Glendalough Rose Gin

Der Glendalough Rose Gin im Review auf ginvasion.de

Nachdem ich dir neulich schon den Glendalough Wild Botanical Gin aus den irischen Wicklow Mountains vorgestellt habe, werfe ich heute einen Blick auf den Glendalough Rose Gin. Ein Gin mit Tiefgang und einer besonderen Bedeutung für den Brennmeister Rowdy Rooney. Er entstand für die Hochzeit seines kleinen Bruders Patrick und zu ehren seiner Mutter Rosie.

Die Mutter von Master Distiller Rowdy Rooney starb im Jahr 2014, das Jahr in dem Rowdy seinen ersten Batch Gin brannte. Sie war das elfte von zwölf Kindern in der Familie und machte ihrem Name Rosie alle Ehre. Denn sie besaß einen großartigen Garten mit wunderschön duftenden Rosen.

Als der jüngste Bruder von Rowdy, Patrick, heiraten wollte, schlug der Brennmeister ihm vor, einen speziellen Batch nur für die Hochzeitsgäste zu destillieren. Dafür sollte Patrick Rosenblüten im Garten der Mutter sammeln. Die Blüten im Gin standen dabei also symbolisch für die verstorbene Mutter. So war sie im Gin und im Herzen bei der Feier dabei.

Botanicals

Für den Glendalough Gin verwendet der Brennmeister übrigens viele wildwachsende Kräuter, Früchte und Gewürze aus den Wicklow Mountains. Dafür ist eigens die „Foragerin“ Geraldine Kavanagh in Vollzeit angestellt. In den Stunden vor dem Destillationsvorgang ist sie in den Wäldern und auf den Wiesen unterwegs und sammelt verschiedene Zutaten. Dabei verhält sie sich möglichst nachhaltig und umweltschonend. Ihr Ziel ist es, dabei keine Spuren in der wunderschönen Natur zu hinterlassen.

Neben dem für Gin obligatorischen Wacholder wird für den Rose Gin unter anderem noch

verwendet. Und natürlich auch die besagten

  • Rosenblüten.

Dabei kommen nur die Blütenblätter zum Einsatz. Der Master-Distiller Rowdy verwendet für seine Komposition neben Wildrosen und englische Rosen der Sorte Heritage auch die uralte Damaszener Rose. Die Rezeptur ist dabei übrigens an den Glendalough Wild Botanical Gin angelehnt, aber wird komplett neu ausbalanciert. Zudem kommen noch weitere Früchte, Blumen und Gewürze zum Einsatz.

Die filigranen Blüten werden sowohl im Basisalkohol mazeriert, als auch im Aroma-Korb mit den anderen Blüten während des Brennvorgangs schonend extrahiert. Gebrannt wird der Gin in kleinen Chargen.

Seine rosa Farbe und den zarten Geschmack nach Rose erhält der Gin übrigens nach der Destillation durch eine Infusion mit einem Teil der frischen Rosenblüten.

Die kleine Schwester von Rowdy kultiviert inzwischen die verschiedenen Rosensorten im Garten der Mutter. Somit sorgt sie stets für frische Rosenblüten für den Gin.

Flaschendesign

Die eigens für die Glendalough Distillery gefertigte Flasche besitzt eine Prägung mit dem Namen der Brennerei unterhalb vom Flaschenhals. Das Etikett zeigt den heiligen St. Kevin, wie er mit der Amsel in der Hand im See von Glenalough steht. Links und rechts davon befinden sich die Namen der Kräutersammlerin Geraldine Kavanagh und dem Brennmeister Rowdy Rooney. Unter dem stilisierten Bildnis von St. Kevin steht in großen Buchstaben der Name Glendalough, gefolgt vom Zusatz „Rose Gin“.

Der Glendalough Rose Gin im Review auf ginvasion.de

Das rückseitige Etikett verrät in einem kurzen Text die Philosophie und die Zutaten vom Rose Gin. Zudem sind die Pflichtangaben zum Alkoholgehalt von 37,5% vol. und der Füllmenge von 70cl angegeben.

