Wajos Spring Gin

Der Wajos Spring Gin im Review auf ginvasion.de

Die Tage werden wieder länger und die Sonne hat inzwischen schon wieder richtig viel Kraft. Alles blüht und die Natur bekommt ihr grünes Kleid zurück. Nichts liegt hier näher, einen frühlingshaften Gin&Tonic bei Sonnenschein auf der Terrasse zu genießen. Aus diesem Grund stelle ich dir heute im neuesten Review den Wajos Spring Gin vor.

Der Frühlings-Gin vom traditionsreichen Familienweingut Walter J. Oster ist inspiriert von der Wärme der ersten Sonnenstrahlen und der blühenden Vielfalt der Natur im Frühling.

Bevor ich dir aber mehr über den Gin verrate, werfen wir ein Blick auf die Wajos Genusswelt. Der Name Wajos, kurz für Walter J. Oster, steht für Verbundenheit und Qualität aus der Mosel-Region.

Neben verschiedenen Weinen, Likören oder anderen Spirituosen ist Wajos außerdem bekannt für Kräuter, Gewürzmischungen, Senf, Saucen und Essige oder Öle.

In langer Familientradition wird auf dem Weingut in 14. Generation Wein gekeltert. Das Weingut legte den Grundstein für die Genusswelten. In den 1980er Jahren wurde dann im nahegelegenen St. Aldegund die Likörmanufaktur Wajos gegründet und kontinuierlich ausgebaut. Seit 2007 wird Wajos von der nächsten Generation geführt. Mit ihren kreativen Ideen sorgen seitdem Peter Oster und Ulf Schwichtenberg für ein anhaltendes Wachstum und eine immer größer werdende Produktpalette.

Zum stetig wachsenden Sortiment gehören unter anderem auch mehrere Sorten Gin, die immer ein bestimmtes Motto in die Flasche bringen. Dazu gehört zum Beispiel der klassisch angehauchte Botanical Gin, der vom roten Weinbergpfirsich inspirierte Gin Rouge oder eben der frühlingshafte Spring Gin.

Botanicals

Für den Spring Gin kommen in erster Linie Zutaten zum Einsatz, die nur im Frühling zu ernten sind. Hierzu zählen neben dem für Gin verpflichtenden Wacholder noch

Ein Großteil der verwendeten Botanicals wird zuerst in einem neutralen Basisalkohol mazeriert und anschließend in einem Kupferbrennkessel destilliert. Seine zarte goldgelbe Färbung erhält der Spring Gin abschließend durch eine Infusion einiger ausgewählter Zutaten.

Flaschendesign

Beim Spring Gin ist der Name definitiv Programm. Die durchsichtige Spirituosenflasche besticht nämlich durch ein lebensfrohes, buntes und frühlingshaftes Design. Über einem Strauß aus Früchten, Blüten und Gewürzen prangt der Schriftzug „Spring Gin“ als zentrales Element des Etiketts.

Der Wajos Spring Gin im Review auf ginvasion.de

Das rückseitige Etikett verrät einige der verwendeten Botanicals. Zudem finden sich dort die Pflichtangaben zur Füllmenge von 500ml und dem Alkoholgehalt von 42% vol.

Verschlossen ist die Flasche mit einem schlichten Holzkorken mit Kunststoffeinsatz und einer Papierbanderole als Siegel. Zum Probieren breche ich das Siegel, öffne den Korken und gieße mir einen Schluck in mein Tasting-Glas ein.

In der Nase

Aus diesem verströmt eine fruchtig süßliche Apfelnote, die an frisches grünes Gras erinnert. Sie wird begleitet von einem floralen Bouquet frühlingshafter Blüten. Untergeordnet erscheint ein zarter Hauch Wacholder, welcher vom herben Anklang des Rhabarbers getragen wird. Dazu gesellen sich erfrischende Zitrusaromen.

Am Gaumen

Der erste Schluck wartet mit süßlich fruchtigen Anklängen auf. Eine herbe Note vom Rhabarber, gepaart mit dezenten Wacholdernuancen und einer leichten Schärfe begleiten den floralen Botanical-Mix von zarten Veilchen und Apfelblüten.

Der Abgang ist fruchtig herb und wird bestimmt aus einer tollen Kombination von frühlingshaften Nuancen und würzigen Tönen. Im Nachhall verbleiben florale Noten langanhaltend am Gaumen haften.

Perfekt serviert

Den Spring Gin kann man durchaus pur probieren. Hierbei erscheint der frische und fruchtige Botanical-Mix mit voller Breitseite und erinnert an einen Spaziergang über eine blühend saftige Wiese im Frühling.

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Im Gin&Tonic gefällt mir der Spring Gin mit dem Organic Herbal Tonic Water von Aqua Monaco. Die filigrane Kräuternote paart sich gekonnt mit den frühlingshaften Nuancen des Gins. Die perfekte Mischung für einen leichten und erfrischenden Gin&Tonic zauberst du dir mit 5cl Gin auf 200ml Tonicwater in einem Longdrinkglas auf reichlich Eis. Als Garnitur eignet sich eine Zitronenzeste und ein Stück dünner Rhabarber.

Floral Spring Martini

Mit dem Spring Gin zaubert man sich übrigens auch einen außergewöhnlich fruchtigen Dry Martini. Hierfür benötigst du etwas Eis, ein Rührglas nebst Barlöffel und folgende Zutaten:

  • 5cl Spring Gin
  • 1cl Wermut

Mit einem Bitter deiner Wahl verleihst du dem Dry Martini noch deinen persönlichen Touch. Ich habe mit dem Juicy Lemon Bitter auf einen meiner Lieblingsbitter von The Seventh Sense zurückgegriffen.

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Zuerst rührst du alle Zutaten ordentlich kalt im Rührglas, seihst alles mithilfe eines Strainers in eine vorgekühlte Cocktailschale. Als Garnitur eignet sich eine Zitronenzeste.

Fazit

Mit dem Spring Gin von Wajos holst du dir immer den Frühling ins Glas. Egal ob an einem verregnet kalten Tag oder eben an einem der ersten warmen Frühlingstage im Sonnenschein auf der Terrasse.

Der New Western Style Gin überzeugt mit seinem fruchtig frischen Geschmack. Dazu besitzt er außerdem ein wunderschönes florales Bouquet, mit dem der Hobby- oder auch Profibartender den ein oder anderen frühlingshaften Cocktail zaubern kann.

 

Den Spring Gin findest du unter folgendem Link im Shop von Wajos unter https://www.wajos.de/ .

 

Das Herbal Tonic Water von Aqua Monaco findest du übrigens hier bei unserem Partner Wacholderexpress.de

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Wajos Spring Gin

8.7

Gesamteindruck

8.7/10

Eigenschaften

  • dezente Wacholdernote
  • floral und fruchtig
  • New Western Style

Alkoholgehalt

  • 42,0%

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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