Harmony Aloe Ferox Dry Gin

Der Harmony Aloe Ferox Gin im Review auf ginvasion.de

Für mein neuestes Review entführe ich dich in die Harmony Distillery nach Südafrika. Dort entsteht ein einzigartiger Gin unter der Verwendung von Honeybush und von Aloe Ferox. Wie der Harmony Aloe Ferox Dry Gin hergestellt wird, wie er schmeckt und wie er am besten genossen wird, verrate ich dir in den nächsten Zeilen über den Ausflug ins warme Südafrika.

Die Harmony Distillery entstand zunächst auf der Farm von Fanie und Marlene Smuts. Während Marlene schwanger war, stießen die zwei auf das perfekte Stück Land, umgeben von Bergen mit vielen Wasserquellen. Sie ließen sich auf dieser Farm nieder und gründeten alsbald die Harmony Distillery.

Heute beherbergt die Farm neben einer sechs Hektar großen Honigbusch Plantage für die Harmony-Honeybush Körperpflegeprodukte und natürlich den Gin auch noch einen unabhängigen Kindergarten.

Im Jahre 2019 zog die Brennerei dann aber schließlich in ein neues Zuhause im Salt&Cooper in Hartenbos. Neben dem Restaurant und der Brennerei befindet sich im Salt&Cooper zudem noch eine Lounge für Gin-Verkostungen.

Botanicals

Der Hauptbestandteil des Harmony Aloe Ferox Dry Gin ist der für Südafrika typische Honeybush. Die Blätter und Blüten besitzen einen angenehm süßen Geschmack. Die Pflanze selbst wurde erstmals 1705 in der botanischen Literatur erwähnt und ist seitdem bekannt für seine heilende Wirkung der oberen Atemwege. Nach dem Honeybush spielt zusätzlich noch die Aloe Ferox Pflanze eine tragende Rolle. Sie sorgt im Gin ebenfalls für ein süßliches, leicht trockenes Gefühl am Gaumen. Sie wächst reichlich entlang der Garden Route und auch in der Nähe der Farm.

Neben

  • Honeybush
  • und Aloe Ferox

befinden sich in der Rezeptur des Harmony Aloe Ferox Dry Gin noch weitere 8 Zutaten. Unter anderem

Zunächst wird ein Großteil der Zutaten in Neutralalkohol mazeriert. Anschließend wird der Gin im modernen Brennkessel namens „Nona“ mithilfe der Dampfinfusionstechnik für die filigranen Zutaten destilliert. Der Kupferbrennkessel fasst dabei übrigens 760 Liter und er besitzt eine Verstärkerkolone aus Glas mit sechs Böden.

Nach der Destillation wird der Gin mit frischem Quellwasser auf die Trinkstärke von 43% vol. Alkoholgehalt eingestellt und in die wunderschöne Flasche abgefüllt.

Flaschendesign

Der Harmony Aloe Ferox Gin wird in einem weißen Umkarton ausgeliefert. Dieser ist im gleichen Design wie das Etikett der Flasche gehalten.

Der Harmony Aloe Ferox Gin im Review auf ginvasion.de

Auf dem weißen Etikett der Flasche befindet sich der Schriftzug Harmony Aloe Ferox Dry Gin in schwarzen Buchstaben, welche mit einer glänzend grünen Applikation hervorgehoben wird. Drumherum befinden sich stilisierte Botanicals in der gleichen silber-grünen Farbe.

Der Harmony Aloe Ferox Gin im Review auf ginvasion.de

Im linken Bereich des Etiketts gibt es eine kleine Beschreibung zum Gin. Dreht man die Flasche nach rechts, so finden sich dort die Angaben zum Alkoholgehalt von 43% vol. und der Füllmenge von 700ml. Zudem ist dort die Flaschen- und Chargennummer handschriftlich vermerkt.

Der Flaschenhals wird übrigens durch eine weiße Banderole verziert. Verschlossen ist die Flasche mit einem dunkelbraunen Holzkorken mit Naturkorkeinsatz.

In der Nase

Ich öffne den Korken und gieße mir einen Schluck zum Probieren ein. Vorher rieche ich aber noch ausgiebig am Gin und versuche die verschiedenen Aromen zu erhaschen. Die deutliche Wacholdernote wird dabei von würzigen Nuancen vom Koriander untermalt.

Dazu gesellen sich leicht florale Anklänge von den Blüten aus der Fynbos-Region. Über allem liegt zudem ein zarter Hauch Orange und leicht erdige Nuancen.

Das Destillat schimmert klar im Glas und bildet leichte Schlieren beim Schwenken. Ich bin gespannt wie der Harmony Aloe Ferox Dry Gin schmeckt.

Am Gaumen

Ausgesprochen mild verteilt sich der Gin im Mundraum. Dabei erkenne ich als erstes die typisch harzigen Noten vom Wacholder. Die würzig frischen Aromen bringen die Geschmacksknospen zum Explodieren. Die Kombination aus Koriander und Orange steht neben der leichten Süße vom Honeybush im Mittelpunkt.

Im Abgang besitzt der Gin einen leicht süßlichen Anklang der an Honig erinnert. Zusätzlich erscheinen leicht bittere Nuancen und ein wärmendes Gefühl macht sich breit.

Perfekt serviert

Den Harmony Aloe Ferox Dry Gin musst du unbedingt pur probieren. Er ist kompromisslos und besitzt eine ausgeprägte Wacholdernote, die von filigranen Aromen der Fynbos-Region getragen wird. Einzigartig!

Der Gin ist aber auch eine tolle Basis für einen Gin&Tonic. Mir gefällt er sehr gut mit dem Indian Tonic Water von Barker and Quin. Hier ergänzen sich die intensiven Aromen des Gins wunderbar mit der erfrischenden Struktur des Tonic Waters.

Das Aromenprofil des Gins wird dabei nicht vom Tonic überdeckt und bleibt mit seinen floralen und würzigen Nuancen eigenständig erhalten.

Fazit

Der handgefertigte Harmony Aloe Ferox Dry Gin steht für zwei charakteristische südafrikanische Zutaten. Zum einen beinhaltet die Rezeptur den reichhaltig gelb blühenden Honeybush und zum anderen die leicht süßliche Pflanze Aloe Ferox. Beide Hauptzutaten sind in ein komplexes Aromengefüge aus acht weiteren Botanicals eingebunden.

Der Gin ist ausgesprochen mild und besitzt einen eigenständigen, würzig floralen Geschmack. Er schmeckt sowohl pur, als auch im Gin & Tonic. Mir gefällt er ausgesprochen gut. Ein feiner Tropfen aus Südafrika, den du unbedingt einmal probieren solltest.

 

Den Harmony Aloe Ferox Dry Gin findest du übrigens im Onlineshop bei unserem Partner Intra Wine and Spirits

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample von Intra Wine and Spirits kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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