Premium Taunus Ursel Dry Gin – Dark Forest

Im heutigen Review stelle ich dir den zweiten Gin von der Taunus Gin GmbH aus Oberursel vor. Ich habe den Dark Forest Gin für dich mal genauer unter die Lupe genommen. 

Wie ein Spaziergang durch den Wald. 

Den Bericht zum Heritage kannst du übrigens hier nachlesen. Dort erfährst du auch alles zur Geschichte und zur Herstellung aller drei Sorten. Jetzt verrate ich dir aber noch, welche Botanicals im Vergleich zum Heritage im Dark Forest enthalten sind. 

Botanicals

Neben dem für Gin obligatorischen Wacholder zeichnen sich die Ursel Gins durch eine Besonderheit aus: junge Fichtentriebe, welche Roland im Mai pflückt. Folgende Ingredienzien finden außerdem noch den Weg in die Flasche. 

Flaschendesign

Der Taunus Ursel Dark Forest kommt in einer klassischen grünen Nocturne Flasche daher. Das Etikett sticht einem durch sein leuchtendes Orange sofort ins Auge und fällt im Gin Regal definitiv auf. Auf dem Etikett befinden sich alle wichtigen Informationen, wie zum Beispiel der Alkoholgehalt oder das Fassungsvermögen.

Des Weiteren prangt ein Konterfei einer Frau mit langen Haaren auf dem Etikett, darunter steht die Aufschrift “Ursel”. Verschlossen ist die Flasche übrigens mit einem schwarzen Glaskorken, was mir persönlich sehr gut gefällt. Dies unterstreicht nochmals den hochwertigen Charakter des Produktes.

In der Nase

Ich öffne den Glaskorken und gieße mir einen Schluck in mein Nosingglas von Spiegelau. Natürlich lasse ich dem Gin etwas Zeit zum Atmen und zur Entfaltung der Aromen. 

In der Nase breiten sich ätherische und waldige Noten der jungen Fichtentriebe aus. Der Wacholder ist nur unterschwellig wahrzunehmen. Hinzu gesellen sich spritzige Aromen von Zitrus, die dem Destillat eine schöne Frische verleihen. Auch mediterrane Noten vom Rosmarin und leicht florale Noten sind wahrzunehmen. Insgesamt finde ich ihn etwas milder in der Nase als den Heritage. Jedoch schwingt hier eindeutig ein noch waldigeres Aroma mit. 

Wie ein Spaziergang im Wald eben. Jetzt bin ich aber wirklich gespannt wie der Gin schmeckt. 

Am Gaumen

Geschmacklich präsentiert sich der Dark Forest kraftvoll aber dennoch mild. Wie auch schon beim Nosing sind Vordergründig waldige und ätherische Noten der jungen Fichtentriebe zu schmecken. Hinzu gesellen sich frische Aromen der Zitrusfrüchte, sowie Noten von Kräutern und florale Komponenten. 

Der Dark Forest ist eindeutig kraftvoller und waldiger im Geschmack als der Heritage. 

Perfekt serviert 

Der Dark Forest kann durchaus pur auf Eis genossen werden. Für einen Gin&Tonic empfehle ich ein klassisches Indian Tonic Water. Ich habe hier einmal auf das Thomas Henry und Fentimans Tonic Water zurückgegriffen. Mit dem Thomas Henry erhält man einen eher würzigen Gin&Tonic. Das Fentimans kitzelt die Zitrusnoten noch besser hervor. Auch ein Elderflower Tonic als Filler harmoniert mit dem Dark Forest, es gleicht die bitteren Noten aus und unterstreicht den fruchtigen Charakter. 

Fazit

Der Dark Forest ist der kräftigere und waldigere Bruder des Heritage. Durch die Zugabe von Eberesche und mehr von den Fichtensprossen erhält das Destillat ein markantes waldiges-ätherisches Aroma. Im Vergleich zum Heritage wurde hier Melisse statt Brennnessel mit destilliert, dadurch ist er noch etwas weicher. 

Auch der zweite Gin ist Roland äußerst gut gelungen. Mir gefällt auch dieser richtig gut. Die verschiedenen Aromen harmonieren sehr gut miteinander und umschmeicheln sich gegenseitig. 

Das alles ist wie immer natürlich Geschmacksache, daher probiere ihn am Besten selbst. 

 

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Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Veröffentlicht von Vanessa

Vanessa Schwan, geboren 1993 in Karlsruhe im schönen Baden-Württemberg. Neben Sport und gutem Essen gibt es eine weitere Leidenschaft in meinem Leben. Gin! Mit dem Ginvirus angesteckt hat mich mein Vater, als er mir eines Abends einen Gin Tonic einschenkte. Ich probierte und schon war es um mich geschehen. Der erste Gin in meiner Sammlung war übrigens der The Duke Gin aus München. Zu Anfang teilten mein Vater und ich die Leidenschaft alleine. Inzwischen haben wir aber neben meiner Mutter auch meinen Freund und den halben Freundeskreis mit dem Virus infiziert.

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