Citadelle Wild Blossom Extrême

Der Citadelle Wild Blossom Gin im Review auf ginvasion.de

Im Hause Citadelle in Frankreich liebt man es, die faszinierenden Möglichkeiten des Wacholderdestillats zu erkunden. Mit der Limited Edition Citadelle Extrêmes No. 2 experimentierte Alexandre Gabriel, seines Zeichens Master Distiller, mit den Blüten der Wildkirsche. Wie der Gin hergestellt wird, wie er schmeckt und wie man ihn trinkt verrate ich dir in meinem neuesten Review.

Mit der Serie Citadelle Extrêmes interpretiert man bei Citadelle den Gin in „extremen“ Versionen. Dabei schaut man auf vergessene Rezepte oder beleuchtet komplett neue Facetten, die der Gin bietet. Der erste Citadelle Extrêmes wurde 2016 mit dem Old Tom No Mistake als No.1 auf den Markt gebracht. Der durchschlagende Erfolg dieses Produkts sorgte dafür, dass der Gin permanent in das Portfolio von Citadelle aufgenommen wurde.

Im September 2017 wurde schließlich der Citadelle Wild Blossom als Extrêmes No. 2 auf den Markt gebracht. Im Fokus stehen hier ganz die wilden Kirschblüten.

Botanicals

Insgesamt bilden 20 verschiedene Zutaten den Körper des Citadelle Wild Blossom Extrême Nr. 2:

Der Citadelle Wild Blossom basiert also auf der gleichen Gewürzbasis wie der originale Citadelle Gin. Das deutlich blumigeres Profil bekommt er schließlich aber durch die Infusion von

  • Wildkirschblüten.

Sein außergewöhnliches Finish erhält er letztendlich durch einen fünfmonatigen Alterungsprozess in Fässern aus süßem Kirschholz.

Flaschendesign

Die Flasche der Citadelle Extrêmes Editionen weichen von der einprägsamen hellblauen Flasche des Citadelle Gin ab. Sie ist aus Klarglas und besitzt eine zylindrische Form. Das Etikett ist aufwändig gestaltet und steht im Zeichen der Wildkirschblüten.

Das zentrale Element ist dabei übrigens das rautenförmige Logo von Citadelle. Abweichend zum normalen Gin trägt es den Zusatz „Extrêmes No. 2“. Darunter befindet sich der Editionsname „Wild Blossom Gin“. Links daneben befinden sich die Erklärung zum Gin und auch der Hinweis zur Fasslagerung im Fass aus Wildkirschholz.

Im rechten Bereich des Etiketts wird die Produktionsmethode beschrieben und es sind alle verwendeten Zutaten aufgeführt.

Dort befinden sich auch die Pflichtangaben zum Alkoholgehalt von 42,6% vol. und der Füllmenge von 70cl.

Verschlossen ist die Flasche mit einem edlen Holzkorken in dunkler Farbe. Er schließt den Tellerrand perfekt ab und besitzt ein goldenes Emblem, welches das Château de Bonbonnet zeigt.

Ich öffne den wunderschönen Korken und gieße mir einen Schluck in mein Glas zum Probieren ein.

In der Nase

Der erste Eindruck aus dem Glas bringt neben fruchtigen Nuancen eine wunderbare Komposition aus floralen Anklängen und eine intensive Holznote mit.

Dazu gesellen sich frische Zitrustöne und würzige Aromen vom Koriander, Kardamom und dem Kubebenpfeffer, Ein Hauch Lakritz und Zimt runden das Bouquet gekonnt ab.

Die Infusion mit den Wildkirschblüten zeigt sich zudem in einer nicht zu übertriebenen blumigen Note.

Durch die Fasslagerung im Fass aus Wildkirschholz erhält der Gin anschließend seine leicht goldgelbe Farbe. Im Glas sind zudem beim Schwenken Schlieren zu beobachten, die auf eine ölige Textur hinweisen. Ich bin gespannt wie der Citadelle Wild Blossom Gin schmeckt.

Am Gaumen

Mild und schon fast cremig verteilt sich der Gin mit einer fruchtigen Süße auf der Zunge und am Gaumen erscheint ein zarter Anklang vom Wacholder. Begleitet wird dieser von fruchtigen Nuancen die an Rosinen und Vanille erinnern.

Würziger Kardamom und erfrischende Zitrusnuancen gesellen sich zum dezenten Geschmack der Wildkirschblüten.

Der Abgang ist dabei frisch, fruchtig und geprägt durch die Infusion von den Wildkirschblütenblättern.

Im Nachhall zeigt sich die besondere Note vom Holz der Wildkirsche und auch eine gewisse Schärfe vom Pfeffer bleibt lang am Gaumen haften.

Perfekt serviert

In der Purverkostung zeigt der Citadelle Wild Blossom Extrême seinen reichhaltigen Körper. Die Wacholdernote wird dabei wunderbar von blumigen und leicht holzigen Nuancen untermalt. Es macht Spaß ihn schließlich in seine Bestandteile zu zerlegen. Für Liebhaber eines Gin&Tonics empfehle ich das Signature Tonic Water von Mistelhain. Hier paaren sich die würzigen Momente des Tonic Waters mit dem ausgewogenen Profil des Gins.

Hervorragend zum Citadelle Wild Blossom Extrême passt übrigens auch ein Ginger Ale deiner Wahl. Angerichtet auf viel Eis und einer Scheibe Zitrone ein toller Longdrink.

Fazit

Der Citadelle Wild Blossom Extrême ist ein Gin mit faszinierenden Facetten und für anspruchsvolle Liebhaber gedacht. Die würzige Komposition, welche mit einer Infusion aus Wildkirschblüten und schließlich der Fasslagerung abgerundet wird ist mehr als gelungen. In der Nase frisch, fruchtig und mit blumiger Note. Im Geschmack reichhaltig und opulent.

Der Gin erhält daher meine klare Empfehlung. Ein besonderer Tropfen, der unbedingt neben dem Citadelle Gin in keiner Sammlung fehlen sollte.

 

Den Citadelle Wild Blossom findest du übrigens hier bei unserem Partner Conalco.

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Citadelle Wild Blossom Extrême

8.9

Gesamteindruck

8.9/10

Eigenschaften

  • feines Wacholderbouquet
  • Infusion von Wildkirschblüten
  • fassgelagert im Kirschholz-Fass

Alkoholgehalt

  • 42,6%

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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