Red Bull Organics Filler

Heute möchte ich dir gern die Organics-Serie aus dem Hause Red Bull vorstellen. Die Österreicher bieten jetzt neben Cola auch Tonic-Water, Bitter Lemon und Ginger Ale im Sortiment an. Bevor ich aber auf die einzelnen Sorten genau eingehe, beleuchte ich zuerst die Verpackung. Viele runzeln sicher die Stirn bei einer Dose und greifen lieber auf eine Flasche zurück. Aber das Stirnrunzeln bzgl. Aluminiumdosen ist nicht berechtigt.

Red Bull hat sich nämlich bewusst dazu entschieden auf Aluminiumdosen zu setzen. Sie arbeiten stetig an der Gewichts- und somit Materialreduzierung der Dose, um wertvolle Ressourcen zu sparen.


Getränkedosen – Vor- oder Nachteil?

Der Vorteil der Dose liegt klar auf der Hand. Sie ist immer wieder ohne Qualitätsverlust recycelbar. Das Recycling verbraucht übrigens 95% weniger Energie als die Herstellung einer neuen Dose.

Um generell Transportwege zu sparen, finden die Produktion der Dose und die Abfüllung am selben Ort statt. Somit müssen leere Dosen nicht transportiert werden.

Zusätzlich sind die Dosen wegen ihrer Form und ihres geringen Gewichtes deutlich leichter zu transportieren als zum Beispiel PET- oder Glasflaschen.  Letztere benötigen übrigens zwischen 30% und 40% mehr Volumen beim Transport.

Also lass mich kurz zusammenfassen. Dosen sind leicht im Gewicht und zu 100% recycelbar. Es scheint also einen Vorteil zur Glas- oder Plastikflasche zu geben.

Das alles funktioniert natürlich nur, wenn sowohl die Dose, als auch die Flaschen dem Recycling beziehungsweise dem Pfandsystem zurückgeführt werden.


Entscheidender als die Umverpackung finde ich allerdings den Inhalt. Und den schaue ich mir jetzt für dich genauer an.

Zugegeben, ich habe bis vor kurzem Red Bull auch nicht im Filler Segment wahrgenommen. Üblicherweise kennt man die Marke neben dem klassischen Vodka-Energy-Mix-Variationen zusätzlich noch von Waghalsigen Sport-, Luftfahrt- oder sogar Weltraumevents.

Mit der Organics-Serie möchte Red Bull gezielt im Barbetrieb und Fillermarkt mitmischen. Begonnen hat alles mit der Organic Cola, die als erstes Getränk der neuen Reihe im Markt etabliert wurde.

Im Review stelle ich dir nun die drei neuen Filler vor:

Red Bull Organic Tonic Water

Das Tonic Water wird mit dem Slogan „dry & natural“ und unter dem Bio-Label beworben. Alle Zutaten sind also zu 100% aus natürlicher Herkunft.

Auf der Zutatenliste findet sich neben Wasser und Zucker aus biologischer Landwirtschaft noch Zitronensaftkonzentrat, Kohlensäure, natürliche Aromen wie Chinarinde, Quassia und Limette. Mit 8,8g Zucker auf 100ml liegt es im normalen Bereich der Zuckerung für Filler.

In der Nase

Beim Eingießen fällt zunächst die gelbliche Färbung des Tonic Waters auf. Das gefällt mir und lässt darauf schließen, dass hier wirklich natürliche Aromen und Zusatzstoffe verwendet werden. Aus dem Glas steigt eine feine Zitrusnote. Auch florale Nuancen nehme ich wahr. Ich bin gespannt, wie das Tonic schmeckt.

Am Gaumen

Die Zitrusaromen bestätigen sich beim Geschmackstest. Die Bitternote ist gut ausgeprägt, erschlägt einen aber nicht. Neben Chinin sorgt übrigens Quassia, die Bitteresche, für die Bitteraromen. Die Kohlensäure umschmeichelt feinperlig den Gaumen. Es ist überraschend komplex im Geschmack, aber auch vergleichsweise süß.

Perfekt serviert

Pur auf Eis mit einer Limettenspalte gefällt es mir es als erfrischender Sommerdrink sehr gut. Durch seine ausgeprägten Zitrusnuancen und ausgewogene Bitterkeit ein herrlicher Durstlöscher.

Als perfekt Match für einen Gin&Tonic habe ich den Sipsmith London Dry Gin gewählt. Für die Zubereitung gibst du 5cl Gin in ein Longdrinkglas, welches mit Eiswürfeln gefüllt ist. Dann füllst du mit dem Red Bull Organics Tonic-Water auf. Garnieren kannst du den Gin&Tonic mit einer Limettenspalte und einem Zweig Zitronenmelisse.

Schon hast du dir einen perfekten und klassischen Gin&Tonic zubereitet. Er überzeugt mit einer tollen Wacholdernote vom Gin und trockenen, bitteren Aromen vom Tonic Water.

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Bull Organics Bitter Lemon

Das Bitter Lemon trägt ebenfalls das Bio-Label und kommt mit dem Slogan „fresh & natural“ daher.

Auf der Zutatenliste finde ich neben Wasser und Zucker aus biologischem Anbau noch Zitronensaftkonzentrat, Kohlensäure und natürliche Aromen aus Extrakten von Orange, Quassia und Limette. Chinin und Koffein ist in der Bitter Lemon nicht enthalten. Im Filler sind 9g Zucker auf 100ml enthalten.

