Schrödinger‘s Katzen Gin Distiller’s Cut

Schrödinger's Katzen Gin Distiller's Cut im Review auf ginvasion.de

Heute beginne ich mein Review mit einem Gedankenexperiment in einem quantenmechanischem System. Hauptakteur hierbei ist eine gewöhnliche Katze. Und die Frage die sich stellt: Ist sie lebendig oder tot? Man spricht von einem Katzenzustand, vielleicht bin ich aber auch einfach nur verkatert und das Paradoxon lässt sich auf andere Weise erklären. Möglicherweise bin ich angenehm verzückt vom Schrödinger’s Katzen Gin Distiller‘s Cut, den ich dir im Review jetzt mal genauer vorstelle.

Ohne jetzt tief in die Quantenphysik einsteigen zu wollen, sei an dieser Stelle die Naturforscherin, Entrepreneurin und Designerin Petra Spamer-Riether erwähnt. Sie stellte bereits 2018 den Schrödinger’s Katzen Gin dem breiten Publikum vor. Knapp zwei Jahre später folgte ihr Distiller‘s Cut, bei dem die Rezeptur um den aromatisch würzigen Muskateller-Salbei ergänzt wurde. Zusätzlich wurde der Anteil der herb-harzigen Wacholderbeeren und auch der Alkoholgehalt gegenüber dem herkömmlichen Schrödinger’s Katzen Gin erhöht.

Botanicals

Alle 15 Zutaten werden vom Destillateur in eine frische und harmonische Balance gebracht. Auf der Zutatenliste befindet sich neben dem für Gin obligatorischen Wacholder noch

Der verwendete Muskateller-Salbei gilt übrigens als Stimmungsaufheller und trägt zur Verbesserung des Wohlbefindens bei. Zudem verleiht er dem Distiller’s Cut einen feinen, leicht balsamischen Duft und eine elegante Zitrusnote.

Flaschendesign

Die leicht konische Spirituosenflasche aus dunkelgrünem Glas ist beim Distiller’s Cut mit einem eher in schwarz gehaltenen Etikett versehen. Das zentrale Element auf dem Etikett ist wie beim Schrödinger Katzen Gin das Wort Gin, wobei das I durch die Schrödinger Katze verdeckt wird. Unter der Katze ist die Formel der Schrödingergleichung abgebildet. Des Weiteren befinden sich wie üblich die Füllmenge und der Alkoholgehalt auf dem Etikett.

Das rückseitige Etikett geht auf das besagte Schrödinger Experiment und die Big Bang Theory ein. Zudem wird auf das Herstellungsverfahren und die fünfzehn verwendeten Botanicals Bezug genommen. Die Batch- und Flaschennummer, sowie Abfülldatum sind handschriftlich auf das Etikett aufgetragen.

Das Design der Flasche ist minimalistisch, aber durch die an die Flasche angepasste Farbgebung sehr elegant. In Summe ein gelungener und sehr hochwertigen Eindruck. Verschlossen ist die Flasche übrigens mit einem Glaskorken in der gleichen Farbe wie die Flasche. Und genau diesen öffne ich jetzt und gieße mir einen Schluck in mein Tastingglas ein.

In der Nase

Aus dem Glas verströmen die deutlich intensiveren Wacholderaromen als beim herkömmlichen Schrödinger Katzen Gin. Dazu gesellt sich ein eleganter Anklang der frischen Kräuter. Diese harmonieren mit den dezenten Noten von Koriander und Kardamom, die die Katzenminze und den ausgeprägten Duft vom Salbei umspielen. Über allem schwebt noch ein Hauch frischer Basilikum.

Abgerundet wird das Bouquet von fruchtig floralen Anklängen der Beeren und Blüten. Beim Schwenken bilden sich übrigens leichte Schlieren und zähe Tropfen am Glasrand. Die ölige Textur weist auf den hohen Alkoholgehalt und den erhöhten Anteil der ätherischen Öle aus dem Wacholder und den Kräutern hin. Ich bin gespannt auf den ersten Schluck.

Am Gaumen

Mit einer leichten Schärfe vom Kubebenpfeffer legt sich der Gin geschmeidig über die Zunge. Am Gaumen nehme ich neben den typischen Wacholderaromen eine filigrane Komposition verschiedener Kräuter wahr. Im Mittelpunkt steht der feinwürzige Salbei, der vom Basilikum und einem Hauch Minze getragen wird.

Danach erscheinen fruchtige Nuancen der Beeren und würzige Noten von Koriander und Kardamom. Der Abgang ist langanhaltend würzig mit einem zart floralen Anklang der Blüten. Hier kommt zudem der wärmende Kardamom und erneut eine leichte Schärfe vom Pfeffer zum Tragen.

Perfekt serviert

Der Schrödinger’s Katzen Gin Distiller‘s Cut eignet sich hervorragend, um ihn pur oder auf Eis zu genießen und die einzelnen Aromen zu erkunden. Der erhöhte Alkoholgehalt wirkt hier übrigens keinesfalls störend und trägt sogar positiv zum Geschmackserlebnis bei.

Im Gin&Tonic harmoniert der Distiller’s Cut ausgezeichnet mit einem klassischen Indian Tonic Water und etwas Salbei als Garnitur im Glas. Durch seine ausgeprägten und kräftigen Aromen eignet sich der Distiller’s Cut ebenso als Begleiter in klassischen Gin Cocktails, wie zum Beispiel dem Gin-Fizz oder einem Gimlet.

Fazit

Die Zutaten des Schrödinger’s Katzen Gin Distiller‘s Cut stehen in einer frischen und harmonischen Balance zueinander. Positiv wirkt sich zudem der leicht erhöhte Alkoholgehalt auf die Komposition aus.

Geprägt wird er von sinnlicher Katzenminze und stimmungsaufhellendem Muskateller-Salbei. Am Gaumen erlebst du eine wahre Explosion von verschiedenen Aromen.

Der Distiller’s Cut erhält hiermit meine klare Empfehlung. Eine lustige Story rund um das Schrödinger Experiment aus dem Jahre 1935 und eine ausgezeichnete Rezeptur werden in diesem Produkt vereint. Unbedingt probieren!

 

Hier kannst du den Schrödinger’s Katzen Gin Distiller’s Cut übrigens bei Wacholderexpress.de bestellen.

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Schrödinger‘s Katzen Gin Distiller's Cut

9.1

Gesamteindruck

9.1/10

Eigenschaften

  • herb harziger Wacholder
  • sinnlilche Katzenminze
  • Muskateller-Salbei

Alkoholgehalt

  • 48,0%

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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