May Schwarz Ge.brannter Gin

Der May Schwarz Ge.brannter Gin im Review auf ginvasion.de

Bei „Schwarzgebranntem“ muss ich unweigerlich an die Moonshiners im Männer-TV denken. Im Fall des May SCHWARZ GE.BRANNTer Gin handelt es sich aber natürlich um legal hergestellten Gin der zwei Freunde Dominic Mayer und Tobias Schwarz. Wie mir der Gin schmeckt und wie man ihn am besten trinkt, liest du im folgenden Review.

Die Nachnamen der beiden Gründer erzählen im Markennamen des Destilled Dry Gin von den Anfängen und der Entstehungszeit des Gins. Vom „schwarz“-Brennen in der eigenen Küche beziehungsweise Garage, vom „schwarz“-Ärgern bis hin zu kleinen Bränden können die beiden Freunde einige „schwarze“ Geschichten erzählen.

Aus Liebe und Harmonie zu den Frauen mussten Dominic und Tobias schließlich für ihr Gin-Projekt Haus und Hof verlassen. Ihren Traum vom eigenen Gin verwirklichten die beiden Freunde dann mit einer renommierten Destille in Deutschland.

Botanicals

Aber was war eigentlich ihr Ziel. Sie wollten einen Gin kreieren, der sowohl pur überzeugt, aber auch im Gin&Tonic der perfekte Partner zum Tonic Water darstellt. Ihre große Suche nach der Nadel im Heuhaufen begann. Sie fanden schließlich den Deckel zum Topf, das große Ganze und veredelten letztendlich ihre Rezeptur mit dem i-Tüpfelchen.

Für ihren May SCHWARZ GE.BRANNTer Gin verwenden sie neben dem für Gin verpflichtenden Wacholder schließlich noch

und 6 weitere Botanicals.

Diese werden wie üblich in Neutralalkohol mazeriert und anschließend sorgfältig destilliert. Nach dem Brennvorgang, der übrigens in einer renomierten Destillerie in Franken stattfindet, wird der Gin leidenschaftlich und mit voller Überzeugung per Hand abgefüllt. Am Ende wird sogar das Gewicht der Flasche mit einer kleinen Waage überprüft. Apropos Flasche. Die schaue ich mir jetzt noch etwas genauer an.

Flaschendesign

Die schwarze Steinzeugflasche ist hochwertig in weißer Farbe bedruckt. Das zentrale Element ist der Schriftzug „May SCHWARZ GE.BRANNTer Gin“ mit dem Zusatz „Since 2020“ – seit 2020.

Darüber befinden sich abgetrennt von einem Kreuz vier Symbole, die für die alten Handwerkskünste stehen. Hierbei steht die Kuh für die Rinderzucht, die Rebe für den Weinanbau, die Kaffeemühle für die Aromen, die bei der Röstung entstehen und die Fässer für die Brau- und Brennkunst.

Der May Schwarz Ge.brannter Gin im Review auf ginvasion.de - Flaschendesign

Auf der Rückseite erfährt man, dass es sich beim SCHWARZ GE.BRANNTen um einen destillierten Dry Gin mit ausgewählten Botanicals handelt. Zudem ist der Alkoholgehalt von 45% vol. und die Füllmenge der Flasche von 0,5l angegeben. Die Chargen- und Losnummer befinden sich auf einem kleinen Aufkleber am Flaschenboden.

Verschlossen ist die Flasche mit einem einfachen Holzkorken mit Kunststoffeinsatz. Diesen öffne ich und gieße mir neugierig einen Schluck zum Probieren ein.

In der Nase

Neben einer prägnanten Wacholdernote schweben erfrischende Zitrusaromen über dem Glas. Dazu gesellt sich eine fruchtig würzige Kombination aus Hopfenblüten und Koriander. Unterschwellig erscheint ein Hauch Zimt und Aromen von dunkler Schokolade.

Schwenkt man das Destillat im Glas, läuft es zäh zurück zum Glasboden. Diese Schlieren deuten auf eine angenehm ölige Textur hin. Ich bin gespannt, wie der Schwarz ge.brannte Gin schmeckt.

Am Gaumen

Mild, geschmeidig und mit einer leicht süßlichen Note verteilt sich der Gin auf der Zunge. Die knackigen Wacholderaromen verbreiten sich im Mundraum und werden von frischen Zitrusfrüchten begleitet. Dazu breitet sich eine angenehme Schärfe vom Ingwer und der Kalmuswurzel aus. Letztere wird auch als deutscher Ingwer bezeichnet und sorgt im Destillat für eine herb erdige Note.

Der Abgang ist durch die typisch harzigen Wacholderbeeren und die leichte Schärfe vom Ingwer bestimmt. Auch im Nachhall bleibt der Wacholder, gepaart mit Zitrusaromen langanhaltend am Gaumen haften.

Perfekt serviert

Pur ist der May SCHWARZ GE.BRANNTer Gin wunderbar zu trinken. Klassische Aromen werden mit dem besagten I-Tüpfelchen verfeinert. Auf Eis kommen die Wacholder- und Zitrusnoten noch etwas besser zur Geltung. Dank der 45% vol. Alkoholgehalt droht der Gin auch nicht sofort zu verwässern.

Im Gin&Tonic stellt der „Schwarzgebrannte“ sich wirklich als Allrounder dar. Mir gefällt er auf der einen Seite wunderbar mit einem herkömmlichen Indian Tonic Water, aber auch mit einem fruchtigen Tonic Water als Begleiter macht der Gin eine gute Figur.

Mein „Perfect Serve“ zauberst du mit dem Ambition Tonic Water von Mistelhain. Hier harmonieren die feinperlige Kohlensäure und die wunderbar abgestimmten Zitrusnuancen hervorragend mit „schwarzgebrannten Gin“. Als Garnitur eignet sich eine halbe Scheibe Zitrone.

Fazit

Der May SCHWARZ GE.BRANNTer Gin bringt alles mit, was von einem guten Gin erwartet wird. Das kräftige Wacholderaroma wird wunderbar von erfrischenden Zitrusnoten und einer filigranen Würzstruktur untermalt. Er überzeugt sowohl pur, als auch im Gin&Tonic. Ebenso ist er eine solide Grundlage für einen klassischen Gin-Cocktail.

Ein Gin, den du unbedingt einmal probieren solltest. Mir gefällt er!

 

 

Hier kannst du den May Schwarz Ge.brannter Gin übrigens bei Wacholderexpress.de bestellen.

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

May Schwarz Ge.brannter Gin

9.2

Gesamteindruck

9.2/10

Eigenschaften

  • Wacholderbeeren
  • erfrischende Zitrusnoten
  • mit Hopfen

Alkoholgehalt

  • 45,0%

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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