In der Nase

Ich rieche aus dem Glas das unverkennbare Aroma eines Bitter Lemon Fillers. Es hat eine markant herbe, aber nicht zu florale Note. Das Bitter Lemon erinnert im ersten Eindruck stark an das Tonic Water. Auch hier sind die Zitrustöne und feine Nuancen der Limette deutlich wahrzunehmen. Ich bin gespannt wie es schmeckt.

Am Gaumen

Und tatsächlich, es schmeckt erfrischend nach Zitrone und Limette. Es besitzt ein raffiniertes Bitteraroma durch den Extrakt der Quassia. Die Kohlensäure ist eher feinperlig und nicht zu spritzig. Die Süße ist mit 9g auf 100ml ok. Es gibt hier definitiv süßere Vertreter auf dem Markt.

Perfekt serviert

Auch das Bitter Lemon eignet sich gut zum Genuss als alkoholfreier Drink an einem lauen Sommerabend. Mit eine Zitronenzeste ist es sogar passend garniert. Die erfrischenden Zitrusaromen sind ausgewogen und die herb bittere Note überzeugt.

Für mich passt Bitterlemon perfekt zu einem guten Sloe-Gin. So habe ich für das Red Bull Organics Bitter Lemon den Ableforth‘s Sloe Gin ausgewählt.

Für den Ginvasion Bitter & Sloe gibst du in ein großes Rotweinglas zwei bis drei Eiswürfel und 5cl Sloe Gin. Anschließend gießt du mit dem Bitter Lemon auf. Als Garnitur eignet sich eine Zitronenzeste.

Ich liebe die Kombination aus herben Zitrusaromen und den leicht süßlichen Marzipantönen des Sloe Gins.

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Red Bull Organics Ginger Ale

Das Ginger Ale tritt unter dem Slogan „spicy & natural“ auf. Es trägt ebenfalls das Bio-Label und besteht zu 100% aus natürlichen Zutaten.

Neben Wasser und Zucker aus biologischem Anbau finde ich auf der Zutatenliste noch Kohlensäure, Zitronensaftkonzentrat, Karamellzuckersirup und natürliche Aromen aus Pflanzenextrakten. Hierbei handelt es sich um Ingwer, Bergamotte und Zitrone.

Sowohl Ingwer, als auch Bergamotte werden in Form von Ölen zum Erfrischungsgetränk hinzugegeben. Ingwer verleiht die typische Schärfe und die Bergamottefrucht soll dem Drink ein ausgeprägtes Zitrusaroma verleihen.

Der Zuckergehalt beträgt laut Nährwerttabelle übrigens 8,8g pro 100ml. Koffein ist im Ginger Ale nicht enthalten.

In der Nase

Beim Eingießen fällt mir sofort die an Bernstein erinnernde Farbe auf. Aus dem Glas steigt eine angenehme Würze mit einer dezenten Schärfe des Ingwers empor. Die Zitrusnuancen sind ebenfalls vorhanden, stehen aber eher im Hintergrund. Das Bouquet ist wirklich „spicy“, ich bin gespannt wie das Organics Ginger Ale schmeckt.

Am Gaumen

Der Geschmack ist tatsächlich außergewöhnlich würzig, mit einer ordentlichen Portion Ingwer. Das gefällt mir sehr gut. Die Nuancen der Bergamotte sind zu erahnen und das Zitrusaroma ist ausgewogen. Mit 8,8g Zucker auf 100ml ist das Ginger Ale auch nicht zu süß und die Kohlensäure ist eher feinperlig und angenehm am Gaumen.

Perfekt serviert

Das würzige Red Bull Organics Ginger Ale ist ein erfrischender Durstlöscher für zwischendurch. Ebenso eignet es sich hervorragend als Filler für Mixgetränke.

Als erste Wahl fällt mir hier der klassische Gin Buck ein. Der perfekte Partner für den Gin Buck ist mit seinem ausgeprägten Ingweraroma der Albrecht Gin von der Beelitzer Spirituosenmanufaktur.

Hierfür benötigst du folgende Zutaten:

  • 5cl Gin
  • 1cl Zitronensaft
  • Red Bull Organics Ginger Ale
  • 3 Eiswürfel
  • Für die Dekoration eine Zitronenscheibe

In den mit Eiswürfeln gefüllten Tumbler gibst du zuerst den Gin und dann den Zitronensaft. Dann gibst du nach belieben das Ginger Ale in das Glas. Dekorieren kannst du das Glas anschließend mit einer Zitronenscheibe.

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Fazit

Red Bull ergänz mit seiner Organics Serie den stetig wachsenden Filler Markt auf seine eigene Art und Weise. Man setzt bewusst auf die schon bekannte Getränkedose aus Aluminium und vor allem auf natürliche Inhaltsstoffe.

Sowohl Tonic Water, Bitter Lemon als auch Ginger Ale eignen sich hervorragend als alkoholfreier Durstlöscher. Hauptaugenmerk legte man bei der Entwicklung aber auf die Verwendung als Filler für alkoholische Getränke.

Die vom Geschmack sehr anspruchsvollen Produkte überzeugen mich auf ganzer Linie und sind eine klare Empfehlung. Probier doch die vorgeschlagenen Rezepte einmal aus und berichte, wie dir der Filler von Red Bull schmeckt.

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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