ZestUp Beverages

Im heutigen Review stelle ich dir mal keinen Gin vor, sondern eine Alternative zum klassischen Tonic Water. Nämlich ZestUp Beverages.

ZestUp Beverages – Das gute steckt in der Schale

Bevor ich verrate, wie ZestUp schmeckt, erzähle ich dir, wie es überhaupt zu diesem Getränk gekommen ist.

Sicher haben noch nicht viele davon gehört, denn ZestUp ist noch ein junges Start-Up, welches es erst seit 2018 gibt.

ZestUp wurde ursprünglich von fünf Studenten und einer Studentin der Hochschule Lemgo im Studiengang Lebensmitteltechnologie entwickelt und hieß bis vor kurzem noch Fizzzest. In dem Kurs ging es nämlich darum, ein eigenes Produkt zu entwerfen. Nach anfänglichem Brainstorming und diverser anderer Ideen wie zum Beispiel einem Anti-Kater-Shot oder einem Avocadodrink, kam man schließlich auf die Idee, die Schalen der Orangen für einen Drink zu verwenden. Nach ein paar Experimenten sah man schnell, dass sich Orangenschalen ideal für ein Getränk anbieten. 

Was anfangs nur als studentisches Projekt galt, entwickelte sich schnell zu einem ernsthaften Projekt, welches jetzt von den mittlerweile nur noch vier Studenten weiterverfolgt wird. Erst im September zog man in eigene Büroräume um, so dass man von nun an so richtig mit der Arbeit loslegen konnte. 

ZestUp – im Namen steckt schon das Wort “Zeste”, zu Deutsch: Schale – aus welcher das Getränk gewonnen wird. Hierbei handelt es sich also um ein Erfrischungsgetränk, dessen Fruchtkomponente rein aus der Schale der Orangen besteht. Die Bio-Schalen stammen übrigens aus Saftpressen in Supermärkten. So entsteht eine Wertschöpfungskette entgegen der Wegwerfgesellschaft – auch upcycling genannt.

Außerdem besteht ZestUp nur aus natürlichen Zutaten, es enthält keine zugesetzten Bitter-, Farb- und Aromastoffe. Außerdem ist es vegan, laktosefrei und glutenfrei. Auf 100ml sind auch nur 5g Zucker enthalten. 

Produzent gesucht & Crowdfunding!

Zur Zeit sind die Gründer noch auf Hersteller- und Abfüllersuche. Aktuell geschieht dies nämlich noch in der Getränketechnologie in der Hochschule. Abgefüllt werden soll in 0,2 liter Flaschen.

Wer also über entsprechende Kontakte oder Möglichkeiten verfügt, der kann sich gerne bei uns melden, wir stellen dann den Kontakt her. Alternativ kann man sich natürlich auch direkt an die Macher von ZestUp wenden. 

Wer das junge Start-up anderweitig unterstützen möchte, dem lege ich die Crowdfunding-Kampagne ans Herz. Mehr dazu findest du hier bei Startnext.

Das primäre Ziel des jungen Unternehmens ist es, sich auf dem regionalen Markt zu etablieren, bevor man dann überregional durchstarten will. Mit ZestUp will man ganz klar Bars und Restaurants ansprechen und eine Alternative zum herkömmlichen Tonic Water und Bitter Lemon anbieten. 

Flaschendesign

Fizzzest kommt in einer herkömmlichen 0,33l Flasche mit einem Kronkorken daher. Auf der Flasche befindet sich ein schwarzes Etikett. Auf diesem ist eine Orange aufgedruckt. In der Orange befindet sich der Schriftzug “ZestUp”. Darunter steht in Schreibschrift: “Das gute steckt in der Schale.” Mir gefällt das Design sehr gut. Es ist schlicht und klassisch gehalten.

Jetzt habe ich dir aber genug über die Geschichte von ZestUp erzählt und bin gespannt wie es schmeckt. 

