste wuchs er bei seiner Großmutter auf und lebte ein einfaches Dorfleben. Dort besuchte er ein streng geführtes Internat und begann auf den Sandplätzen barfuß das Fußballspielen. Mit zwölf Jahren holen ihn seine Eltern nach Deutschland. Der Rest ist Geschichte.

Die Zahl 14 ist dabei mehr als eine Ziffer für Gerald Asamoah. Die Trikotnummer begleitete ihn durch seine Karriere als Fußballprofi. Sie verkörpert das, wofür Gerald steht: Unbändiger Wille und Leidenschaft, Herz und Herzlichkeit, harte Arbeit und ansteckende Lebensfreude.

Dafür steht auch sein Gin FOURTEEN, der mit 14 Botanicals im Ruhrgebiet traditionell und regional destilliert wird.

Botanicals

Als Hommage an Geralds Wurzeln in Afrika befinden sich unter den Zutaten die Früchte Papaya und Mango. In der Kopfnote sind es Reminiszenzen an sein Geburtsland Ghana. Das Bouquet und der Geschmack werden zudem noch durch

geprägt.

Destilliert wir der Gin Fourteen in einer familienbetriebenen Manufaktur, die bereits seit 1878 in Sprockhövel im südlichen Ruhrgebiet existiert. Mit höchster Sorgfalt wird er in kleinen Chargen ohne künstliche Aromen und Zusatzstoffe hergestellt.

Flaschendesign

Die klassische halbliter Spirituosenflasche in ihrer zylindrischen Form wird von einem goldenen Etikett geziert. In einer filigranen Schrift ist der Name „Gin Fourteen“ über der goldenen Silhouette vom Kontinent Afrika aufgedruckt.

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Dreht man die Flasche erfährt man mehr über die Trikotnummer 14 und auch über die 14 Botanicals, die dem Gin seinen einzigartigen Geschmack verleihen. Auf der anderen Seite befinden sich die Pflichtangaben zum Hersteller und Abfüller, sowie die Füllmenge und der Alkoholgehalt von 43% vol.

Verschlossen ist die Flasche mit einer goldenen Banderole und einem schwarzen Kunststoffkorken.

Diesen öffne ich und gieße mir einen Schluck zum Probieren ein.

In der Nase

Über dem Glas schwebt alsbald eine angenehm fruchtige Note von Papaya und Mango, welche sich mit frischen Nuancen der Zitrone paart. Die leicht erdigen Anklänge der Angelikawurzel und der zarte Hauch Wacholder vermitteln das nötige Gin-Feeling, wobei der Kardamom zusätzlich noch für einen würzigen Touch sorgt.

Unterschwellig erkennt man den mediterranen Lavendel im leicht floralen Bouquet.

Das Destillat selbst ist klar und leicht ölig im Glas. Ich bin gespannt wie der fruchtige Tropfen nun schließlich mundet.

Am Gaumen

Der Gin Fourteen verteilt sich leicht cremig und angenehm ölig am Gaumen. Die fruchtigen Aromen von Papaya und Mango dominieren den ersten Eindruck. Würzige Nuancen vom herb harzigen Wacholder und dem Kardamom gesellen sich zu den exotischen Früchten.

Erfrischende Zitrusnoten kitzeln an den Geschmacksknospen. Dazu paaren sich herbe Nuancen von den Schlehen.

Der Abgang ist ausgesprochen fruchtig und im Nachhall bleiben neben den exotischen Anklang noch ein leicht floraler Hauch vom Lavendel langanhaltend am Gaumen haften.

Perfekt serviert

Pur ist der Gin Fourteen ein exotischer Knaller. Die Mango und die Papaya sind wunderbar in das Gefüge der Gewürze eingebunden.

Im Gin&Tonic harmoniert er ausgezeichnet mit dem leicht zitruslastigen Mistelhain Ambition Tonic Water. Hier ergänzt sich das feinperlige, leicht spritzige Tonic hervorragend mit den fruchtig würzigen Nuancen des Gins. Als Garnitur eignet sich ein Spieß mit frischen Papayastücken, die mit etwas Limette beträufelt sind.

Gin Fourteen by Gerald Asamoah im Review auf ginvasion.de

Fazit

Mit dem frischen und zugleich fruchtigen Gin Fourteen erinnert Gerald an seine Wurzeln in Ghana. Entstanden ist unter seiner Federführung ein unbeschwerter, leicht zu trinkender Dry Gin, der durch seine fruchtige Note als New Western Style Gin einzuordnen ist. Mit dem Ambition Tonic Water von Mistelhain zauberst du dir damit einen erfrischenden Longdrink für den lauen Sommerabend.

Mit dem Kauf deiner Flasche supportest du übrigens soziale Projekte in Ghana. So unterstützt Gerald unter anderem einen Verein, der Kindern in der Ashanti Region Ghanas den Schulbesuch ermöglicht. Auch werden Projekte aus der Gerald Asamoah Stiftung für herzkranke Kinder in Ghana supportet.

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Also, gutes tun und leckeren Gin trinken. Das unterstützen wir vom Team ginvasion. Der Gin Fourteen gefällt uns.

 

Das Mistelhain Ambition Tonic Water findest du übrigens hier bei unserem Partner Wacholderexpress.de

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Gin Fourteen

9

Gesamteindruck

9.0/10

Eigenschaften

  • Mango und Papaya
  • Kardamom
  • dezente Wacholdernote

Alkoholgehalt

  • 43,0%

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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