Verschlossen ist die Flasche mit einem Holzgriffkorken mit Echtkorkeinsatz und einer schönen Banderole als Siegel. Ich öffne die Flasche und gieße mir einen Schluck vom Glendalough Rose Gin in mein Tasting-Glas zum Probieren ein.

In der Nase

Über meinem Glas schweben neben dem typisch harzigen, leicht süßen Anklang vom Wacholder und den erdigen Tönen der verwendeten Wurzeln noch filigrane Kräuternoten und ein zarter Hauch der Rosenblüten.

Im Bouquet paaren sich die raue Seite der irischen Landschaft und die zarte Leichtigkeit von den verwendeten Rosenblüten aus dem Garten von Rowdys Mutter Rosie.

Das Destillat schillert durch die Infusion mit den Rosenblüten in einem zarten rosa. Es bildet zudem beim Schwenken leichte Schlieren am Glasrand. Ich bin wirklich gespannt, wie der Rose Gin nun schmeckt.

Am Gaumen

Ausgesprochen mild, meiner einer öligen Textur und einer dezenten Süße legt sich der Glendalough Rose Gin an den Gaumen. Im Vordergrund stehen der typische Wacholdergeschmack und erdig grüne Nuancen. Dazu gesellen sich die floralen Akzente der Rosen und auch die Note der frischen Holunderblüten lässt sich im Aromenprofil ausmachen.

Begleitet wird der Geschmack durch einen fruchtigen Anklang der reifen Himbeeren.

Der Abgang ist geprägt durch den omnipräsenten Wacholder und im Nachhall erscheint das wundervolle Bouquet der Blüten, die lang aber nicht aufdringlich am Gaumen haften bleiben.

Perfekt serviert

Im Glendalough Rose Gin werden die herb würzigen Momente des Wild Botanical Gin durch den floralen Anklang der duftenden Rosenblüten perfekt ergänzt. Pur schmeckst du sowohl die erdigen Akzente, als auch die wunderbar eingearbeiteten Aromen der verschiedenen Rosenblütenblätter.

Im Gin&Tonic glänzt der Glendalough Rose Gin mit dem leicht fruchtigen Trend Tonic Water von Mistelhain.

Inspiriert aus der fruchtigen Note habe ich passend zum Gin einen Cocktail kreiert.

Glendalough Raspberry Rose

Für den Sour Twist mit dem Glendalough Rose benötigst du folgende Zutaten:

  • 5cl Glendalough Rose Gin
  • 3cl Limettensaft
  • 2cl Himbeersirup
  • 1 Eiweiß

Alle Zutaten mit Eis in den Shaker geben und kräftig durchschütteln. Durch ein Barsieb in eine Cocktailschale seihen und mit getrockneten Rosenblüten und ein paar Himbeeren garnieren.

Der Glendalough Rose Gin im Review auf ginvasion.de

Fazit

Zu Ehren seiner Mutter Rosie und anlässlich der Hochzeit seines Bruders Patrick kreiert Rowdy Rooney diesen besonderen Gin.

The next time you have a drink, raise it to Rosie!

Der Master-Distiller extrahiert die unverwechselbaren Aromen verschiedenster Rosen und kombiniert sie mit den herben und leicht erdigen Nuancen des wilden Irlands. Daraus entsteht eine wahrhaft anmutige Symbiose. Ein Rose Gin der seinen Namen wirklich verdient. Mir gefällt er sowohl im Gin&Tonic als auch im Glendalough Raspberry Rose Cocktail. Probiere ihn doch auch einmal.

 

 

Hier kannst du den Glendalough Rose Gin übrigens bei Wacholderexpress.de bestellen.

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Glendalough Rose Gin

8.8

Gesamteindruck

8.8/10

Eigenschaften

  • Wacholderbeeren
  • Rosenblüten
  • Kräuter und Wurzeln

Alkoholgehalt

  • 37,5%

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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