In der Nase

Ich öffne den Kronkorken und rieche sofort einen leicht bitter-süßlichen Geruch von Orangenschalen.

Am Gaumen

Am Gaumen breitet sich ein fruchtiger, leicht süßlich, aber vor allem bitterer Geschmack von Orangenschalen aus. Sehr lecker. Es schmeckt ganz anders als Bitter Lemon oder sonstige Limonen-oder Orangengetränke. Tatsächlich schmeckt es wie eine Orangenschale, welche ausgepresst wurde, nur nicht ganz so bitter.. ich kann es mir gut als Filler für diverse Drinks vorstellen. 

Perfekt serviert

In Kombination mit Gin empfehle ich auf einen eher zitruslastigen Gin wie z.B. den Tanqueray No. Ten, Applaus Südmarie oder Malfy con Limone zurückzugreifen. Diese harmonieren mit ihrem fruchtig frischen Zitrusaroma perfekt mit dem bitter-süßen Geschmack von ZestUp Beverages.

Auch den Gin Lossie Ingwer Dry Gin kann ich mir in Kombination gut vorstellen. Als Garnitur bietet sich natürlich eine Orangenzeste bestens an. 

Als Alternative empfehle ich dir ZestUp mal mit einem Sloe Gin zu kombinieren, so erhält man einen leckeren leicht süßlich, bitteren Drink. 

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen und habe noch einen anderen Drink mit ZestUp kreiert. Auch diesen möchte ich dir nicht vorenthalten. 

  • 5-6cl Sloe Gin 
  • 150ml ZestUp
  • mit Prosecco aufgießen
  • ein paar Dashes Orange Bitter

Fertig ist der ZestUp Spritz à la ginvasion. 

Fazit

ZestUp bietet eine gute Alternative zum herkömmlichen Tonic Water oder Bitter Lemon. Für alle, die auch gerne mal etwas anderes als den klassischen Gin Tonic trinken möchten. Es ist nicht ganz so herb und bitter, sondern etwas süßer im Geschmack. Auch pur als Sommerdrink oder für “Fahrer” geeignet. Auch in Kombination mit anderen Spirituosen oder Alkoholika kann ich mir ZestUp durchaus gut vorstellen. 

Ein tolles Produkt, welches auch noch nachhaltig produziert wird. Da gibt es von ginvasion für dieses Konzept ganz klar den Daumen hoch.

Ich drücke den Machern um Julian Hantke die Daumen und bin gespannt wie sich das Produkt und das Unternehmen weiterentwickelt. Ich finde das sollte man auf jeden Fall unterstützen. Cheers!

 

Beim Wacholderexpress.de findest du übrigens den passenden Gin zum Filler.

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Das genannte Produkt aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

ZestUp Beverages

9

Gesamteindruck

9.0/10

Eigenschaften

  • Bitter
  • Orange
  • Süßlich
  • Umweltfreundlich
  • Wenig Zucker

Veröffentlicht von Vanessa

Vanessa Schwan, geboren 1993 in Karlsruhe im schönen Baden-Württemberg. Neben Sport und gutem Essen gibt es eine weitere Leidenschaft in meinem Leben. Gin! Mit dem Ginvirus angesteckt hat mich mein Vater, als er mir eines Abends einen Gin Tonic einschenkte. Ich probierte und schon war es um mich geschehen. Der erste Gin in meiner Sammlung war übrigens der The Duke Gin aus München. Der zweite Gin war der Sipsmith Gin aus London. Zugegeben, den habe ich zu Anfang nur wegen des Schwans auf dem Etikett gekauft. Aber auch geschmacklich konnte er mich vollends überzeugen und so nahm das mit dem Gin und mir seinen Lauf. Zu Anfang teilten mein Vater und ich die Leidenschaft alleine. Inzwischen haben wir aber neben meiner Mutter auch meinen Freund und den halben Freundeskreis mit dem Virus infiziert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.