Milkmaid’s Gin – der Gin aus dem Markgräflerland

Im heutigen Beitrag stelle ich dir den Milkmaid’s Gin vor. Dazu machen wir einen Ausflug zu Sabine Bieg ins malerisch gelegene Obereggenen im Markgräflerland. Umgeben von herrlichen Streuobstwiesen entsteht der besondere Gin aus der Milchkanne. In Opa Hans alter Destille im Nachbarort wird es übrigens künftig Gintastings mit dem Milkmaid’s Gin geben.

Aus der Milchkanne? Ja ihr habt richtig gelesen, aus der Milchkanne. Eine Hommage an Sabines Kindheit. Schon im Kindesalter machte sie sich abends mit ihrem Milchkännchen auf zum benachbarten Bauern, um dort Milch zu holen. Warum also nicht Tradition mit Nachhaltigkeit verbinden? Außerdem widmet Sabine den Gin dem viel zu früh verstorbenen Milchmädchen Marie, welches übrigens die Cousine ihrer Großmutter ist, und ihrer wundervollen Oma Mariele. Denn wäre die Geschichte von Sabines Ururgroßeltern wie geplant gelaufen, dann gäbe es den Milkmaid’s Gin vermutlich gar nicht. Eines kann ich vorneweg nehmen: ich bin unheimlich froh und dankbar, Sabine kennengelernt zu haben und ich finde es mega cool, dass es den Milkmaid’s Gin gibt.

Botanicals

Um seinen besonders ausgewogenen, außergewöhnlichen und runden Geschmack zu erhalten werden im Milkmaid’s Gin übrigens 26 hochwertige und sorgfältig ausgewählte Botanicals verarbeitet. Neben den für Gin ohnehin obligatorischen Wacholderbeeren finden noch folgende Ingredienzien ihren Weg in das Milchkännchen:

Flaschendesign

Wie ich schon mehrfach erwähnt habe kommt der Milkmaid’s Gin in einer kleinen Milchkanne daher. Besser gesagt in einer Thermo-Flasche, welche einem Milchkännchen nachempfunden ist. Das Etikett ist schlicht gehalten und ein Engel mit einer Milchkanne ziert das Etikett.

Auf dem Kännchen ist außerdem der Name des Gins graviert. Ein roter Wachsverschluss verschließt das Kännchen. Ein weiterer Aspekt, den man unbedingt positiv hervorheben sollte ist der Nachhaltigkeitsgedanke hinter dem Thermo-Milchkännchen. Man kann sie entweder wiederbefüllen lassen oder man nutzt sie einfach als Trinkflasche weiter. Ich finde das ist eine super Idee. Man muss ja nicht immer alles gleich wegschmeissen.

In der Nase

Ich öffne das Milchkännchen und gieße mir einen Schluck in mein Nosing Glas. Wie immer lasse ich dem Destillat etwas Zeit zur Entfaltung der Aromen. Schwenkt man das Glas, so bilden sich ölige Schlieren, die langsam zum Glasboden zurückfließen. Die Textur gefällt mir schon mal.

Über dem Glas schwebt ein fruchtig frisches Bouquet diverser Zitrusfrüchte. Vor allem die Kaviarlimette als Signature Botanical sticht hier besonderes durch ihr einzigartiges Aroma heraus. Auch die typischen Wacholderanklänge machen sich in meiner Nase bemerkbar. Für den floralen Touch sorgen Esskastanienblüten, Kamille, Rosenblüten und Lavendel. Das gewisse Etwas sowie eine pfeffrige Note verleiht dem Gin der Kubebenpfeffer und der Zimt. Insgesamt ein wirklich harmonisches Bouquet.

Am Gaumen

Ich nehme einen Schluck aus meinem Tasting Glas. Mit seiner öligen Textur und einer unfassbaren Milde verteilt sich das Destillat in meinem Mund. Geschmacklich setzt sich eigentlich genau das fort, was sich in der Nase bemerkbar gemacht hat. Ein wunderbar frisches und fruchtiges Bouquet der Zitrusfrüchte, gepaart mit ganz dezenten Anklängen vom Wacholder. Auch hier sticht das besondere Aroma von der Kaviarlimette hervor. 

Ergänzt wird das frische Bouquet von einem Potpourri aus floralen Tönen von Esskastanienblüten, Kamille, Rosenblüten und Lavendel. Hinzu gesellt sich eine ganz leichte Schärfe vom Kubebenpfeffer. Der Abgang ist langanhaltend und fruchtig frisch. Auch geschmacklich überzeugt mich der Milkmaid’s Gin auf ganzer Linie.

Perfekt serviert

Aufgrund seiner Milde kannst du den Milkmaid’s Gin getrost pur oder auf Eis genießen. Wenn du dir etwas Zeit für den Gin nimmst kannst du ihn ganz wunderbar in seine Facetten zerlegen. Für einen Gin Tonic empfehle ich dir das FeverTree Mediterranean oder Indian Tonic Water. Je nachdem in welche Richtung du den Gin schieben möchtest.

Auch das Erasmus Bond Classic oder Botanical Tonic Water passen hervorragend zum Milkmaids Gin. Mit dem Aqua Monaco Tonic Water oder auch dem Fentimans Botanical Tonic machst du ebenfalls nichts falsch. Probiere dich am Besten selbst durch die Kombinationen. 

Fazit

Insgesamt ein toll ausbalancierter und milder Gin, mit einem sehr facettenreichen Bouquet, der außerdem noch viel Spaß im Glas macht. Alle Aromen harmonieren wunderbar miteinander und ergänzen sich außerdem. Auch ist der Alkohol toll eingebunden und wirkt keinesfalls spritig. Ein ausgewogener Gin, der nicht nur optisch ein Hingucker ist. Mir hat er ausgesprochen gut gefallen. Das Ginkännchen ist jederzeit wiederbefüllbar oder auch als Trinkflasche geeignet. Das gibt nochmals einen Pluspunkt obendrauf. Also schlag zu, Batch 2 ist nämlich ab sofort verfügbar!

 

 

Passendes Tonic-Water findest du übrigens hier bei Wacholderexpress.de

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Milkmaid's Gin

8.9

Gesamteindruck

8.9/10

Eigenschaften

  • Kaviarlimette
  • diverse Zitrusfrüchte
  • Floral, fruchtig und frisch
  • Frisch

Alkoholgehalt

  • 45% vol.

Veröffentlicht von Vanessa

Vanessa Schwan, geboren 1993 in Karlsruhe im schönen Baden-Württemberg. Neben Sport und gutem Essen gibt es eine weitere Leidenschaft in meinem Leben. Gin! Mit dem Ginvirus angesteckt hat mich mein Vater, als er mir eines Abends einen Gin Tonic einschenkte. Ich probierte und schon war es um mich geschehen. Der erste Gin in meiner Sammlung war übrigens der The Duke Gin aus München. Der zweite Gin war der Sipsmith Gin aus London. Zugegeben, den habe ich zu Anfang nur wegen des Schwans auf dem Etikett gekauft. Aber auch geschmacklich konnte er mich vollends überzeugen und so nahm das mit dem Gin und mir seinen Lauf. Zu Anfang teilten mein Vater und ich die Leidenschaft alleine. Inzwischen haben wir aber neben meiner Mutter auch meinen Freund und den halben Freundeskreis mit dem Virus infiziert.

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