Second Life Gin – für Genießer

Nur ganz Wenigen wird ein zweites Leben geschenkt. Umso wichtiger ist es, dass „erste“ zu genießen und zu schätzen. So ist die Meinung der beiden Second Life Dry Gin Gründer Christiane Altenrath und Markus Ueberberg.

Genuss bereichert das Leben und ein Schluck guter Gin ist purer Genuss, finden die beiden. Sie wollen sich stets Gedanken darüber machen, was sie konsumieren, sowie wo und wie es produziert wurde. Darum nutzen sie Naturprodukte und traditionelle Produktionsprozesse, um für uns einen wirklich guten Gin zu kreieren.

Auch das Motto des Konsumenten sollte nicht immer höher, schneller, weiter sein – nein: bewusster, intensiver, mit den richtigen Menschen, den richtigen Themen und mit guten Produkten. Die eine oder andere Nichtigkeit mal links liegen lassen…

Die Second Life Spirit GmbH ist im Bergischen Land, genauer gesagt in Engelskirchen daheim, wo Markus Ueberberg bereits in dritter Generation als Großhändler tätig ist. Denn bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1946, meldete Karl Ueberberg ein Gewerbe als „Milchverteiler“ an, aus dem die heutige Firma Ueberberg entstand.

Der Second Life Dry Gin selbst wird in Rösrath vor den Toren Kölns in Sichtweite des Doms destilliert.

Botanicals

Bei den Botanicals wird durchgängig auf biologische Zutaten zurückgegriffen und soll auch bei Genießern mit Sinn für Nachhaltigkeit für ein gutes Gewissen sorgen:

Flaschendesign

Der Second Life Dry Gin wird in einer quadratischen, durchsichtigen, 500 ml fassenden Flasche geliefert. Sie ist verschlossen mit einem Holzverschluss mit Kunstkorkeneinsatz. Sehr schön ist das schlichte Etikett auf der Vorderseite, auf dem eine große weiße „2“ (second) vor einem grünen Hintergrund abgebildet ist. Dazu ist in einem kleinen, schwarzen Feld „life“ geschrieben. Unter der 2 steht noch „Finest Dry Gin“. Wie der Gin, so konzentriert sich die Aufmachung auf das Wesentliche.

Auf der Rückseite ist lediglich der Sitz der Second Life Spirits GmbH vermerkt, dazu die Internetseite sowie das Fassungsvermögen und der Alkoholgehalt von 42%.

In der Nase

Ich öffne die Flasche und schenke mir einen Schluck in mein Nosingglas. Nachdem ich ihm Zeit zum Atmen gegeben habe, versuche ich mit einem tiefen Atemzug die Aromen aufzunehmen. Was das Aroma angeht, präsentiert sich der Second Life Finest Dry Gin geradlinig und reduziert. Kein “Firlefanz” sondern klassisches Naturell.

Er riecht vordergründig nach Wacholder und wird umschmeichelt von leichten Zitrusaromen. Eine leichte blumige Note vom Lavendel und Flieder begleitet das Gesamtaroma.

Am Gaumen

Der Geschmack überrascht mich zuerst. Denn der Second Life ist nicht so blumig, wie der Geruch zunächst vermuten lässt. Der Lavendel und der Holunder verleihen dem Gin einen leichten herben Touch, ohne bitter zu werden und sorgen neben dem floralen Aroma für eine feine Würze.

Der stets präsente Wacholder und die fruchtige Frische der Orangenschalen runden das Ganze ab.

Perfekt serviert

Das Team des Second Life empfiehlt den Gin mit einem klassischen Indian Tonic zu genießen, kombiniert mit Apfel, Zitrone oder Himbeere.

Mein persönlicher Favorit ist hierbei der Apfel. Ich habe den Second Life noch mit einem Mediterranean Tonic probiert und gebe dieser Kombination den Vorzug, da der Gin so noch frischer und sommerlicher schmeckt.

Fazit

Die Gründer des Second Life Dry Gins wollen keinen Firlefanz. Sie wissen aus eigener Erfahrung, wie wertvoll unser Leben auf dieser schönen Erde ist und haben sich entschieden, einen für sich richtigen, ehrlichen und nachhaltigen Weg zu finden.

Und uns wollen sie auf diesem Weg mitnehmen und wieder die Freude am Genuss stärker heraus und in den Mittelpunkt stellen.

Mit dem Second Life Dry Gin kann man sich eine Auszeit gönnen und sich mal wieder bewusst an Kleinigkeiten erfreuen. Man kann das Leben im Hier und Jetzt genießen und muss sich kein Zweites wünschen.

Der Second Life Dry Gin ist ein solides Destillat mit einer ausgewogenen Mischung von Wacholder, herben Botanicals und erfrischenden Zutaten, die ein rundes Bild ergeben. Ein sanfter Gin, der sich vor allem als frischer Gin & Tonic gut macht.

Second Life – you decide.

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Second Life Gin

8.4

Gesamteindruck

8.4/10

Eigenschaften

  • Wacholder
  • Holunder und Lavendel
  • Orangen

Alkoholgehalt

  • 42,0 %

Veröffentlicht von Bernd

Bernd Huntemann, geboren 1974 in Bremen, verheiratet, zwei Kinder, Wohnhaft in Hermannsburg, mitten in der Lüneburger Heide und durch Zufall über einen Freund zum Gin gekommen. Mit dem ersten Gin-Coktail (Gin Basil Smash) nach dem Grillen mit dem Gin-Fieber infiziert. Nach dem ersten eigenen Gin (Mombasa Club Gin) vollständig dem leckersten aller Destillate verfallen und danach weitere Freunde für Gin begeistert.

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