Lion Tonic

In meinem Test möchte ich dir das Lion Tonic von LION SPIRITS vorstellen. Über die besonderen Merkmale des Tonic-Waters erfährst du in meinem Review.

LION SPIRITS hat nicht nur eine profunde Expertise in Sachen Absinthe, sondern auch im Bereich Gin und den passenden Fillern. So entstand vor einigen Jahren die Idee, ein Tonic-Water mit Wermut als Bitterbasis herzustellen.

So wurde in der Küche experimentiert und Markus Lion kam zu einem vielversprechenden Ergebnis. In seiner Rezeptur baut Markus neben der entscheidenden Bitterkomponente auch auf eine authentische Zitrusnote. Allerdings gestaltete es sich schwierig, geeignete Lieferanten für den Grundstoff in der benötigen Qualität zu finden.

Die herb bittere Basis seines Tonic-Waters bildet schließlich eine Wermutkraut- und eine Chinarindenfusion. Interessanterweise bietet das Wermutkraut neben den bitteren Geschmackseigenschaften auch Zitrusanteile. Für die weiteren Zitrusaromen sorgt eine raffinierte Zitronenschalenabriebinfusion und die Zugabe von Acerolasaft.

Zutaten

Auf der Zutatenliste des Lion Tonics finde ich folgendes:

  • Wasser
  • Zucker (ca. 7g)
  • Zitronensaft aus Zitronensaftkonzentrat (5%)
  • Chinarinde Infusion (4,8%)
  • Acerolasaft aus Acerolasaftkonzentrat (1%)
  • Kohlensäure, natürliches Aroma
  • Wermutkraut Infusion (0,01%)

Flaschendesign

Das Tonic Water kommt in der klassischen 200ml Mehrwegflasche für Mixer daher. Verschlossen ist die Flasche wie üblich mit einem Kronkorken. Das silberblaue Etikett wird durch einen stilisierten Löwenkopf geziert. Ein Farbverlauf von Silber zu einem leuchtenden Blau peppt das Etikett zusätzlich auf. Der Name Lion Tonic ist in schwarzen Buchstaben über den Löwenkopf gedruckt. Die Aufschrift Artemisia Dry Tonic Water ist in Silber auf schwarzem Grund gehalten.

Des Weiteren finden sich neben den Inhaltsangaben auch die Nährwerttabelle und die Herstellerangaben auf der Flasche.

Das silberblaue Etikett fügt sich harmonisch ins Gesamtbild des Tonic Waters mit seiner edlen Champagnerfarbe.

Am Gaumen

Im Geschmackstest überzeugt mich das Lion Tonic mit einer angenehmen Bitternote vom Chinin, die im Zusammenspiel mit der Wermutfusion perfekt harmoniert. Die frischen und fruchtigen Zitrusaromen werden durch die Zugabe von Acerolasaft perfekt ergänzt. Die 7g Zucker auf 100ml verleihen dem Tonic eine angenehme Süße. Die Gesamtkomposition ist wunderbar trocken und dennoch fruchtig herb.

Die Kohlensäure ist feinperlig und von der Menge gut abgestimmt.

Perfekt Serviert

Das Lion Tonic Water glänzt bei allen kräuterlastigen und zitrusbetonten Gins hervorragend als Filler für einen perfekten Gin&Tonic. In meinem Test habe ich das Tonic Water mit dem Sleepy Virgin und dem Wild Gin probiert. Beide Gin&Tonic haben mir gut gefallen. Garniert habe ich übrigens klassisch mit einer Zitronenzeste.

Fazit

Mit Wermut, Zitronen- und Acerolasaft ist das Lion Tonic von den Zutaten her eher ein außergewöhnliches Tonic Water. Das Wermutkraut verleiht dem Filler ein interessantes und fast kräuterähnliches Bouquet. Es bietet ein komplexes Geschmacksspektrum und deckt sowohl die bitteren, als auch die fruchtigen Zitrusaromen gekonnt ab.

Das Tonic Water ist eine schöne Alternative, abseits vom Mainstream, mir gefällt es.


 

Die passende Gin-Auswahl zum Lion-Tonic:

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Heimat Gin (1 x 0,5l)
The Botanist Islay Dry Gin (1 x 1 l)
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Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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