The Duke FC Bayern Edition

The Duke FC Bayern Edition im Review auf ginvasion.de

Im neuesten Review stelle ich dir eine ganz besondere Gin-Kreation vor. Der Liberalitas Bavarica ist das Ergebnis aus der Zusammenarbeit zweier bayerischer Originale. Für die The Duke FC Bayern Edition haben sich der Fußballverein FC Bayern München und die Aschheimer The Duke Destillerie zusammengetan und zollen mit ihrem Wacholderdestillat mit der besonderen Hopfennote dem bayerischen Lebensgefühl ihren Tribut.

Die The Duke FC Bayern Edition ist übrigens die vierte Gin-Kreation aus der Destillerie in Aschheim. Die zentrale Geschmacksnote steht im Zeichen des Hopfens. Dieser stammt aus der Holledau unweit vor den Toren der Weltstadt München.

Botanicals

Mit reichlich Geduld, Liebe und natürlich einer großen Portion Wacholderbeeren entstand die Rezeptur für die Gin-Edition. Als weitere Zutaten sind noch

bekannt. In Summe werden zwölf Botanicals im Gin verarbeitet.

Alle Zutaten werden wie üblich in neutralem Alkohol mazeriert und anschließend in der traditionellen Kupferbrennblase destilliert. Nach dem Brennvorgang wird der Gin mit Quellwasser auf eine Trinkstärke von 42% vol. herabgesetzt und in die klassische The Duke Flasche abgefüllt.

Flaschendesign

Die eigens für die The Duke Destillerie produzierte Flasche mit Wappen und seitlichem Markenschriftzug „The Duke“ erhält für die FC Bayern Edition ein ausgesprochen hochwertiges Etikett mit partiellem Glanzdruck. Es ist in den Farben Schwarz, Weiß und Rot gehalten.

Die Elemente auf dem Etikett spannen den Bogen von der Hopfenregion Holledau mit der hügeligen Landschaft und den beeindruckenden Hopfenplantagen bis hin zur Weltstadt München mit der rot leuchtenden Allianz Arena und der Frauenkirche als Wahrzeichen der Stadt. Selbst die Alpen sind mit der Zugspitze im Hintergrund zu erkennen.

Das Etikett erinnert mich zudem ein wenig an ein „Wimmel-Bild“. Je länger man drauf schaut, desto mehr Stilelemente sind zu entdecken. Die Trommel als Symbol der Fans aus der Südkurve im Stadion, der Maßkrug oder gar eine „Breze“ und das Gebäude der Brennerei in Aschheim sind auf dem Etikett zu finden. Selbst eine komplette Fußballmannschaft in roten Trikots lässt sich zählen und der Vereinssitz des FC Bayern ist mit der Säbener Straße auszumachen. Da rechts vom Tegernsee!

Auf der Rückseite findet sich wie üblich ein weiser Spruch eines berühmten Dichters:

„Ich habe einen einfachen Geschmack, ich bin immer mit dem Besten zufrieden“

(Oscar Wilde)

Zusätzlich finden sich weitere Informationen zum Gin und zur Kooperation der beiden bayerischen Originale und natürlich die Pflichtangaben zur Füllmenge von 700ml und 42% vol. Alkoholgehalt.

Der Flaschenhals wird von einer Banderole mit dem Schriftzug The Duke FC Bayern München Edition geziert. Verschlossen ist die Flasche mit einem verzierten Holzkorken mit dem FC Bayern Logo.

In Summe ein wirklich stimmiges und frisches Design, welches mir sehr gut gefällt.

In der Nase

Ich öffne den Korken und gieße mir einen Schluck zum Probieren ein. Über dem Glas steht prägnant und einprägsam das fruchtige Aroma des Hopfens. Die elf Kräuter und Gewürze der Grundaufstellung stehen hier definitiv im Hintergrund. Auszumachen ist noch der feinherbe Wacholdergeruch, welcher von filigranen Würznoten begleitet wird. Ergänzend zum Hopfen erscheint im zweiten Atemzug ein Hauch Malz und leicht florale Nuancen.

Ich bin gespannt auf den Geschmack der Edition, schwenke aber vorher noch das Destillat im Glas und beobachte die Schlieren, die sich dabei bilden.

Am Gaumen

Mild, ölig und mit leichter Süße verteilt sich die The Duke FC Bayern Edition auf der Zunge. Am Gaumen explodieren alsbald die fruchtigen Anklänge des Holledauer Hopfens. Dazu gesellen sich hier deutlich intensiver als in der Nase die typisch harzigen Wacholderaromen.

Sie werden schließlich unterschwellig von einer würzigen Komposition mit floralen Anklängen begleitet.

Der Abgang ist ausgesprochen mild. Er wird von fruchtigem Hopfen und einer malzartigen Süße bestimmt, die mich etwas an Lakritze erinnert. Im langanhalten Nachhall erscheint zudem eine frische und fruchtige Zitrusnote.

Perfekt serviert

Die The Duke FC Bayern Edition solltest du zuallererst pur probieren, um den intensiven Hopfengeschmack zu genießen. Ein Eiswürfel kitzelt etwas die im Hintergrund stehenden Wacholdernoten hervor.

Für einen Gin&Tonic greife ich zum Regensburger Mistelhain Signature Tonic Water und mache damit das bayerische Triple perfekt. Der Gin&Tonic überzeugt mit einer feinwürzigen Struktur und einer weiterhin sehr prägnanten Hopfennote. Als Garnitur eignet sich ein Zweig Lavendel oder ganz klassisch eine Scheibe Zitrone.

Fazit

Mit der FC Bayern München Edition zollt das Team aus der The Duke Destillerie aus Aschheim dem bayerischen Lebensgefühl ihren Tribut. Die Kombination aus Holledauer Hopfen und klassischen Gin-Botanicals ist dabei hervorragend aufeinander abgestimmt und überzeugt im Geschmacksprofil im Gin&Tonic. Hier ist ein wirklich hervorragender Gin entstanden, der jedoch bestimmt nicht nur den Fans des FC Bayern schmeckt. Meine Empfehlung: Unbedingt probieren!

 

Die The Duke FC Bayern Edition findest du übrigens hier bei unserem Partner Wacholderexpress.de

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

The Duke FC Bayern Edition

9

Gesamteindruck

9.0/10

Eigenschaften

  • Wacholderbeeren
  • mit Hopfen
  • würzige Aromen

Alkoholgehalt

  • 42,0%

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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