Hoolgaascht Pink Gin

Im heutigen Review stelle ich dir den nächsten Gin aus der Hoolgaascht-Familie aus Schwäbisch Hall vor. Ich habe für dich den Pink Gin von Marco Hage mal genauer unter die Lupe genommen. Wie er abschneidet erfährst du, wenn du weiterliest.

Wenn du mehr über die Geschichte und die Destillerie erfahren willst, verweise ich auf Bernd’s Review.

Gerade bei den so genannten New Western Style Gins besteht die Herausforderung das Geschmacksbild der verschiedenen Botanicals im Gin wiederzufinden. Im Pink Gin von Marco Hage finden diverse Blüten und Früchte Anwendung. Daher legt Marco Hage zuerst die Blüten, dann die Früchte und zu guter letzt die für Gin typischen Botanicals zur Mazeration in Agraralkohol ein. Nach herabsetzen auf Trinkstärke erhält der Pink Gin durch Infusion mit Hibiskusblüten dann noch seine schöne pinke Farbe.

Botanicals

Jetzt werfe ich noch einen genaueren Blick auf die Zutatenliste. Neben dem für Gin obligatorischen Wacholder sind noch folgende Botanicals im Destillat enthalten

Flaschendesign

Der Hoolgaascht Pink Gin wird wie die anderen aus der Hoolgaascht Reihe in der gleichen Flasche geliefert. Nur das Etikett ist etwas abgewandelt. So weicht lediglich der Farbton der Hoolgaaschtfigur gegenüber den anderen ab. Diese hat einen zarten Rosaton und lässt auf den Inhalt des Gins schließen.

Alle nötigen Informationen, wie zum Beispiel der Alkoholgehalt von 40% Vol. und die Füllmenge von 500ml befinden sich ebenfalls auf dem Etikett.

In der Nase

Ich schenke mir einen Schluck in mein Nosingglas von Spiegelau. Natürlich gebe ich dem Destillat etwas Zeit zum atmen. Über dem Glas schwebt ein floraler und fruchtig süßer Duft. Diesen schreibe ich mal dem Hibiskus und dem Lavendel zu. Auch Zitrusnoten sind auszumachen.

Aufgrund der Vielzahl an Botanicals fällt es mir schwer genau einzuordnen was man heraus riecht. Wacholder ist jedenfalls nur ganz unterschwellig zu erkennen. Anis allerdings sticht noch hervor.

Am Gaumen

Nun nehme ich einen Schluck aus meinem Tasting Glas. Ölig verteilt sich der Hoolgaascht Pink Gin in meinem Mundraum. Eine angenehme Süße, sowie florale Anklänge diverser Blüten nehmen meine Geschmacksknospen wahr. Auch hier wieder schwer einzuordnen welche genau. Nach kurzer Zeit sind nun auch die Früchte präsent und runden das fruchtig florale Bouquet gekonnt ab.

Frische Zitrusnoten gesellen sich zum insgesamt eher floralen und fruchtigen Geschmacksbild hinzu. Auch Anis macht sich hier nochmal kurz bemerkbar. Den Abgang würde ich als mittellang einstufen. Im Mundraum bleiben die fruchtigen Noten zurück. Der Hoolgaascht Pink Gin wirkt keineswegs spritig oder künstlich, das gefällt mir.

Perfekt serviert

Der Hoolgaascht Pink Gin ist aufgrund seiner Milde durchaus pur zu genießen. Als Gin Tonic empfehle ich ein klassisches Indian Tonic oder das Fever Tree Mediterranean. Letzteres untermalt die Kräuternoten noch etwas und unterstreicht die Süße des Pink Gins. Garnieren kannst du deinen Gin Tonic noch mit frischen Beeren deiner Wahl.

Fazit

Der Hoolgaascht Pink Gin ist ein handwerklich einwandfrei hergestellter Gin. Wer auf Pink Gins steht sollte diesen einmal probieren, da er im Vergleich zu den meisten anderen keineswegs künstlich schmeckt. Außerdem ist der Hoolgaascht Pink Gin wesentlich komplexer, als andere Pink Gins, die man so kennt. Er ist angenehm mild am Gaumen und brennt nicht. Die vielen Botanicals sind gut aufeinander abgestimmt und harmonieren sehr gut miteinander. Insgesamt eine runde Sache.

 

 

Passendes Tonic Water findest du bei Bottlerocket.de

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Hoolgaascht Pink Gin

7.8

Gesamteindruck

7.8/10

Eigenschaften

  • Wacholderbeeren
  • komplexes Bouquet
  • mild

Alkoholgehalt

  • 40,0%

Veröffentlicht von Vanessa

Vanessa Schwan, geboren 1993 in Karlsruhe im schönen Baden-Württemberg. Neben Sport und gutem Essen gibt es eine weitere Leidenschaft in meinem Leben. Gin! Mit dem Ginvirus angesteckt hat mich mein Vater, als er mir eines Abends einen Gin Tonic einschenkte. Ich probierte und schon war es um mich geschehen. Der erste Gin in meiner Sammlung war übrigens der The Duke Gin aus München. Der zweite Gin war der Sipsmith Gin aus London. Zugegeben, den habe ich zu Anfang nur wegen des Schwans auf dem Etikett gekauft. Aber auch geschmacklich konnte er mich vollends überzeugen und so nahm das mit dem Gin und mir seinen Lauf. Zu Anfang teilten mein Vater und ich die Leidenschaft alleine. Inzwischen haben wir aber neben meiner Mutter auch meinen Freund und den halben Freundeskreis mit dem Virus infiziert.

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