Honigseb Schwarzwald Dry Gin

Der Honigseb Schwarzwald Dry Gin im Review auf ginvasion.de

Der Honigseb Gin von Sebastian Immenschuh bringt Wacholder und Honig in die Flasche. Wie es zu dieser außergewöhnlichen Idee gekommen ist und wie das etwas andere Wacholderdestillat schmeckt, verrate ich dir im neuesten Review auf unserem Blog.

Bereits im Alter von 18 Jahren erlernte er den Umgang mit Bienen und das Gewinnen des flüssigen Goldes. Seit nun mehr als 10 Jahren beschäftigt sich Sebastian mit der Herstellung von Honig. Zu seinem Sortiment gehört neben dem Blüten- und Waldhonig auch ein besonderer Tannenhonig.

Als leidenschaftlicher Gin-Trinker kam ihm schließlich die Idee, seinen erlesenen Honig mit dem Wacholderdestillat zu vermählen. Er wollte den Kreis von den Bienen, über die Botanicals bis hin zum Gin schließen. Denn ohne die Bienen gäbe es keine Botanicals, ohne die es auch keinen Gin geben würde. Soweit logisch oder? Regionalität steht für Sebastian mit an der ersten Stelle. So auch bei der Auswahl des passenden Brennmeisters.

Mit Markus Wurth fand er einen fachkundigen Partner zur Umsetzung seiner Idee. Gemeinsam tüftelten sie in der Edelbrennerei Wurth an der Rezeptur und produzieren schließlich in Neuried-Altenheim am Rande vom Schwarzwald den Honigseb Gin mit dem Schwarzwälder Honig.

Botanicals

Für den Honigseb Gin kommen neben dem besagten Bienenhonig natürlich Wacholderbeeren und unter anderem noch

zum Einsatz. Produziert wird der Honigseb Gin übrigens nach der London Dry Methode. Die Botanicals werden also zuerst mazeriert, destilliert und anschließend wird das Destillat auf Trinkstärke eingestellt und kommt in die edle schwarze Flasche mit dem Bügelverschluss.

Flaschendesign

Die schwarze Tonflasche ist mir schon von einigen Wacholderdestillaten bekannt. Allerdings habe ich noch keine mit Bügelverschluss gesehen. So fällt die Flasche schon mal direkt auf. Das ansprechende Etikett ist auf hochwertigem Papier gedruckt, und trägt das Logo vom Honigseb mit einer Biene als zentrales Element. Passend irgendwie. Aufgepeppt wird es zusätzlich mit Goldapplikationen. Darunter befindet sich der Aufdruck „Schwarzwald Dry Gin“.

Der Honigseb Schwarzwald Dry Gin im Review auf ginvasion.de

Am Fuße des Etiketts befinden sich die Pflichtangaben zum Alkoholgehalt von 42% vol. und der Füllmenge von 0,5l. Dreht man die Flasche erfährt man mehr über den Hintergrund zum Gin und Angaben zum Batch, Abfülldatum und Flaschen-Nummer.

Verschlossen ist die Flasche wie eingangs schon erwähnt mit einem Bügelverschluss und einem Papiersiegel. Nach dem Entfernen des Siegels öffne ich den Verschluss und gieße mir einen Schluck zum Probieren ein.

In der Nase

Über meinem Glas schwebt eine Kombination aus Wacholder und einem Hauch süßem Honig. Dazu gesellen sich erfrischende Aromen der Zitrusfrüchte und würzige Nuancen von Kardamom und Pfeffer. In Summe sehr mild in der Nase, ich bin gespannt wie der Honigseb Gin schmeckt und probiere einen ersten Schluck.

Doch vorher schwenke ich das Destillat noch etwas im Glas und beobachte die Schlieren am Glasrand. Die Tropfen fließen zäh zum Glasboden zurück. Ein Gin mit einer wunderbaren Textur.

Am Gaumen

Mit einer leichten Süße und einer filigranen Würznote verteilt sich der Gin auf der Zunge. Erfrischende Zitrusaromen sind gepaart mit einem dezenten Wacholdergeschmack.

Mild und angenehm cremig erscheint nun der subtile Anklang vom Honig.

Im Abgang gesellt sich eine vielschichte Struktur verschiedener Kräuter zum feinen Geschmack des Honigs.

Der Nachhall ist geprägt von frischen Zitronen, einem Hauch Wacholder und natürlich wieder süßlichem Honig.

Perfekt serviert

Den Honigseb Schwarzwald Dry Gin solltest du unbedingt einmal pur probieren und die filigranen Kräuter- und Gewürznoten, die neben dem ausgeprägten Honiggeschmack erscheinen, erkunden. Auf Eis kommt übrigens der Wacholder noch etwas mehr zur Geltung.

Im Gin&Tonic weiß der Honigseb Gin mit einem klassischen Indian Tonic Water zu überzeugen. Meine klare Empfehlung liegt hier übrigens beim Mistelhain Ambition Tonic Water. Für den perfekten Drink einfach 5cl vom Gin mit viel Eis und dem Tonic Water im Longdrink Glas anrichten und mit einer Scheibe Zitrone und einem Zweig Rosmarin als Garnitur servieren.

Honigseb Glühgin

Ein Geheimtipp für die kalte Jahreszeit stellt für mich der Honigseb Glühgin dar. Dafür benötigst du als erstes folgende Basis:

  • 0,7l weißen Traubensaft
  • 5 Scheiben frische Orangen
  • 8 Nelken
  • 1 Zimtstange
  • 2 Sternanis

Alles zusammen kurz aufkochen, in eine Tasse füllen und je nach Belieben 2-5cl Honigseb Gin dazu geben und genießen.

Fazit

Der Honigseb Gin von Sebastian Immenschuh verkörpert Leidenschaft und höchste Destillationskunst mit seinem regionalen Schwarzwälder Honig. Ein leckerer Gin mit dem gewissen Etwas. Die allgegenwärtige Honignote wird gekonnt mit würzigen Nuancen und frischen Zitrusaromen ergänzt. Ein wirklich feiner Tropfen, der nicht nur pur sondern auch im Gin&Tonic oder anderen Longdrinks zu überzeugen weiß. Mein Fazit, nicht nur für Honigliebhaber: unbedingt probieren!

 

Hier kannst du übrigens das Mistelhain Tonic Water bei Wacholderexpress.de bestellen.

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Honigseb Schwarzwald Dry Gin

8.8

Gesamteindruck

8.8/10

Eigenschaften

  • dezenter Hauch von Wacholder
  • filigrane Kräuter- und Würznoten
  • destilliert mit Honig

Alkoholgehalt

  • 42,0%

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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