GINSTR – Stuttgart Dry Gin – Winter Edition

Die Ginstr Winter Edition im Review auf ginvasion.de

Passend zum Beginn der kalten Jahreszeit präsentieren die Stuttgart Distillers ihre Ginstr Winter Edition. Er duftet wohl nach Zimtsternen, frischen Mandarinen und gebackenen Pflaumen. Das macht mich neugierig und ich werde dir in den folgenden Zeilen verraten, wie er schmeckt und wie man ihn am besten trinkt.

Begonnen hat bei den Machern von Ginstr übrigens alles im Dezember 2016 auf dem elterlichen Weingut von Markus Escher in Schwaikheim bei Stuttgart. Dort kreierte Markus zusammen mit Alexander “Sandy” Franke die erfolgreiche Rezeptur vom Ginstr Stuttgart Dry Gin.

Von der Idee bis zum fertigen Rezept vergingen damals mehr als zwei Jahre. Auch der Winter Gin brauchte etwas Zeit und kann nun im Herbst 2021 von den Machern präsentiert werden.

Botanicals

Bei den Zutaten lassen sich die Stuttgart Distillers dieses Mal etwas Besonderes einfallen. Neben dem für Gin obligatorischen Wacholder verwenden sie nämlich noch

und noch einiges mehr.

Gebrannt wird der Gin in der Brennerei von Markus auf dem Weingut Escher. Der alte Brennkessel stammt übrigens noch vom Großvater und trägt den Spitznamen „Otto“.

Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, verwendet Markus inzwischen sogar eine zweite Brennblase. Den GinSTR gibt es nach dem Erfolg beim IWSC in London nämlich nicht nur in Deutschland, sondern er wird zum Beispiel auch nach Hongkong exportiert.

Flaschendesign

Die zylindrische dunkelgrüne, sehr schlicht gehaltene Flasche mit kurzem Hals ist vom Design her an den GinSTR Stuttgart Dry Gin angelehnt. So finde ich die in Gold gehaltene Silhouette der Stadt Stuttgart und auch den Markennamen GinSTR mit dem Fernsehturm der Stadt, welcher auf dem Gipfel des Hohen Bospers steht.

Ergänzt wird das winterliche Design durch goldene Schneeflocken, den Weihnachtsmann mit seinen Rentieren und einen Weihnachtsbaum in der Skyline von Stuttgart.

Auf der Rückseite wird wie üblich handschriftlich der Name des Batches, sowie die Flaschennummer und das Jahr der Abfüllung geschrieben. Mein Batch heißt übrigens „Schneewunder“ und ich habe die Flasche mit der Nummer 124.

Verschlossen ist die Flasche schließlich mit einem goldenen Korken, den ich nun öffne und mir einen Schluck zum Probieren eingieße.

In der Nase

Über dem Glas liegt ein weihnachtliches und angenehm fruchtiges Aroma. Neben der eher leicht ausgeprägten Wacholdernote erkenne ich sofort Nuancen von Zimt, Anis und Kardamom. Es riecht fruchtig nach Orangen und Pflaumen. Das Bouquet erinnert mich an Spekulatius und die kommende Weihnachtszeit. Ich bin wirklich gespannt, wie die Winter Edition vom GinSTR schmeckt.

Am Gaumen

Mit seinen würzigen Nuancen legt sich der GinSTR Winter Gin auf die Zunge. Am Gaumen explodieren Noten von Zimt, Anis und Lakritz. Der Wacholder erscheint dezent im Hintergrund und wird umspielt vom fruchtigen Geschmack von Mandarinen, Orangen und Pflaumen.

Der Abgang ist ausgesprochen mild und wird von fruchtig würzigen Anklängen begleitet. Zimt und wärmender Kardamom stehen neben den Zitrusfrüchten klar im Mittelpunkt und bleiben langanhaltend am Gaumen haften.

Wie das Zusammenspiel von den weihnachtlich angehauchten Noten mit einem Tonic Water harmoniert, macht mich wirklich neugierig. Das probiere ich direkt aus.

Perfekt serviert

Steht man auf weihnachtliche Aromen, eingebunden in fruchtige Nuancen sollte man den GinSTR Winter Gin unbedingt einmal pur probieren. Auch wie bei seinem großen Bruder dem GinSTR Stuttgart Dry Gin ist das bei der Winter Edition problemlos möglich. Die Aromen sind wunderbar in den Alkohol eingebunden und perfekt aufeinander abgestimmt.

Im Longdrink genießt du den GinSTR Winter Gin eiskalt wie üblich als Gin&Tonic. Allerdings fügst du hier noch einen Schuss Orangensaft hinzu und garnierst den Drink entsprechend mit einer Orangenscheibe. Als Tonic eignet sich hier wunderbar das ebenfalls leicht würzige Signature Tonic Water von Mistelhain.

Ebenso eignet sich der Winter Gin von den Stuttgart Distillers hervorragend als Basis für unser Glühgin-Rezept oder andere winterliche Cocktails.

Ginstr Christmas Sour

Für den Christmas Sour benötigst du zuerst ein paar Mandarinenstücke, die du in einem Tumbler muddelst. Danach gibst du ein paar Eiswürfel hinzu.

In einen Shaker gibst du neben etwas Eis noch

  • 5cl GinSTR Winter Gin
  • 3cl Zitronensaft
  • 2cl Zuckersirup
  • und ein Eiweiß.

Alle Zutaten kräftig shaken und in den Tumbler seien. Den Schaum kannst du mit etwas Zimtpulver verzieren. Schmecken lassen!

Fazit

Mit dem Winter Gin ist den Stuttgart Distillers der nächste Coup gelungen. Ein winterlicher, schon fast weihnachtlich angehauchter Gin für die kalte Jahreszeit. Wärmende Gewürze laden dazu ein, den Gin nicht nur im Gin&Tonic zu genießen, sondern ihn auch als Basis für Glühgin oder winterliche Cocktails zu nutzen. Ein toller Gin, welcher von großer handwerklicher Kunst des Brennmeister zeugt. Ausgesprochen mild, dennoch würzig und fruchtig ausbalanciert. Mir gefällt er.

 

Die Winter-Edition vom Ginstr findest du übrigens hier bei unserem Partner Wacholderexpress.de

 

 

Hinweis:

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich ferner als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog. Diese ermöglichen mir ferner die Testberichte und Fotos!

Ginstr Winter Gin

9

Gesamteindruck

9.0/10

Eigenschaften

  • dezente Wacholdernote
  • weihnachtliche Gewürze
  • fruchtig nach Mandarine, Orange und Pflaume

Alkoholgehalt

  • 44,0%

Veröffentlicht von Basti

Mein Name ist Sebastian und ich bin schon seit einigen Jahren dem Gin verfallen. Begonnen hat die Leidenschaft auf einer Dienstreise 2012 in einer Flughafenlounge in London. Angefangen habe ich mit Bombay Sapphire und Tanqueray und einfachem Tonic. Schnell wurde mir aber klar, dass die Standardgins nicht das Ende der Fahnenstange sind. Der Feel-Gin aus München hat hier die Sammelleidenschaft begründet.

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