V-Sinne Gin

Ich entführe dich mit meinem neuesten Beitrag auf eine Reise in den Schwarzwald. Dort findest du noch urwüchsige Wälder, die nach harzigen Nadelhölzern duften, saftig grüne Wiesen, tief eingekerbte Täler und atemberaubende Steilhänge. Fühlst du den Schwarzwald auch? Dann lass dich in meinem Review deine fünf Sinne neu entdecken und erfahre mehr über den V-Sinne Gin.

Der Name des Gins leitet sich übrigens aus der römischen Zahl V ab. V steht dabei für die Zahl fünf.

Der V-Sinne Gin spricht also all unsere fünf Sinne an:

Sehen

die ansprechende Optik, das fein gezeichnete Etikett

Tasten

die glatte Oberfläche der Flasche, der hölzerne Korken, das Papier des Etiketts

Hören

das Öffnen der Flasche mit einem herrlichen Plopp des Korkens

Riechen

das atemberaubende Bouquet des Gins über dem Glas

Schmecken

die fein abgestimmte Komposition der Botanicals

 

Der Gin nimmt dich mit auf eine Gefühlsreise durch die Tiefen des Schwarzwaldes. Entdecke beim Genuss deine fünf Sinne neu.

Der V-Sinne Gin wird direkt im Schwarzwald in Emmendingen mit einer klassischen Kolonnendestille hergestellt. Neben der klassischen Mazeration, also dem Einlegen der Zutaten im Basisalkohol, nutzen die Brennmeister zusätzlich für die filigranen Botanicals noch einen Aromakorb. Der aufsteigende Alkoholdampf durchströmt dabei die frischen Zutaten und nimmt auf diese Weise die feinen Aromen auf.

Für eine hohe Qualität wird der Gin bei niedrigen Temperaturen besonders schonend und langsam destilliert. Alle Arbeitsschritte vom Destillieren, Abfüllen und Verkorken werden noch wie früher üblich von Hand durchgeführt.

Botanicals

Inspiriert durch die Natur nutzen die Macher für den V-Sinne Gin unter anderem Botanicals aus dem heimischen Schwarzwald. Sie kombinieren diese waldigen Noten mit fruchtig exotischen Nuancen.

Neben Wacholderbeeren finde ich auf der Zutatenliste:

Insgesamt umfasst die Rezeptur genau 31 Botanicals. Bei einem Destillationsvorgang entstehen übrigens nur zirka 100 Flaschen. Da kann man wirklich von einem „Small Batch“ sprechen.

Flaschendesign

Die viereckige Apothekerflasche aus dunkelgrünem Glas ist mit einem Etikett, welches einer Briefmarke nachempfunden ist, beklebt. Neben einer Goldprägung um den Markennamen kommen nur gedeckte Farben zum Einsatz. Das zentrale Element auf dem Etikett bildet ein grüner Kreis in dem die Engstelle des sagenumwogenden Hirschsprungs im Höllental abgebildet ist. Wer genau hinsieht, findet sogar den Hirsch.

Am Rand des Etiketts finde ich noch die Information über die 31 Botanicals und den Bezug zur Handarbeit, die im V-Sinne Gin steckt. Des Weiteren sind die Füllmenge von 500ml und der Alkoholgehalt von 45% vol. angegeben.

Auf der Rückseite finde ich die Einladung zur Sinnesreise durch den Schwarzwald und vor allem handschriftlich den Batchnamen, -datum und -nummer sowie den Namen des Distillers. Meine Flasche stammt aus der Edition Aldingen aus dem Monat Juni in 2019 und der Gin wurde destilliert von Viktor.

Verschlossen ist die Flasche mit einem schwarzen Korken aus Holz mit Kunststoffeinsatz. Das Design ist in Summe sehr stimmig und gefällt mir. Ein wirklicher Hingucker im Regal.

In der Nase

Ich öffne den Korken und gieße mir einen Schluck ein. Über meinem Glas schwebt eine aufregende Komposition von frischen Zitrusnuancen, einer feinen Wacholdernote und ein fruchtiges Bouquet aus Heidelbeeren und Berberitzen. Letztere bringen übrigens eine angenehme Säure mit. Würzig werden diese intensiven Aromen von den Nelken und einem Hauch Zimt abgerundet.

Die Tannennadeln verleihen zudem eine leicht harzige Note. Die Viskosität des Destillats bezeichne ich als ölig und geschmeidig. Ich bin gespannt wie der Gin schmeckt, die erstaunliche Runde Auswahl an Aromen lässt großes Erwarten.

Am Gaumen

Angenehm mild und mit einer leichten Süße verteilt sich der V-Sinne Gin über der Zunge und es entfaltet sich wahrlich eine Explosion von verschiedenen Aromen. Fruchtige Zitrusnuancen werden begleitet von herbem Wacholder und würzigen Anklängen von Kardamom, Nelken und auch einem Hauch Zimt.

Die Berberitzen verleihen dem Gin eine feine Säure und die Tannennadeln setzen der Komposition das I-Tüpfelchen auf. Ich bin wirklich begeistert.

Der Abgang ist mild und fruchtig, die Säure kitzelt am Nasenboden und der Nachhall ist langanhaltend frisch.

Perfekt serviert

Den V-Sinne Gin musst du unbedingt pur und ohne Eis probieren. Die Aromen sind mehr als beeindruckend. Ein Eiswürfel kitzelt verschiedene Nuancen hervor, unter anderem kommt der Wacholder etwas besser zur Geltung.

Für einen Gin&Tonic kannst du ein klassisches Indian Tonic Water verwenden. Ich habe dem V-Sinne Gin das SWE Tonic Water an die Seite gestellt. Es überzeugt mit einer herb bitteren Note und feinen Zitrusnuancen, welche hervorragend mit dem Gin harmonieren.

Fazit

Der V-Sinne Gin spricht all deine fünf Sinne an und nimmt dich mit auf eine fruchtig exotische Reise durch den Schwarzwald. Die Komposition der Botanicals ist außergewöhnlich und perfekt abgestimmt. Das Bouquet ist komplex und es macht Spaß, es in seine Nuancen zu zerlegen. Der V-Sinne Gin erhält meine klare Empfehlung. Den Gin solltest du unbedingt probieren.

 

 

Hier kannst du den V-Sinne Gin übrigens bei Wacholderexpress.de bestellen.

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

V-Sinne Gin

9.5

Gesamteindruck

9.5/10

Eigenschaften

  • Wacholderbeeren
  • einheimische Botanicals aus dem Schwarzwald
  • feine Zitrusnoten

Alkoholgehalt

  • 45,0 %

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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