JINPERO Superior Dry Gin

Unlängst erreichte mich ein Gin-Paket aus der Schweiz. Beim Auspacken hielt ich dann ein elegantes Kunstwerk in der Hand. Mit seinem einzigartigen Holzkorken und dem schlichten, aber dennoch überzeugenden Etikett stand nun der JINPERO Superior Dry Gin vor mir. Was für ein eleganter Auftritt. Wie mir der Gin aus Rothenburg aus dem Schweizer Kanton Luzern mundet, erfährst du im folgenden Review.

Die zwei Gründer der Marke JINPERO José Luis Fernandez & Julian Stähli diskutierten einst bei einem Glas Gin über die Geschäftigkeit des Lebens und wie wenig Zeit mit Familie und Freunden wirklich bleibt, um mit ihnen Spaß zu haben. Versunken in dieser Diskussion entstand die Idee, einen im Geschmack überlegenen, trockenen Gin zu kreieren. Sie stellten sich mit ihren zwei Brennmeistern der Herausforderung und erarbeiteten in mühevoller Kleinarbeit ihre Rezeptur für den JINPERO.

Botanicals

Im Mittelpunkt vom JINPERO stehen die handverlesenen und biozertifizierten Zutaten. Neben den für Gin obligatorischen Wacholderbeeren finden zudem noch

in ihre Komposition.

Alle Zutaten werden in Bio-Getreidealkohol mazeriert. Nach der zweifachen Destillation wird der Gin zur vollen Entfaltung der Aromen für 139 Tage im Edelstahlbehälter gelagert. Der JINPERO wird übrigens in der Amstutz Manufaktur von den zwei Brennmeistern René und Werner nach traditioneller Machart in der Kupferbrennblase destilliert.

Flaschendesign

Die preisgekrönte italienische Designerflasche sticht direkt ins Auge. Maßgeblich trägt dazu der elegante Deckel aus Fichtenholz bei. In ihm verbirgt sich ein Korken aus gepresstem Naturkork.

Manchmal ist weniger einfach mehr. Das schlichte braun-weiße Etikett wird von einem stilisierten bronzenen G geziert. Darunter befindet sich in einem weißen Hexagon der Markenname JINPERO Superior Dry Gin. Im unteren Bereich des Etiketts sind der Alkoholgehalt von 46% vol. und die Füllmenge von 500ml angegeben.

Das zeitlose, aber dennoch elegante Design der Flasche überzeugt mich. Ich breche das kleine Papiersigel des Korkens und öffne diesen mit einem Plopp und gieße mir einen Schluck in mein Tasting-Glas ein.

In der Nase

Über dem Glas liegt ein würziges Bouquet. Neben der typisch harzigen Wacholdernote rieche ich zudem deutliche Aromen von wärmendem Kardamom. Dazu gesellen sich ein Hauch Rosmarin und dezente Pfeffernuancen.

Die Zitrusfrüchte stechen in Kombination mit dem Lemongras frisch und fruchtig hervor. Die verwendeten Lindenblüten und das Süßholz mit seinen Lakritznoten sorgen zusammen für einen süßlich floralen Anklang.

Das Glatte, aber definierte Profil wird durch erdige Nuancen abgerundet. Das komplexe Bouquet lädt ein, um zu verweilen und jedes Detail zu erkunden. Beim Schwenken des Glases bilden sich übrigens Schlieren am Glasrand, die in zähen Tropfen zum Boden zurücklaufen. Es ist an der Zeit, einen ersten Schluck zu probieren.

Am Gaumen

Angenehm ölig und mit einer leichten Süße verteilt sich der JINPERO auf der Zunge. Am Gaumen dominiert das reiche Wacholderherz und das typische Aroma vom Kardamom.

Frische Zitrusnoten entfalten sich im Mundraum und eine leichte Schärfe vom Pfeffer und dem Ingwer ist zu vernehmen. Die Lakritznote vom Süßholz vereinigt sich elegant mit den floralen Anklängen der Lindenblüte.

Der Abgang ist komplex und wird von einer interessanten Schärfe vom Pfeffer begleitet. Im Nachhall dominiert klar der Kardamom und zurück bleibt ein unbeschreiblich frisches Gefühl, welches alsbald nach einem neuen Schluck verlangt.

Perfekt serviert

Natürlich habe ich den JINPERO als erstes pur und ohne Eis probiert. Zur Entfaltung des vollen Aromas empfehle ich den JINPERO Superior Dry Gin auf Eis. Das Schmelzwasser umrahmt den außerordentlichen Charakter des Gins.

Im Gin&Tonic überzeugt der JINPERO mich mit einem nicht allzu überladenen Tonic-Water. Die Empfehlung von José und Julian ist ein Dry Tonic Water. Mir fehlt hier immer etwas Zucker. Deshalb habe ich auf das Swiss Mountain Spring Classic Tonic Water zurückgegriffen. Die Kombination passt perfekt und stellt den Charakter des Gins definitiv nicht in Frage. Als Garnitur eignet sich zudem eine Zitronenzeste und ein kleiner Zweig Rosmarin.

Ebenso harmoniert der JINPERO in einem klassischen Gin Fizz. Auch hier stehen die ausgeprägten Zitrus- und Kardamomnoten weiterhin im Vordergrund.

Fazit

Die Zeitknappheit im modernen Leben ist allgegenwärtig. Nimm dir deshalb Zeit für diesen besonderen Tropfen, denn der JINPERO überzeugt mich auf der ganzen Linie. Angefangen beim ausgezeichneten Design und weiter bei einem außerordentlichen Zusammenspiel der Zutaten. Zu vergessen ist auch nicht die schonende Art der Herstellung, bei der dieser absolut runde und milde Tropfen entsteht.

Den zwei Gründern von JINPERO ist mit ihrer Perfektion und der Liebe zum Detail etwas Außergewöhnliches gelungen. Der JINPERO Superior Dry Gin erhält meine klare Empfehlung. Den Gin solltest du unbedingt probieren.

 

In Kooperation mit den Jungs von JINPERO bekommt ihr im Online-Shop neben kostenfreiem Versand mit dem Gutschein “GINVASION-0139” zusätzlich noch 10% Rabatt!!

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Passendes Tonic Water findest du übrigens bei Bottlerocket.de

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

JINPERO Superior Dry Gin

9.8

Gesamteindruck

9.8/10

Eigenschaften

  • Wacholderbeeren
  • Süßholz und Kardamom
  • erfrischende Zitrusaromen

Alkoholgehalt

  • 46,0%

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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