Humulupu Sol

Nachdem ich dir neulich schon den Humulupu Gin vorgestellt habe, verrate ich dir in meinem neuesten Review mehr über den Humulupu Sol, der frischen und fruchtigen Schwester des Hopfen-Gins aus Duisburg.

Auch die Story des Humulupu Sol beginnt nicht mit der klassischen Geschichte der wiedergefundenen, geheimen Rezeptur des Ur-Großvaters. Denn diese haben die Macher Jan Krott und Stephan Schetter leider nicht zu erzählen. Aber trotzdem hatten die Zwei einfach Bock auf ihren eigenen Gin. Und das haben sie schon mit ihrem Humulupu Gin und jetzt auch mit dem Humulupu Sol wunderbar umgesetzt.

Natürlich spielt beim Humulupu Sol auch wieder der Hopfen die erste Geige. Er wird zusätzlich aber wunderbar von fruchtigen Nuancen untermalt.

Bevor ich jetzt aber zum Humulupu Sol komme, möchte ich noch eine Frage vorab klären. Warum hat der Humulupu Gin eigentlich so einen lustigen Namen? Ganz einfach. Humulupu Lupulus ist der lateinische Name für Hopfen, die Hauptzutat des Gins.

Botanicals

Als Basis für ihren fruchtigen Sommer-Gin dient die Rezeptur des Humulupu Gins. Diese galt es zusätzlich um fruchtige Nuancen zu erweitern. Neben

haben Jan und Stephan zusätzlich

im Destillat verarbeitet.

Neben der klassischen kalten Mazeration der Zutaten, kommt bei der Destillation auch ein Aromakorb für einige ausgewählte Botanicals zum Einsatz. Gebrannt wird der Gin übrigens in kleinen Chargen in der Brennerei Moosbur in Kevelaer.

Flaschendesign

Das Flaschendesign des Humulupu Sol ist angelehnt an das Design des großen Bruders. Die weiße Flasche mit dem Bügelverschluss ist endlich mal was Neues und ein richtiger Hingucker. Die Flasche wurde komplett geätzt und ist somit matt und undurchsichtig.

Das hochwertige Etikett aus geprägtem Papier trägt als zentrales Element eine Hopfendolde in schwarzer Farbe. Darunter befindet sich der Name des Gins und einen Verweis auf die Handarbeit, die in das Destillat gesteckt wurde. Die Farbgebung wird durch ein schlichtes rosa ergänzt, in der auch der Schriftzug „Humulupu“ auf dem Etikett prangt. Zusätzlich befinden sich auf dem Etikett die Inhaltsangabe und der Alkoholgehalt von 47% vol.

Auf der Rückseite wird auf den Mix aus Sommerbeeren eingegangen und die obligatorische Anschrift des Abfüllers nebst der Angabe der Brennerei aufgeführt. Die Batch-Nummer ist zusätzlich handschriftlich auf das Etikett aufgetragen.

Verschlossen ist die Flasche mit einem stylischen Bügelverschluss mit Kunststoffkappe und Gummidichtung. Versiegelt wird die Flasche mit einem Streifen aus Papier mit der Aufschrift Sommerbeerenernte JaGie’s Humulupu.

In der Nase

Ich öffne den besagten Bügelverschluss mit einem Plopp, der mich an eine berühmte norddeutsche Biermarke erinnert. Was für ein Bezug zum Hopfen! Ich gieße mir einen Schluck in mein Glas. Und was dann kommt, begeistert mich. Über dem Glas schwebt ein aufregendes und fruchtiges Bouquet.

Hier ergänzen sich die fruchtigen Nuancen von den reifen roten und schwarzen Sommerbeeren mit dem Wohlgeruch vom aromatischen Hopfen. Feine Zitrusnuancen runden in Verbindung mit dem würzigen Koriander die Komposition gekonnt ab.

Der Wacholder steht hierbei dezent im Hintergrund, ist aber denn noch wahrnehmbar.

Das Destillat bildet beim Schwenken im Glas Schlieren am Rand. Das gefällt mir. Ich bin gespannt auf den ersten Schluck.

Am Gaumen

Süß verteilt sich das Destillat über meiner Zunge. Fruchtige Aromen breiten sich explosionsartig aus. Die interessante Schärfe des Ingwers kitzelt im Mundraum.

Ich nehme außerdem feine Zitrus- und Orangenanklänge wahr. Feine Hopfentöne runden die Komposition mit den typisch würzigen Wacholder- und Koriandernoten geschmacklich gekonnt ab.

Im Abgang melden sich sowohl der Ingwer, als auch der Hopfen noch einmal mit voller Wucht. Es bleiben dann langanhaltende fruchtige Nuancen mit einer würzigen Schärfe zurück. Wow!

Perfekt serviert

Der Humulupu Sol ist durch sein komplexes und fruchtiges Bouquet hervorragend pur zu genießen. Schmelzendes Eis unterstützt das Aroma. Durch den hohen Alkoholgehalt von 47% vol. besteht übrigens keine Gefahr, dass der Gin zu schnell verwässert.

Meine Tonic Empfehlung zum Humulupu Sol ist das Schweppes Premium Indian Tonic Water. Damit zauberst du dir einen erfrischenden Longdrink. Als Garnitur eignen sich frische Sommerbeeren und eine Scheibe Zitrone.

Humulupu Sol Peach Fizz

Als ganz besonders leckeren Cocktail kreierst du dir mit dem Humulupu Sol einen Peach Fizz.

Hierfür benötigst du neben einem Shaker und Eis noch:

  • 4cl Gin
  • 4cl Zitronensaft
  • und 3cl Zuckersirup.

Alle Zutaten gibst du mit dem Eis in den Shaker und seihst das Ergebnis dann in ein mit ein paar Eiswürfeln gefülltes Longdrink-Glas ab. Und jetzt kommt der Pfirsich-Clou! Gieße den Fizz nicht mit Soda-Wasser auf, sondern mit dem Pfirsich Tonic Water von SWE.

Ein herrlich frischer Longdrink mit Nuancen von Hopfen, Sommerbeeren und Pfirsich. Lass ihn dir schmecken!

Fazit

Nach dem Motto: Einfach mal machen, könnte ja gut werden – oder anders gesagt: weil sie Bock auf den eigenen Gin hatten. Jan und Stephan haben auch mit ihrem Humulupu Sol einmal mehr gezeigt, wie man neue Maßstäbe setzt. Schon allein die außergewöhnliche Flasche überzeugt mich.

Der Humulupu Sol besitzt ein fruchtiges Aroma und durch den Hopfen zudem einen unnachahmlichen Geschmack. Ein wahrlich erfrischender Tropfen für einen lauen Sommerabend. Mir gefällt er.

 

Kaufen könnt ihr den Gin direkt bei den Jungs im Online-Shop.

 

Den Humulupu Hopfen Gin findest du zudem auf Amazon.de

 

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Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Humulupu Sol

9.2

Gesamteindruck

9.2/10

Eigenschaften

  • Wacholderbeeren
  • Hopfen
  • fruchtige Sommerbeeren

Alkoholgehalt

  • 47,0 %

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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